Konstanten am Weg des Jihad

Das Traktat „Konstanten am Weg des jihad“ (Thawaabit ’ala darb al jihad) ist eines der besten aktuellen Bücher zum jihad, der Anstrengung für die Sache Allahs mit Gut und Blut. Es ist Teil der Lektionsserie von Anwar al-Awlaki und dient der Ausbildung von jihadisten.

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Es wurde verfasst von Scheich Yusef al-Ayeri (Yusuf al Uyayree). Er brach in jungen Jahren nach Afghanistan auf, um gegen die Russen zu kämpfen und soll ein ebenso vorzüglicher mujahid wie Instruktor gewesen sein.

AL-AYERI

Nach seiner Rückkehr auf die arabische Halbinsel wurde er inhaftiert. Im Gefängnis lernte er die hadith-Sammlungen von Bukhari und Muslim auswendig und schrieb diverse Bücher. Sie werden in der Vorrede des Traktates als Meisterwerke bezeichnet: „Man kann darin die Tiefe der Verweise zu Qur’an und Sunnah genauso erkennen wie die Verweise auf gegenwärtige Ereignisse“.

Wir werden im Folgenden nicht die 55 Seiten starke Schrift zusammenfassen – sie ist selbsterklärend und kann diagonal gelesen werden. Will man einen Geschmack muslimischen Denkens im Zusammenhang mit al-kuffar (dem Unglauben) erhalten reicht es, die Zusammenfassung des Kapitels:

Sechste Konstante: Die Definition der Niederlage

auf Seite 54 zu lesen:

Zusammenfassung

Lasst uns die 8 Bedeutungen der Niederlage zusammenfassen:

  1. Folgen des Weges von al kuffar, sei es ihrer Religion, ihrem Lebensstil, Denken, usw.
  2. Akzeptanz der Überlegenheit von al kuffar; wir sollten sie durch den Islam erniedrigen und wir sind nicht auf ihr Einverständnis angewiesen
  3. Hinneigung zu al kuffar
  4. Gehorsam gegenüber al kuffar
  5. Die Hoffnung auf den Sieg verlieren. Die Vorstellung verlieren, daß Allah allmächtig ist und den Sieg zu jedem bringen kann zu dem Er möchte
  6. Aufgabe des Banners des jihad. Wirst du das Fasten aufgeben, wenn sie es verbieten?
  7. Aufgabe der Hoffnung auf einen militärischen Sieg
  8. Angst vor dem Feind anstatt Angst vor Allah

Vielmehr beleuchten wir einige ideologische Eckpunkte und Denkmuster der jihad-Doktrin die zweifellos auch Teil der geistigen Grundlage des vorliegenden Traktates sind.

1. Die Herleitung der jihad-Doktrin hält sich streng an die dogmatischen Schriften

Auf Grund seiner umfangreichen Studien des islamischen Gewalt- und Eroberungsdogmas unterlegt Yusef al-Ayeri (Yusuf al Uyayree) seine Reflexionen zum jihad

  • – vollumfänglich 

    – nahtlos
    – ohne ungebührliche Überdehnung von Begriffen

mit Zitaten aus der Trilogie, d.h. aus:

1. den von Mohammed geschlagenen Schlachten und den fortlaufend dazu von Allah offenbarten Kommentaren und Anleitungen im Koran
Koranverse mit Exegese zum „Heiligen Krieg“

2. den Berichten über das vorbildhafte Leben Mohammeds in den hadith-Sammlungen
Texte aus den ahadith zum jihad

3. der Biographie Mohammeds von Ibn Ishaq
► Das Leben Mohammeds

2. Der Koran als Kriegsmanual

Ein mujahid kann sich deshalb auf dogmatische Schriften wie das vorliegende Traktat abstützen, weil sich ein solches wiederum vollumfänglich auf die beispielhaften Taten Mohammeds bezieht. Nach seiner hijra nach Medina hat Mohammed im Zusammenhang mit seinen 74 Kriegszügen gegen die kuffar (Ungläubige) alle möglichen Situationen, die sich in kriegerischen Auseinandersetzungen ergaben schon erlebt. Die damit zusammenhängenden Problemstellungen und Fragen hat er entsprechend dem ihm von Allah offenbarten Willen gelöst. Der Koran ist demnach ein eigentliches Kriegsmanual.

