Selbstmordattentate und Islam

Von Jamie Glazov
FrontPageMagazine.com / Montag, den 19. Januar 2009

Der Gast des heutigen Frontpage Interviews ist Dr. Syed Kamran Mirza, Autor von Roots of Islamic Terrorism und Mitautor von Beyond Jihad und Leaving Islam – Apostates speak out


FP: Dr. Syed Kamran Mirza, willkommen bei FPM.

Mirza: Danke, Jamie.

FP: ich möchte heute mit Ihnen über das Phänomen der Selbstmordattentate als islamischer Kriegsführung sprechen. Wir können diese schreckliche Pathologie heutzutage in Gaza beobachten, wo Hamas Militante verschiedene Suizid Operationen durchführen und Kinder sowie Frauen als menschliche Schutzschilder einsetzen etc.

Fangen wir mit folgender Frage an: viele Islamapologeten weisen darauf hin, daß in anderen Kulturen und Gruppierungen auch Selbstmordattentate verübt werden und daß deswegen in dieser Hinsicht niemand das Recht habe, mit dem Finger auf die muslime oder auf den Islam zu zeigen. Was meinen Sie dazu?

Mirza: Ja, islamische Apologeten argumentieren öfters, daß Selbstmordattentate nicht nur von muslimen, sondern auch von Gruppen wie den Tamilen, Juden und Japanern verübt werden. Weil letztere sich in ihren Augen für Freiheit einsetzen, bedeutet dies für sie, daß Muslime dies auch tun. Die Folgerung ist, daß muslime Suizid im Freiheitskampf verüben und daß solche Attentate nichts mit dem Islam zu tun haben. Man kann sich aber ernsthaft fragen: sind diese früheren Suizidattentate das selbe wie islamische Selbstmordangriffe? Sind die jeweiligen Muster dieselben? Untersuchen wir die Fakten:

Die so genannten Tamil Tigers, die Juden oder die japanischen Kamikaze mögen wohl die Technik des Selbstmordattentates in äußerst seltenen Fällen in ihrem verzweifelten Kampf ihr Vaterland zu verteidigen oder zu befreien angewendet haben aber ihre Attacken beschränkten sich absolut auf Soldaten und Führer, sie zielten niemals auf unschuldige Zivilisten.

Die Tamilen, Juden, Kamikaze oder die IRA bombardierten niemals Gebiete außerhalb ihrer eigenen geografischen Grenzen. Sie ließen ihre Bomben primär im eigenen Land platzen oder sie hatten die Truppen des Feindes im Visier. Selten ließen sie eine einzelne Bombe außerhalb ihres Territoriums fallen wie z.B. als die Tamilen Razib Ghandi töteten, weil er die Regierung von Sri Lanka unterstützte. Niemals kamen sie jedoch nach Amerika, England, Spanien, Indonesien, Tansania, Uganda, Jemen, Saudi Arabien etc. um Suizidattentate in Restaurants, Bussen, Zügen, U-Bahnsystemen, an Strände und in anderen Touristenzentren zu verüben. Niemand machte solche weltweiten Angriffe außer den Islamisten der heutigen Zeit. Wie viele Tamilen griffen Ziele in Amerika oder Europa an? Gab es ein weltweites jihad-Phänomen der Tamil Tigers so wie es eines der Islamisten gibt?

FP: Islamapologeten argumentieren zudem daß der Koran Selbstmord verbietet.

Mirza: Dies ist gelogen. Der Koran verbietet den Suizid nur dann, wenn er nicht für einen heiligen Zweck, sondern aus Frustration oder anderen nicht valablen Gründen ausgeführt wird. Doch für die Sache Allahs Ungläubige (kuffar) zu töten und dafür zu sterben ist für die Gläubigen eine gute Tat und Er hat viele Belohnungen bereit für einen solchen Kämpfer.

FP: Können Sie uns den Platz des Suizidattentates im Islam genauer erläutern?

Mirza: Es gibt ein äußerst wichtiges und passendes Zitat welches wir uns zu Beginn dieser Diskussion zu Gemüte führen sollten: „Menschen verüben Bösartiges niemals so komplett und mit Freude als wenn sie dies aus religiöser Überzeugung tun.“ (Blaise Pascal, 1670)

Der heilige Koran und die reinen (sahih) Überlieferungen ermutigen die Gläubigen, für die Sache Allahs, wenn nötig in einer Suizidaktion Ungläubige – kuffar – umzubringen. Der Koran verspricht wiederholt große irdische Belohnung für diejenigen, welche die kuffar (die Ungläubigen d.h. die Feinde Allahs und Seines Gesandten) töten können und schreckliche Höllenpein für diejenigen, welche sich weigern dies zu tun.

