Ayatollah Ruhollah Khomeini (1902 – 1989)

Führer der iranischen Revolution von 1979

Auszüge von:

  • „Islam Is Not a Religion of Pacifists“ (1942)
  • „Speech at Feyziyeh Theological School“ (24. August 1979)
  • „On the Nature of the Islamic State“ (8. September 1979)

Die englische Übersetzung stammt aus „Anti-American Terrorism and the Middle East“ von Barry Rubin und Judith Colp Rubin (Oxford: Oxford University Press, 2002)  Seiten 29, 32 -36. Wir haben diverse interne ► Links eingefügt.

(Quelle: Andrew Bostom, The Legacy of Jihad, Prometheus Books, Amherst, New York, 2005, Seite 226 – 229)

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Der Islam ist keine Religion von Pazifisten

Der islamische jihad jihad bedeutet Kampf gegen Götzendienst, sexuelle Abweichung, Raub, Repression und Grausamkeit. Währenddessen trachtet die Kriegsführung nicht-muslimischer Eroberer danach, Lust und tierische Freuden zu fördern. Letztere kümmern sich nicht darum, wenn ganze Länder ausradiert und viele Familien heimatlos werden. Diejenigen jedoch, welche den jihad studieren werden verstehen, daß der Islam die ganze Welt erobern will. Alle Länder, welche schon durch den Islam erobert worden sind oder es in Zukunft noch werden, sind für immerwährende Erlösung gekennzeichnet. Denn sie werden unter dem Gesetz Allahs (scharia) sein. …

Diejenigen, die über den Islam nichts wissen, geben vor, der Islam spreche sich gegen den Krieg aus. Sie sind geistlos. Der Islam sagt: Tötet die Ungläubigen gerade wie sie euch alle töten würden! Bedeutet das, die Muslime sollen sich zurücklehnen, bis sie [von den Ungläubigen] aufgefressen werden? Der Islam sagt: Tötet sie (die Nicht-Muslime), übergebt sie dem Schwert und jagt sie auseinander. Bedeutet das, sich zurückzulehnen, bis sie uns überwältigen? Der Islam sagt: Tötet im Dienste Allahs jene, die euch töten könnten! Bedeutet das, sich zu ergeben? Der Islam sagt: Was immer es an Gutem gibt, es existiert dank des Schwerts und im Schatten des Schwerts! Menschen können nicht gefügig gemacht werden außer mit dem Schwert! Das Schwert ist der Schlüssel zum Paradies, das nur für heilige Krieger geöffnet werden kann!

Die Gewißheit, ins Paradies einzugehen
Die Gewißheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu erhalten

Es gibt Hunderte anderer koranischer Verse und ahadith, welche die Muslime dazu anhalten, Krieg zu schätzen und zu kämpfen. Bedeutet all das, daß der Islam eine Religion ist, die Menschen davon abhält, Krieg zu führen? Ich spucke auf diese tölpelhaften Geister, die eine derartige Behauptung aufstellen.

Koranverse zum „Heiligen Krieg“ mit Exegese
Texte aus den ahadith zum jihad

Rede an der theologischen Schule von Feyziyeh
(24.08.1979)

Der Islam wuchs mit Blut. Die großen Religionen der vorhergehenden Propheten und die bedeutsame Religion des Islam trugen, während sie mit einer Hand göttliche Bücher zur Anleitung der Menschen umklammerten, Waffen in der anderen. Abraham … trug in einer Hand die Bücher der Propheten; in der anderen hielt er eine Axt, um die Ungläubigen zu vernichten. Moses, der Gesprächspartner Gottes, … trug in einer Hand den Pentateuch und in der andern einen Stab, der die Pharaonen zu schändlichem Staub reduzierte, einen Stab, der wie ein Drache war, der die Verräter verschluckte.

Der große Prophet des Islam trug in einer Hand den Koran und in der anderen ein Schwert; das Schwert für die Vernichtung der Verräter und den Koran zur Rechtleitung. Für diejenigen, welche geführt werden konnten, war der Koran ihr Mittel zur Führung, während denen, die nicht geführt werden konnten und die Intriganten waren, das Schwert auf ihre Häupter herabkam … Der Islam ist eine Religion des Blutes für die Ungläubigen, aber eine Religion der Rechtleitung für andere.

Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität 
Die Heuchler
Der „Heilige Krieg“ als Pflicht und Prüfung für die Gläubigen
Kampf gegen Gläubige, die „sich vergehen“
Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils 

Wir haben viel Blut und viele Märtyrer geopfert. Der Islam hat Blut und Märtyrer geopfert.