Allah

– regelt den Umgang mit Kriegsgefangenen
► Allahs Bestimmungen über die Kriegsgefangenen

– regelt die Verteilung von Kriegsbeute
► razzia und Kriegsbeute

– legt Sonderregelungen fest für die Verrichtung des Gebetes während Kampfhandlungen
► Sonderregelungen für das Gebet während Kampfhandlungen

– fordert von den muslimen, Ungläubige anzulügen und sie zu täuschen
► taqiyya

– reserviert den mujahidun (Plural von mujahid) im Paradies die besten Plätze
► Die Gewissheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu erhalten

– deklariert den “Heiligen Krieg” als Pflicht und Prüfung und bestmögliche Tat
► Der „Heilige Krieg“ als Pflicht und Prüfung und bestmögliche Tat

– verurteilt die Leute “in deren Herzen Krankheit ist”
► Die Heuchler

– bestimmt diejenigen Gläubigen, die nicht am Kampf teilnehmen müssen
► Gründe, die von der Pflicht zum jihad befreien

– legt das Konzept der Schutzgelderpressung (giziya) fest
► dhimmitude und Schutzgelderpressung

– legitimiert den sexuellen Missbrauch von weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen
► Sexueller Missbrauch von weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen

– droht Strafe an bei mangelnder Loyalität
► Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität

– erklärt den jihad als immerwährende Pflicht
► Ziel des „Heiligen Krieges“

3. Der „Heilige Krieg“ als Pflicht und Prüfung für die Gläubigen

Wie aus obiger Liste ersichtlich, hält der Koran ein weitgehend vollständiges Reglementarium für den Krieg bereit. In erster Linie aber fordert er ganz ausdrücklich alle muslime zum „Heiligen Krieg“ auf. Der Einsatz für Allah „mit Gut und Blut“ ist aber nicht nur eine Pflicht für jeden einzelnen Gläubigen sondern auch eine Prüfung. Das bringt Allah in folgender Offenbarung klar zum Ausdruck. Wollte Allah, so könnte Er diese Aufgabe selber erledigen. Er will dies aber nicht, sondern gibt jedem Gläubigen mit der Verpflichtung zum „Heiligen Krieg“ die Möglichkeit, sich für den einzig wahren Glauben einzusetzen und auszuzeichnen:

Sure 47, Vers 4: Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande. Und dann entweder Gnade hernach oder Loskauf, bis der Krieg seine Lasten niedergelegt hat. Solches! Und hätte Allah gewollt, wahrlich, Er hätte selber Rache an ihnen genommen; jedoch wollte Er die einen von euch durch die anderen prüfen. Und diejenigen, die in Allahs Weg getötet werden, nimmer leitet Er ihre Werke irre.

„Es geht nicht mehr allgemein um den rechten Glauben an den einen Gott, sondern um den mit der Tat unter Beweis gestellten Glauben. Die Mitglieder des islamischen Gemeinwesens müssen sich in kriegerischen Auseinandersetzungen bewähren, die ihnen als Prüfung auferlegt sind. Gott will ihnen nicht den Sieg verleihen, ohne dass sie sich selber angestrengt haben. (T. Nagel: Der Koran, Seite 79, Verlag C.H. Beck, München, 2002)

Sure 47, Vers 31: Und wahrlich, Wir wollen euch heimsuchen, bis Wir die Eifernden im Kampf unter euch erkennen und die Standhaften; und Wir wollen das Gerücht von euch prüfen.

Sunan Abu Dawud: Book 23, Number 3455, überliefert von Abdullah ibn Umar: Ich hörte den Gesandten Allahs (saw) sagen: „Wenn du Geschäfte abschließt, am Besitz festhältst, und zufrieden mit der landwirtschaftlichen Arbeit bist, und aufgibst jihad zu betreiben, wird Allah Schande über dich kommen lassen und sie nicht eher von dir nehmen als du zum richtigen din (d.h. dem wahren Islam) zurückgekehrt bist“.

