Sonderregelungen für das Gebet während Kriegszügen

Das fünfmalige Gebet ist selbstverständlich auch während Kriegs- und Beutezügen zu verrichten. Da bei solchen Unternehmungen mit der Störung durch Ungläubige zu rechnen ist, hat Allah Sonderregelungen vorgesehen. In diesen Fällen ist das sogenannte „Furchtgebet“ angesagt:

Sure 4, Vers 101: Und so ihr das Land durchzieht, so begeht ihr keine Sünde, wenn ihr das Gebet abkürzt aus Furcht, die Ungläubigen könnten euch überfallen. Siehe, die Ungläubigen sind euch ein offenkundiger Feind.
Sure 4, Vers 102: Und wenn du unter ihnen bist und mit ihnen das Gebet verrichtest, so soll ein Teil von dir stehen, doch sollen sie ihre Waffen ergreifen. Und wenn sie sich niedergeworfen haben, so sollen sie hinter euch treten, und es soll eine andre Abteilung kommen, die noch nicht gebetet hat, und soll mit dir beten; doch sollen sie auf der Hut sein und ihre Waffen ergreifen. Die Ungläubigen hätten es gern, dass ihr eure Waffen und eure Sachen außer Acht ließet, um euch dann auf einmal zu überfallen. Und ihr begeht keine Sünde, wenn euch der regen Schaden zufügt oder wenn ihr krank seid, eure Waffen fortzulegen. Seid jedoch auf eurer Hut. Siehe, Allah hat für die Ungläubigen schändende Strafe bereitet.
Sure 4, Vers 103: Und wenn ihr das Gebet beendet habt, dann gedenket Allahs, sei es stehend, sitzend oder auf euren Seiten liegend. Und wenn ihr in Sicherheit seid, so verrichtet das Gebet; siehe, das Gebet ist für die Gläubigen eine Vorschrift, die für bestimmte Zeiten festgesetzt ist.

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