► Al-Qaradhawi zu Selbstmordattentaten

muslime glauben, daß ihr eigentliches Leben nach dem Tod beginnt und haben sehr wenig Lust, ihr Leben auf der materiellen Ebene (unnötig) zu verlängern. Der Koran stachelt die Gläubigen zudem an, ihr Leben im Kampf gegen die Ungläubigen zu opfern und mit einem viel besseren und lukrativeren Leben im Jenseits auszutauschen. In

Sure 9, Vers 111: Siehe Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist gewährleistet in der Tora, im Evangelium und im Koran; und wer hält seine Verheißung getreuer als Allah? Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist eine große Glückseligkeit.

finden wir das Inzentive für jihadis im Kampf zu sterben: die Belohnungen des Paradieses inklusive Sex mit Jungfrauen. Es gibt viele andere Verse, welche paradiesische Belohnungen für Tod im jihad versprechen:

Sure 4, Vers 74: Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben Wir gewaltigen Lohn.

Sure 4, Vers 95: Und nicht sind diejenigen Gläubigen, welche daheim ohne Bedrängnis sitzen, gleich denen, die in Allahs Weg streiten mit Gut und Blut. Allah hat die, welche mit Gut und Blut streiten, im Rang über die, welche daheim sitzen, erhöht. Allen hat Allah das Gute versprochen; aber den Eifernden hat Er vor den daheim Sitzenden hohen Lohn verheißen,

Sure 3, Vers 169: Und wähnet nicht die in Allahs Weg Gefallenen für tot; nein, lebend bei ihrem Herrn werden sie versorgt.

Solche Stellen befehlen dem frommen muslim auf unmißverständliche Weise zu töten und getötet zu werden. Allah lehrt die Gläubigen ihr eigenes Leben zu opfern und Selbstmord zu begehen für Seine Sache, d.h. Ungläubige (die Feinde Allahs) umzubringen. Der erwähnte Vers 111 aus Sure 9 rechtfertigt Suizidattentate sehr treffend – die tödlichste, schrecklichste, unmenschlichste und erfolgreichste Waffe welche islamische Terroristen heute anwenden, um die Feinde Allahs zu morden. Er ist das perfekte unzweideutige Beispiel einer Selbstmordattentat-Methode welche Allah Seinen Gläubigen verschrieben hat. Er sagt deutlich, daß Er Leben sowie Hab und Gut von denjenigen, welche für die Sache Allahs ihr Leben lassen im Austausch mit lustvollen und unvorstellbar lukrativen himmlischen Freuden gekauft hat. Der Koran ist überladen mit Versen, welche den frommen Anhängern befehlen, endlos Ungläubige abzuschlachten bis nur noch muslime die Welt bewohnen welche von Allah regiert wird:

FP: Die hadith-Sammlungen predigen das selbe, richtig?

Mirza: Genau. Töten und getötet werden für die Sache Allahs (jihad) wird in den sahih hadithen weit gestreut sanktioniert und Selbstmord-Terroristen werden von diesen Schriften oft angespornt. Fast ein Drittel des 4. Volumens (von neun) von Bukhari, des hauptsächlichen Sammlers islamischer Überlieferungen konzentriert sich auf den jihad als physischem Krieg. 

► Texte aus den ahadith zum jihad

Braucht man ein Topwissenschaftler zu sein um die Quelle des fanatischen Willens der 9/11 Terroristen zu verstehen? Dämmert es nun den Leuten, woher islamische Terroristen weltweit ihre Inspiration und Hoffnung haben? Werden unsere Islamisten noch immer sagen, daß der “Islam eine Religion des Friedens” sei und der Koran “voll von freundlichem und mitfühlendem Ratschlag“?

Die wirkliche Motivation hinter dem von islamischen Terroristen verübten Suizid Terrorismus steckt ganz und gar in der Lehre von Koran und sunna (Prophetentradition) Die westlichen Politiker nennen es irrtümmlicher- und ignoranterweise “radikaler Islam” und “bösartige oder verzerrte Ideologie”. Dies sind total verkehrte Aussagen von politisch korrekten Westlern. Diese Ideologie ist nichts anderes als diejenige des reinen Islam, welche die heilige Lehre des Koran ist.

► Schrecken in die Herzen werfen

Palästinensische Probleme, die Kriege im Irak und in Afghanistan etc. basieren alle auf dem islamischen Appell den jihad-Krieg zu führen. Armut und Frustrationen sind nicht der Grund für Terrorismus, denn diese Bedingungen existieren auch für Millionen von armen Menschen anderer Religionen. Würde es irgend einem armen Christ, Hindu oder Buddhist in den Sinn kommen, Selbstmord zu begehen um unschuldige Menschen im Westen zu töten?