Sahi Muslim, überliefert von Abu Hureira: Allahs Gesandter sagte: „Wer stirbt ohne an einem Feldzug (jihad) teilgenommen zu haben, noch die Absicht hatte an einem Feldzug teilzunehmen stirbt auf dem Weg der Heuchelei.“

4. Die ideologischen Grundlagen des jihad

Die eigentlichen ideologischen Grundlagen des jihad sind allerdings nicht in seiner ausgefeilten Kriegsdoktrin zu suchen sondern im islamischen religiösen Normensystem. Im Wesentlichen sind es zwei Elemente des Dogmas, welche das verinnerlichte Verhaltenssystem eines muslim auf Intoleranz, Gewalt und Vernichtung von ideologischen Gegnern programmieren:

1. Der abgrundtiefe Hass gegen die Ungläubigen sowie ihre ebenso abgrundtiefe Verachtung und Ablehnung – und damit verbundenen: ihre generelle subhumanen Stellung im Weltbild der muslime. Dies wird den Rechtgeleiteten in jedem zweiten Vers des Korans eingeimpft.

Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Koran

2. Das Tötungsgebot im Islam bewirkt die generelle letale Gewaltbereitschaft der Vertreter der Religion des Friedens und der Toleranz. Das im Dogma durchaus formulierte Tötungsverbot bezieht sich allerdings nur auf andere muslime. Es wird durch eine Unzahl von Tötungsgeboten für alle möglichen Vergehen zwingend ausgehebelt.

DasTötungsverbot im Islam

Vor allem diese beiden Elemente der islamischen Heilslehre legen die sehr spezifische gewalttätige muslimische Kollektivmentalität fest – und damit die verinnerlichten sozialen Einstellungen. Divergenz – innerhalb und ausserhalb der eigenen Reihen – muss gnadenlos eliminiert werden. Daraus ergibt sich zwingend die Bereitschaft eines Rechtgeleiteten, als höchst mögliche Glaubensbezeugung die Ungläubigen mit Krieg zu bekämpfen.

vergleiche: 
► Der Islam als soziales System

5. jihad ist nicht vergleichbar mit Aktionen von Befreiungsorganisationen

Oft wird der „Heilige Krieg“ sowie muslimische Terrorakte und Selbstmordattentate in Verbindung gebracht – und sogar gleichgesetzt – mit Befreiungs- oder Separatistenbewegungen wie den Tamil Tigers, der IRA = irisch-republikanische Armee, der ETA = baskische Befreiungsbewegung, der FARC = marxistische revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens, der Résistance in Frankreich und Belgien im 2. Weltkrieg, der Separatistenbewegung Südtirols nach der Annektierung durch Italien, den japanischen Kamikazepiloten etc. Diese Gleichsetzung ist aus verschiedenen Gründen unhaltbar:

  1. Wie herausgearbeitet wurde ist der Koran ein eigentliches Kriegsmanual. Keine anderen Religionen oder politische Orgnisationen fordern in ihren dogmatischen Schriften Krieg gegen Andersgläubige bis zum globalen Endsieg und halten in ihrem Dogma dazu noch eine derartige Vielzahl von Kriegsregeln bereit. Die einzige Ausnahme bildet hier der Marxismus mit seinem Endziel der klassenlosen Gesellschaft und seinem Zwischenziel der Diktatur des Proletariates. Zur Überwindung und Eliminierung der bürgerlichen Gesellschaft fordert auch hier der Gründer dieser Ideologie, Karl Marx, Gewalt. Deshalb ist die Blutspur des Kommunismus fast so lang ist wie jene des Islam.
  1. Alle oben erwähnten Organisationen kämpfen in einem bestimmten Territorium für klar definierte politische Ziele. Demgegenüber ist der „Heilige Krieg“ Allahs globaler Auftrag zur Unterwerfung der ganzen Welt.
  1. Angehörige von Separatisten- oder Befreiungsbewegungen terrorisieren nicht beliebige Menschen sondern ausgesuchte Vertreter des Gegners. Sie verüben auch nicht wahllos Selbstmordattentate in fremden Ländern. Demgegenüber richten sich die Suizid-Attacken muslimischer Terroristen weltweit gegen völlig Unschuldige – wobei sie sich ja insofern durchaus dogmagerecht verhalten als ja eben jeder Ungläubige allein wegen seines Unglaubens schuldig ist – und damit legitimes Ziel eines Angriffs.