Wir fürchten uns nicht, Märtyrer herzugeben. … Was immer wir für den Islam geben, ist nicht genug; es ist zu wenig. Unsere Leben sind nicht wertvoll. Laßt jene, die uns übel wollen, nicht glauben, daß unsere Jungen Angst vor dem Tod oder vor dem Martyrium haben. Das Martyrium ist ein Erbe, das wir von unseren Propheten erhalten haben. Jene sollten den Tod fürchten, die das Ergebnis des Todes für völlige Auslöschung halten. Wir, die wir ein Leben, das erhabener ist als dieses, für die Folge des Todes halten, welche Furcht haben wir? Die Verräter sollen sich fürchten. Die Diener Allahs haben keine Furcht. Unsere Armee, unsere Gendarmerie, unsere Polizei und unsere Wächter haben keine Angst. Unsere Wächter, welche getötet wurden … haben ewiges Leben erworben.

Diejenigen Menschen, welche Freiheit wollen, welche wollen, daß unsere Jugend frei ist, schwärmen von der Freiheit unserer Jugend. Was für eine Art Freiheit streben sie denn an? … Sie wollen, daß die Spielhöhlen offen und frei zugänglich sind; sie wollen, daß die Heroin- und die Opiumsüchtigen frei sind, sie wollen, daß die Strandbäder für beide Geschlechter der Jugendlichen zugänglich sind.

Es soll unseren Jungen frei stehen, das zu tun was sie wollen und in etwelche Formen von Prostitution gezogen zu werden. Das wird vom Westen diktiert. Auf diese Weise wollen sie unsere Jugend entmannen, welche sich gegen sie wehren könnte. Wir wollen unsere Jungen von den Bars aufs Schlachtfeld bringen. …

Wir wollen unsere Jugend von den Kinos, welche dazu entworfen wurden, sie zu korrumpieren, wegreißen und sie da hinstellen, wo sie für unsere Nation von Nutzen sein können. Die Freiheit, welche diese Leute wollen, wurde von den Mächtigen diktiert und unsere Journalisten wissen dies entweder nicht oder sie sind Verräter. …

Die Absicherung des Landes kann mit den Freiheiten, welche ihr proklamiert, nicht erreicht werden. Diese Freiheit spaltet und ruiniert die Nation. Diese Freiheit, welche ihr wollt wird von anderen diktiert, damit sie das Reich verschlingen können und um uns unsere Jugend vorzuenthalten, welche sie abblitzen lassen könnte. Wir haben gesehen, wie sie sich verhalten und haben die Konsequenzen gezogen. Unheil wurde unserem Reich zugefügt weil sie unsere Jugend korrumpierten.

Wir wollen unsere Jungen von den Opiumpfeifen befreien, ihnen ein Maschinengewehr in die Hand drücken und sie aufs Schlachtfeld schicken. …

Ja, wir sind Reaktionäre und ihr seid aufgeklärte Intellektuelle: Ihr wollt nicht, daß wir 1400 Jahre zurückgehen. Ihr habt Angst, daß wir unsere Jugend wie vor 1400 Jahren erziehen, als eine geringe Anzahl von ihnen in der Lage war, zwei mächtige Weltreiche in die Vergessenheit zu befördern. Wir sind Reaktionäre! Ihr wollt unsere Jungend unter die Droge „westliches Gedankengut“ bringen und nicht unter ihre eigenen Lehren, die Lehre der islamischen Länder; ihr seid Intellektuelle! Ihr wollt Freiheit und Befreiung von allem, ihr wollt die Parteifreiheit und jegliche andere Freiheiten, … welche unsere Jugend korrumpieren, welche den Weg für die Unterdrücker ebnen, welche unsere Nation in den Abgrund ziehen. … Es ist das Diktat aus dem Ausland, das ihr (uns) aufgedrängt habt. Ihr glaubt an keinerlei Grenzen bezüglich Freiheit. Ihr erachtet die Erlaubnis, alles tun zu können als Freiheit. …

Im Namen von Demokratie, Liberalismus und Intellektualismus verschiedener Einfärbung haben die Verräter dieses Reiches ihre Aktivitäten und Machenschaften ungehindert begonnen. … Wir können solcherart Freiheit nicht gewähren, die in Korruption gipfelt, die in der Zersplitterung der Nation und in der Auflösung des Staates endet. Mit dieser von euch gewünschten Freiheit wollt ihr eure Jugend zu Indifferenz erziehen, wo überall alles passieren kann und jedermann macht, was er will und die Großmächte uns all unser Einkommen wegnehmen um sich dann ihres Lebens zu erfreuen. …

Diejenigen, welche unser Reich gerettet haben, waren genau die Volksmassen, es waren diese Jugendlichen, diese Arbeiter und Bauern. … Und jetzt wollen euresgleichen, die ihr Gedanken von Freiheit, Liberalismus, und Demokratie hegt, sie wieder unter die ehemaligen Bedingungen bekommen.

