Die muslimischen Gipfel

Quellen:  http://bibelarbeit.privat.t-online.de/z_p_islam_bild8_gross_islam.pdf
               Factum 4 / 2011

Autor:     Carmen Matussek


Die Muslime hatten vor mehr als tausend Jahren Teile der Schweiz besetzt und sie kontrollierten die Alpenpässe.

Wer hätte das gedacht, der Islam hat schon vor mehr als 1000 Jahren in der Schweiz Fuß gefaßtl! Bereits im Jahre 936 der christlichen Zeitrechnung, also etwa im Jahre 324 nach der Hidschra, der islamischen Zeitrechnung, wird von der Eroberung des Bistums Chur berichtet, und zwar durch die Sarazenen. Was wahrscheinlich nur wenigen Schweizern und Europäern im Bewußtsein ist – auf schweizerischen muslimischen Internetseiten (wie hier auf der Internetseite www.islam.ch) ist es präsent: Schon vor mehr als einem Jahrtausend eroberten Muslime Teile der heutigen Schweiz. „Bei den Sarazenen, welche die Schweiz besuchten, handelte es sich um berberische Mauren, also um Muslime aus Andalusien, welche der Rasse der Berber aus Nordafrika angehören. Es wird berichtet, daß die Sarazenen vor allem als Räuber und Plünderer auftraten, welche Reisenden in Hinterhalten auflauerten und sie ausraubten“, heißt es weiter auf www.islam.ch.

Geographische Bezeichnungen erinnern an muslimische Präsenz:
Das Allalin-Horn im Wallis, von „ala ain“, „an der Quelle“

Auch die schweizerische islamische Internetseite www.barmherzigkeit.ch wartet mit einer sorgfältig gestalteten Darstellung der muslimischen Historie der heutigen Schweiz auf. Die Sarazenen „besetzten alle Schweizer Alpenpässe und gründeten verschiedene Siedlungen, von wo aus sie Handel trieben, aber auch Pilger und Kaufleute überfielen und in die Voralpen (südlich und nördlich) ausgiebige Beuteunternehmen tätigten“.

Kloster Disentis: Von Sarazenen im Jahre 940 zerstört

In Hans Eberhard Mayers Standardwerk zur „Geschichte der Kreuzzüge“« wird diese Zeit so beschrieben: „Von Stützpunkten an der provenzalischen Küste aus verheerten sie [die Araber] Südfrankreich und die Schweiz, kontrollierten die Alpenpässe und nahmen 972 bei einem aufsehenerregenden Handstreich den allseits verehrten Abt Majolus von Cluny auf dem Grossen St. Bernhard gefangen.“

939 eroberten die Muslime Genf beherrschten bald das Wallis, große Teile Graubündens und der Ostschweiz. Bis ins Schweizer Rheintal und an den Bodensee drangen die Muslime vor. 936 marschierten sie im Bistum Chur ein und überfielen den dortigen Bischofssitz, Im Jahr 940 wurden hier zahlreiche Häuser verbrannt, 954 erlitt Chur einen weiteren Einfall der Sarazenen.

Man weiss von Beutezügen ins Juragebirge bis Neuchatel, Appenzell, Sargans und bis an den Bodensee. Auch das Kloster der Disentiser Mönche, die nach Zürich fliehen mußten, und die Kirche des Hospizes in Bourg-Saint-Pierre am Grossen St. Bernhard wurden zerstört.

Umkämpfter Ort: Hospiz auf dem Grossen St. Bernhard, dem Übergang
vom Wallis ins Aostatal und weiter nach ltalien.

Vor dem Kloster St. Gallen, das bei der Christianisierung Europas eine so zentrale Rolle gespielt hatte, trieben Muslime Handel. Ab der Mitte des Jahrhunderts sollen sich die Ausfälle im Wesentlichen auf Tribut- und Lösegelderpressung beschränkt haben. Die Gefangennahme des Abtes von Cluny war es schließlich, die das Faß zum Überlaufen brachte und zur Vertreibung der Araber aus der Alpenregion führte.

Heute erinnern Münzfunde, Wappen, Orts- und Familiennamen und topografische Bezeichnungen an die ehemalige Präsenz der Muslime: das Allalinhom, ein Viertausender im Wallis, der Monte Mora (Berg der Mauren), der Qrtsname Saas-Almagell (al-mahaiI: Hauptlager, Wohnort), Pontresina (pons sarasina; Brücke der Sarazenen) und der Begriff Schams oder Choms für sonnige Weiden.

Das Wappen der schweizerischen Ortschaft Avenches

Die topografischen Namen „la tour aux Sarrasins“ bei Vevey, „le creux aux Sarrasins“ bei Lucens, die „Sarazenenmauer“ bei Avenches, der Erlebnisweg „Sarrasin-Suone“ bei Chandolin und „le Bisse des Sarrasins“ bei Vertorin erinnern an den Einfall der Araber. 500 Wörter aus dem Arabischen sollen in der Schweiz ihre Spuren hinterlassen haben.

Auch auf der Muslim-Website www.islam.ch wird über Ortsnamen, die an die muslimische Eroberung erinnern, berichtet: „ln der Nähe von Chatillon gibt es noch heute eine Ortschaft, welche sich „Les Sarrasins“ (die Sarazenen) nennt. Oder das Dorf Gaby, abgeleitet aus dem arabischen „al-Gaby“ (die Gebühr, der Wegzoll). Gaby befindet sich südlich des Simplonpasses. Die Muslime kontrollierten also den Simplonpaß!“

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