Selbstmordattentate und Islam

Warum wir euch hassen    

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In der neuesten Ausgabe der IS-Zeitschrift TABIQ werden im Artikel „Why we hate you and want to fight you“ die 6 Gründe für den Hass der muslime gegen die Ungläubigen aufgezählt und definiert. Es sind dies:

1. Because you are disbelievers
   1. Weil ich Ungläubige seid

2. Because you are liberal
  2. Weil ihr in (menschengemachter) Freiheit lebt

3. Because some of you are atheist
  3. Weil einige von euch Atheisten sind

4. For your crimes against Islam
  4. Wegen eurer Verbrechen gegen den Islam

5. For your crimes against Muslims
  5. Wegen eurer Verbrechen gegen muslime

6. For invading our lands
  6. Weil ihr in unsere Länder eingefallen seid.

Wie die Zusammenfassung des Statements zum Ausdruck bringt liegt der eigentliche Grund für den Hass der muslime auf die kuffar allerdings in ihrem Unglauben:

„The fact is, even if you were to stop bombing us, imprisoning us, torturing us, vilifying us, and usurping our lands, we would continue to hate you because our primary reason for hating you will not cease to exist until you embrace Islam.“

„Auch wenn ihr aufhören würdet, uns zu bombardieren, einzukerkern, zu diffamieren und unser Land zu besetzen würden wir euch weiterhin hassen weil der primäre Grund, euch zu hassen nicht wegfällt, bis ihr euch dem Islam unterwerft.“

 Quelle

6. Schrecken in die Herzen werfen

vergleiche:
► Das koranische Konzept von Krieg

Allah fordert im Koran von Seinen Knechten und Dienern an mehreren Stellen, Schrecken in die Herzen der Ungläubigen zu werfen:

Sure 3, Vers 151: Wahrlich, Wir werden in die Herzen der Ungläubigen Schrecken werfen, darum daß sie neben Allah Götter setzten, wozu Er keine Ermächtnis niedersandte; und ihre Wohnstätte wird sein das Feuer, und schlimm ist die Herberge der Ungerechten.

Sure 8, Vers 12: Als dein Herr den Engeln offenbarte: „Ich bin mit euch, festigt drum die Gläubigen. Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

Sure 33, Vers 26: Und Er veranlasste diejenigen vom Volke der Schrift, die ihnen halfen, von ihren Kastellen herabzusteigen, und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr und einen Teil nahmt ihr gefangen.

Sure 59, Vers 2: Er ist es, welcher die Ungläubigen vom Volk der Schrift aus ihren Wohnungen zu der ersten Auswanderung trieb. Ihr glaubtet es nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie glaubten, dass ihre Burgen sie vor Allah schützen würden. Da aber kam Allah zu ihnen, von wannen sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen. Sie verwüsteten ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen. Darum nehmt es zum Exempel, ihr Leute von Einsicht!

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

vergleiche:
Schrecken in die Herzen werfen
► Muhammad Bouajila: Schrecken in die Herzen werfen

Schrecken in die Herzen werfen“ ist eine klare Anweisung, die kuffar zu terrorisieren. Allah erwartet von Seinen Dienern und Knechten, ihr Leben für Seine Sache einzusetzen. Die erlaubten Mittel sind, mit wenigen Ausnahmen, nicht beschränkt. Der mujahid kann bei seiner Aktion zum schahid werden. Das ist systemimmanent und wird vom Gläubigen auf Grund der ihm im Koran in Aussicht gestellten phantastischen Belohnungen in jannah (Paradies) geradezu ersehnt. Der jihadi wird dafür sein Leben einsetzen.