… Laßt diese Leute frei entscheiden was sie wollen, damit in der nächsten Generation kein einziger engagierter Mann mehr gefunden werden kann – dies ist die Freiheit, die ihr wollt und die euch von außen inspiriert.

Wir akzeptieren diese importierte Freiheit nicht. Wir müssen unsere Nation (davor) schützen. Wir müssen unsere Jugendlichen schützen. Wir müssen diese jungen Leute von dem Zerfall wegreißen und ihnen Macht geben. Wir brauchen einen militanten Mann.

… Wir brauchen keine solchen (obengenannten) Intellektuellen. Natürlich gibt es unter diesen Intellektuellen, unter den Gebildeten auch jede Menge guter Menschen. Aber diejenigen, welche ihre Feder so überschwänglich gegen unsere Nation führen und Schritte gegen unsere Nation  unternehmen und die Menschen bedrohen, sollen vernichtet werden. (Applaus) …

Über die Natur des islamischen Staates (08.09.1979)

…Ich möchte erreichen, daß jedermann glaubt, daß unser Streben – für welches beträchtlichen Einsatz geleistet sowie Opfer erbracht wurden, junge Menschen getötet und Familien ruiniert wurden – nur dem Islam gilt. Ich kann weder selbst glauben noch akzeptieren, daß irgendein anders vernünftiges Individuum glauben könnte, daß die Absicht all dieser Opfer billigere Melonen waren; daß wir unsere jungen Männer dafür hergegeben haben, damit wir billiger wohnen können. Kein vernünftiger Mensch würde das tun. Es gibt eine falsche Logik, für welche sich vielleicht selbst-bezogene Individuen einsetzen, die besagt, daß das Ziel unserer Opfer darin bestehe, unsere Landwirtschaft zu verbessern. Niemand würde jedoch sein Leben dafür hergeben wollen. …

Liberale und Intellektuelle sind dauernd am jammern, es gebe keine Freiheit. Was ist aber tatsächlich passiert, als diese Freiheit verloren ging? Spelunken wurden zerstört, Bordelle geschlossen – eigentlich bin ich nicht ganz sicher, daß alle geschlossen worden sind. Wir erlauben Jungen und Mädchen nicht mehr, daß sie sich ausziehen um zusammen baden zu gehen. Für diese (oben genannten) Menschen ist dies die Freiheit, die sie möchten – eine Freiheit, welche wir weder selber planten noch wollten, sondern die vom Westen für uns entworfen wurde. Diese Freiheiten sind von den kolonialistischen Ländern diktiert worden, sie sind importiert. Nun machen diese unfairen Liberalen, diese sogenannten Menschenrechtsadvokaten und Autoren – natürlich nicht alle – Propaganda, indem sie diese Art Freiheit unterstützen, welche unser Land zerstören könnte. Eine Nation stützt sich auf ihre jungen Männer, auf ihre Arbeitskräfte. Was auch immer diese Arbeitskraft zerstört, zerstört unser Land. Jedes Land ohne Arbeitskräfte wird scheitern.

Die Sache ist die, daß diejenigen, welche planen unseren Reichtum zu plündern, dieses ohne Hindernis tun wollen. Sie sagen sich, daß die Methode diejenige ist, den jungen Männern den Weg zu orgiastischen Festlichkeiten zu erleichtern, … während sie sich damit beschäftigen, deren Ressourcen auszunehmen. Dies ist was in den letzten fünfzig Jahren vor sich gegangen ist. Sie haben unsere Männer zu Korruption und Indifferenz ermuntert.

Islam hat den Mitteln ein Ende gemacht, welche unsere jungen Männer korrumpiert haben. Islam will, daß seine Kämpfer sich den Ungläubigen, denjenigen welche unser Land angreifen, entgegenstellen. Islam will mujahidun (Glaubenskämpfer) kreieren; er hat keinerlei Absicht, Zecher hervorzubringen, so daß während letztere sich amüsieren, andere sie verunglimpfen und entehren. Islam ist eine ernsthafte Religion. Es gibt keine Ausschweifungen im Islam. … Die einzigen erlaubten Spiele sind Schießen und Pferderennen und das nur mit kämpferischen Absichten. …

Der Westen will jedoch den Status quo aufrechterhalten. … Wir müssen versuchen, die wahre Natur der islamischen Republik zu implementieren und am Islam festzuhalten. Gewisse drastische und tiefschürfende Veränderungen haben stattgefunden die Anlaß zu Hoffnung geben. …

 

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