Ganz und gar nicht.

FP: Und islamische Terroristen weisen unermüdlich auf die Lehren ihrer religiösen Texte als Sanktion für ihre Gewalttätigkeit hin.

Mirza: Genau. Alle muslimischen Terroristen in Europa welche von der Polizei verhaftet wurden – wie z.B. Mohammed Bouyeri, der Mörder des niederländischen Filmemachers Theo van Gogh – gaben offen zu, der Koran hätte sie gelehrt, diese Verbrechen auszuführen. Bouyeri gab seine Schuld zwar zu zeigte aber keinerlei Reue über diesen islamischen Abschlachtungsakt. Während der Gerichtsverhandlung sagte er zu Theos Mutter: „Ich kann deinen Schmerz nicht fühlen, denn meine religiöse Überzeugung hat mich angetrieben.“ Er sagte auch folgendes: „Wenn ich entlassen würde und eine Chance bekäme so etwas nochmals zu tun, würde ich es genauso wiederholen.“ Ein anderes Mal sagte er zu Theos Mutter: „Ich muss zugeben, ich habe keine Sympathie für dich, denn ich glaube, du bist eine Ungläubige.“

Beim Eisenbahn-Terrorakt von Madrid waren alle Terroristen langjährige Bewohner Spaniens und wurden in Nordamerika sowie in Syrien geboren. Sie gaben gegenüber der Polizei zu, vom Koran und (anderen) islamischen Lehren dazu inspiriert worden zu sein, sich gegen das Gastland, das sie adoptiert hat aufzulehnen und so töteten sie 191 unschuldige spanische Bürger.

Zwischen 2005 und 2006 erlebten die Bewohner von Bangladesh eine Serie epidemischer einheimischer Bombenanschläge durch islamische Terroristen inklusive zahlreiche Suizidattentate, in welchen Richter an verschiedenen Gerichtshöfen getötet wurden. Während dieser Machenschaften wurden zwei Terroristen von der Polizei verhaftet. Als Reporter sie fragten, warum sie andere Menschen mit ihrem Suizidattentat töten wollten antworteten sie: „Wir machten es auf Befehl koranischer Instruktionen von Allah.“

Als die Terroristenanführer Maulana Shaikh Rahman und Bangla Bhai von der Polizei verhaftet wurden, erklärte ersterer ihre Kampfhandlungen folgendermaßen: „Wir taten es um Allahs Gesetz in Bangladesh einzuführen und wir handelten laut dem Koran.“ Auf eine Kopie des Korans in seiner Hand zeigend meinte er: „Wenn ich ein Terrorist bin, ist der Koran auch ein Terrorist.“

In den USA erklärte Zacaria Moussaoui, der 20. Luftpirat der Anschläge von 9/11 vor Gericht stolz: „Ich wünschte, ich könnte mehr Amerikaner umbringen, denn meine Religion, der Islam befiehlt, daß ich Ungläubige ermorde.“ Weder er noch andere Terroristen gaben „Armut“ oder „politische Unterdrückung“ als Gründe an, warum sie zu terroristische Aktivitäten angespornt wurden.

FP: Osama Bin Laden und seine al-Qaeda jihadis haben auch oft viele Passagen aus dem Koran zitiert um ihre terroristischen Aktivitäten und Suizidattacken zu rechtfertigen.

Mirza: Genau. In seiner berühmten fatwa von 1998, in welcher er den Amerikanern den Krieg erklärte, zitierte er wiederholt Verse aus dem Koran – welche ich weiter oben erwähnt habe – um seine Nachfolger anzustacheln, Amerikaner und andere Ungläubige primär durch Selbstmordattentate umzubringen.

Alle 9/11 Terroristen, speziell aber Muhammad Ata, hinterließen private Notizen in welchen sie koranische Tötungsverse zitierten. Sie alle begingen Selbstmord um amerikanische Ungläubige sowie andere kafir umzubringen indem sie Vers 9:111 in die Tat umsetzten. Kein einziges Mal erwähnten sie andere aufhetzende Ursachen für ihren Mord-Spass. In Israel wurden viele angebliche Selbstmordattentäter welche nicht detonierten gefangen genommen. Sie alle wurden von westlichen Reportern in ihren israelischen Zellen interviewt. Sie erklärten alle, daß sie sterben wollten um Ungläubige zu töten denn der Koran hätte sie dazu instruiert – und sie wollten sich zudem auch an den himmlischen Lustbarkeiten mit den 72 Jungfrauen – den huris – erquicken.

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