 

Das erleben wir mittlerweile fast täglich. Neueste Terrortat ist eine Axt-Attacke im Zug, verübt von einem Jugendlichen, einem im sicheren und hilfsbereiten Deutschland aufgenommenen Afghanen, Muhammad Riyad: 

 

7. Die koranischen Paradiesversprechen für den schahid

Der Editor des vorliegenden Traktates bezeugt: „Allah hat uns mit der Möglichkeit gesegnet dieses Buch denjenigen mu’minuun (gläubigen muslimen) zur Verfügung zu stellen, die den Ruf Allahs vernahmen als Er sagte“:

Sure 61, Verse 10 – 12: O ihr, die ihr glaubt! soll ich euch zu einem Handel bewegen, der euch vor einer schmerzlichen Strafe rettet? Glaubt an Allah und seinen Gesandten und setzt euch auf Allahs Weg mit Gut und Blut ein. Dies ist das Beste für euch, wenn ihr es nur wüsstet. Er wird euch eure Sünden vergeben und euch in Gärten führen, durcheilt von Bächen, und in vorzügliche Wohnungen in den Gärten von Eden. Das ist die große Glückseligkeit.

Die hier zitierten Verse aus der 61. Sure mit dem bezeichnenden Namen „Die Schlachtordnung“ fassen das islamische Konzept von Krieg gegen die Ungläubigen sauber zusammen:

  1. unbedingte Anstrengung für die Sache Allahs „mit Gut und Blut“
  2. den Vorgaben aus dem Dogma ist unbedingte Folge zu leisten
  3. mannigfache jenseitige Belohnungen und Lustbarkeiten für den schahid (Märtyrer), der auf dem Weg Allahs stirbt. Ihm werden mit dem Tod sämtliche Sünden vergeben was es ihm ermöglicht, direkt in jannah (islamisches Paradies) einzutreten und so die Grabesqualen 
    Die Grabesqualen 
    und die hochnotpeinliche Befragung am Jüngsten Tag zu umgehen.
    Das Verhör

Die Möglichkeit, diese grauenhaften Stationen, die auf jeden muslim nach seinem Tode warten zu umgehen ist sicherlich eine weitere starke Motivation, sich für die Sache Allahs „mit Gut und Blut“ einzusetzen. Die Hauptmotivation ist allerdings das Bedürfnis, Allah zu gefallen, für Ihn zu sterben und damit in die ewig währenden Freuden von jannah einzutreten. 

 

Die folgende diesbezügliche Zusammenstellung aus der Vorrede des Traktates erwähnt die sexuellen Aktivitäten mit den 72 Jungfrauen allerdings nicht:

Ubada bin Samit überliefert daß der Prophet (saw) sagte:

Dem Shaheed (schahid = Märtyrer) sind sieben Geschenke von Allah versprochen:

1. Ihm werden alle Sünden beim ersten Tropfen Blut den er vergießt vergeben.
2. Er erkennt seinen Status in Jannah (Paradies).
3. Er wird in die Kleider des Imams gekleidet.
4. Er ist sicher vor der Strafe des Grabes.
5. Er wird sicher sein vor der grossen Strafe des Tages des Jüngsten Gerichts.
6. Eine Krone der Ehre wird auf seinem Kopf gesetzt.
7. Er darf Fürsprache halten für 70 Mitglieder seiner Familie.

Die Gewißheit, als mujahid ins Paradies (jannah) einzugehen
Die Gewißheit, als mujahid im Paradies (jannah) eine bevorzugte Stellung zu erhalten

8. Der Islam – ein Todeskult

Sure 16, Vers 107: Solches, darum daß sie das irdische Leben mehr liebten als das Jenseits, und weil Allah die Ungläubigen nicht leitet.

Die Antwort auf das Leben ist nicht das Leben sondern das Jenseits 

Auch in der Sira Rasul Allah, der Biographie Mohammeds, finden sich die Todessehnsucht der Gläubigen: „Soll ich dir eine erfreuliche Nachricht geben?“ Dieser antwortete: „Jawohl, Prophet Gottes!“ Da sagte Mohammed: „Als dein Vater bei Uhud getötet wurde, belebte ihn Allah wieder und sagte ihm: „Was soll ich dir erweisen?“ Er antwortete: „O Herr! Sende mich in die Welt zurück, dass ich für Dich kämpfe, und nochmals für Dich erschlagen werde.“ (Gustav Weil: Das Leben Mohammeds, 2. Band, Seite 48, Verlag J.B. Metzler, 1864)

9. Der Islam ist nicht nur eine Religion sondern ein politisches System

Der Islam ist mit seinem Konzept des jihad nicht eine Religion im üblichen Sinn sondern vor allem ein politisches Programm mit allen dafür typischen Forderungen zur Unterwerfung der ganzen Welt unter das Diktat des Islam.

Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.

Sure 58, Vers 21: Geschrieben hat Allah: „Wahrlich, Ich werde obsiegen, Ich und meine Gesandten.“ Siehe, Allah ist stark und mächtig.

Bukhari V4 B52 N196, berichtet von Abu Huraira: Allahs Prophet sagte: „Mir wurde geboten, die Menschen zu bekämpfen bis sie sagen: „Es gibt keinen Gott außer Allah.“

Die folgende Anweisung ist offenbar von so zentraler Bedeutung, daß sie der Allmächtige dreimal offenbart hat (wenn wir von der Möglichkeit absehen, daß sie bei der Kompilation des Koran unsorgfältigerweise dreimal aufgenommen wurde):

Sure 9, Vers 33: Er ist’s, der entsandt hat Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.

Sure 48, Vers 28: Er ist’s, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jeden anderen Glauben siegreich zu machen. Und Allah genügt als Zeuge.

Sure 61, Vers 9: Er ist’s der seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um sie über jede andre Religion siegreich zu machen, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.

Fazit: Jeglicher Unglaube muß eliminiert werden

Alle bestehenden islamischen Kampforganisationen wie z.B. IS, Al Quaida, Boko Haram (Nigeria), Abu Sajaf (Philippinen), „Die wahre Religion“ (DWR) (Deutschland von Ibrahin Abou-Nagie), Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (Somalia), Hamas, Hisbollah und Abu Nidal Organisation (Palästina), Groupe islamique armé (Algerien/Frankreich), Groupe Salafiste pour la Prédication et le Combat – GSPC (Algerien), al-Dschamaʿa al-islamiyya – DMG (Ägypten), Jemaah Islamiya (Indonesien) kämpfen in Allahs Auftrag, jeglichen Unglauben – auch in den eigenen Reihen – zum Verschwinden zu bringen.

TROP

Das Konzept des jihad richtet sich also eben nicht gegen eine fremde Besatzung, gegen von Ungläubigen ins eigene Land importierte unislamische Ideologien und gegen deren Vertreter. Es richtet sich auch nicht gegen den Unglauben an sich sondern ganz explizit gegen alle Ungläubigen, (und als nicht gläubig genug eingestufte muslime). Deshalb kennt der islamische jihad auch das (westliche) Konzept der Trennung von Zivilisten und Soldaten nicht. Wer nach der Einladung zum Islam nicht pariert wird liquidiert.

Islamischer Gelehrter: Zivilisten dürfen getötet werden
► Die politische Struktur des Islam

Es werden also nicht nur unislamische Glaubensvorstellungen abgelehnt und bekämpft. Vielmehr müssen die Ungläubigen selber umgebracht werden – alle.

Sure 49, Vers 15: Gläubige sind nur die, welche an Allah und Seinen Gesandten glauben und hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das sind die Wahrhaftigen.

Und zwar dann, wenn sie nicht konvertieren oder als Christen, Juden und Zoroastrier nicht bereit sind, in die dhimmi-Position abzusteigen.

dhimmitude und Schutzgelderpressung

Der Universalanspruch des Islam, den allein gültigen Glauben zu vertreten, wird heute im Zuge der islamischen Wiedererweckungsbewegung ausdrücklich beansprucht. Allah bestätigt in einem Vers, daß Er mit Seiner letzten Offenbarung, dem Koran, alle zum richtigen Glauben relevanten Aussagen gemacht hat:

Sure 17, Vers 89: Und wahrlich, Wir haben den Menschen in diesem Koran jegliches Gleichnis klar aufgestellt, aber die meisten Menschen wollen ihn nicht, allein aus Unglauben.

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