Frauen müssen sich für ihre Männer sexuell jederzeit zur Verfügung halten

von Reza Kahlili / 14. Juli 2013 / Übersetzung: derprophet.info

Quelle: http://www.clarionproject.org/analysis/iranian-cleric-women-must-cater-mens-sexual-needs

Wir haben noch einen relevanten Koranvers (2,223) eingefügt.


Entsprechend einer Verlautbarung der Fars Agentur, welche von der revolutionären Garde betrieben wird diskutierte der führende iranische Kleriker Hojatolislam Hossein Dehnavi anläßlich einer Konferenz über Familienangelegenheiten die Pflichten der muslimischen Frauen im Islam.

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Der iranische Kleriker Hojatolislam Hossein Dehnavi

„Eine der Katastrophen unserer Gesellschaft besteht darin, daß einige Frauen die Autorität nicht mehr ihren Männern zugestehen; dies zeigt sich vor allem in drei Bereichen:

In der ersten Gruppe sind die Frauen älter als ihre Ehemänner und sie behandeln diese wie eine Mutter. Das untergräbt die Autorität der Männer. In der zweiten Gruppe haben die Frauen eine höhere Bildung als die Ehemänner und wegen ihrer finanziellen Unabhängigkeit zeigen sie eine Haltung, welche die Autorität der Männer verletzt.“

Sich auf die dritte Gruppe beziehend meinte der Kleriker: „Eine der Aufgaben der Frauen in Bezug auf ihre Ehemänner ist, daß sie sich um die instinktiven Bedürfnisse (Sexualtrieb) ihrer Männer zu kümmern haben. Sie sollen den Stolz ihrer Ehemänner nicht brechen und ihnen gegenüber sensibel sein.“

Jungen und Mädchen sollten sich nicht an abgelegenen Orten treffen, meinte Dehnavi und sie sollten einander nicht mit Lust und Freude in die Augen sehen. Und wenn Mädchen mit Jungen sprechen sollten sie nicht flirten.

Dehnavi ist ein Spezialist für kulturelle Fragen am TV des islamischen Regimes, welches wie erwähnt Konferenzen über die Beziehung zwischen Mann und Frau ausstrahlt. Er spricht dort oft über Sex in der islamischen Gesellschaft.

„Frauen müssen sich für ihre Ehemänner überall und zu jeder Zeit zur Verfügung halten“ meinte er in einer seiner Videoansprachen „Sogar in ihrem Elternhaus, wo die Frau üblicherweise den Sex verweigert weil sie nicht will, daß ihre Mutter dies merkt. Auch dort ist Sex geboten – was soll’s, wenn die Mutter das weiss? Es ist ja nicht illegal.“


Sure 2, Vers 223:
Die Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu diesem eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt! …                                    Übersetzung: R. Paret

Sure 2, Vers 223: Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann und wie ihr wollt …                                                   Übersetzung: Ahmadeyya

Sure 2, Vers 223: Eure Weiber sind euch ein Acker. Gehet zu euerm Acker von wannen ihr wollt …                                                   Übersetzung: Max Henning

Sure 2, Vers 223: Eure Frauen sind ein Saatfeld für euch; darum bestellt euer Saatfeld wie ihr wollt …                                           Übersetzung: M.A. Rassoul

In einem anderen Video erklärt Dehnavi:

Frauen begehen eine Sünde, wenn sie sich nach dem Orgasmus ihres Ehemannes selber befriedigen. Es ist keine Sünde, wenn ein Mann während des Geschlechtsverkehrs mit seiner Ehefrau an eine andere Frau denkt. „Das ist die Barmherzigkeit von Allah gegenüber muslimen daß das Denken an eine Sünde keine Sünde darstellt. Wenn Männer also während dem Geschlechtsverkehr ihren Ehefrauen von anderen Frauen erzählen ist es auch keine Sünde.“ Wenn beim Geschlechtsverkehr mit der Ehefrau Gedanken an eine andere Frau im Spiel sind und aus diesem Zusammentreffen eine Schwangerschaft resultiert, „dann wird das Kind homosexuell.“

Seit der islamischen Revolution von 1979 werden die iranischen Frauen grausamen Strafen unterworfen und ihrer grundlegenden Rechte beraubt.

Entgegen dem Versprechen des obersten Führers Ayatollah Ruhollah Khomeini, dem Initiator der islamischen Revolution, daß er den Frauen die Freiheit zur Wahl der Kleidung, der Betätigung und des Lebensstils zugestehen werde war einer seiner ersten Befehle, die Frauen unter den hijab zu zwingen. Makeup wurde verboten und Frauen durften sich außerhalb des Hauses mit niemandem anderem als mit ihrem Ehemann oder einem Verwandten sehen lassen. Zuwiderhandelnde wurden mit Freiheitsentzug und Auspeitschung bestraft.

Unter dem islamischen Regime haben Frauen bezüglich Erbschaft und Heirat nicht die gleichen Rechte wie Männer. Sie brauchen sogar die Erlaubnis ihrer Ehemänner, wenn sie ins Ausland reisen wollen. Auch Frauen, welche sich ausnahmslos an die Regeln der Kleriker halten, sind trotzdem deren Grausamkeit ausgesetzt. Viele Frauen – teilweise jünger als 15 – werden unter fingierten Anschuldigungen zu Tode gesteinigt.

Heute werden Hunderte von politischen und Menschenrechtsaktivistinnen sowie Tausende von mutigen jungen Iranerinnen, die ihren Gewalt ablehnenden, Freiheit fordernden Männern beigestanden sind hilflos im Gefängnis festgehalten.

Viele wurden vor ihrer Exekution noch vergewaltigt, weil die Kleriker glauben, daß eine Jungfrau ins Paradies eingehen werde. Das Regime will verhindern, daß diese Frauen in den Genuß der paradiesischen Belohnung kommen.

 

 

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