Der mujahid schließt mit Allah einen Handel, er ist von Ihm auserwählt

Für den einzelnen Gläubigen (muslim = „der sich Unterwerfende“) beweist die Tatsache, überhaupt am „Heiligen Krieg“ teilnehmen zu können, daß er dafür von Allah vorherbestimmt wurde. Der Allerbarmer in Seiner Huld hat den mujahid mit der Fähigkeit zu tiefgründiger, fest verwurzelter und unerschütterlicher Hingabe an Ihn ausgerüstet und damit ausgezeichnet. Wirkliche Gotteshingabe bedeutet, sich vorbehaltlos für den Glauben einzusetzen, nötigenfalls mit Kampfmitteln. Der Gläubige hat sein Leben Allah verkauft und erhält dafür das Versprechen, in die ewige Glückseligkeit eingehen zu können. Das Leben eines muslims gehört Gott, er ist Sein Eigentum. Durch seine Unterwerfung hat der mujahid gleichsam Teil an der göttlichen Allmacht:

Allmacht und Unterwerfung im Islam
tauhid – Die absolute Transzendenz Allahs
jihad als Prüfung
► jihad als Kaufgeschäft
 jihad als Darlehen an Allah

Es handelt sich um ein Glaubenskonzept der vollkommenen Unterwerfung.

Sure 9, Vers 111: „ Siehe Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden. Eine Verheißung hierfür ist gewährleistet in der Tora, im Evangelium und im Koran; und wer hält Seine Verheißung getreuer als Allah? Freut euch daher des Geschäfts, das ihr abgeschlossen habt; und das ist eine große Glückseligkeit.“

Eine ebenso deutliche Aufforderung zur totalen Unterwerfung unter den Kampfbefehl findet sich in folgendem Vers, welcher die Aufgabe des Lebens auf Erden fordert, damit das versprochene ewige Leben erreicht werden kann:

Sure 4, Vers 74: Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben Wir gewaltigen Lohn.

Die wahren Gläubigen sind von Allah zum Heiligen Krieg auserwählt und sind in Seinen göttlichen Plan eingebunden. Sie werden nicht um Erlaubnis fragen sondern ohne weitere Mahnung kämpfen:

Sure 2, Vers 216: Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Sure 9, Vers 44: Nicht werden dich um Erlaubnis bitten die, welche an Allah glauben und an den Jüngsten Tag, nicht zu eifern mit Gut und Blut; und Allah kennt die Gottesfürchtigen.

Bukhari V4 B52 N59: berichtet von Abu Huraira: Bei Ihm, in wessen Händen mein Leben ruht! Wer immer im Kampf für Allahs Sache verwundet wird, und Allah weiß sehr genau wer verwundet wird im Kampf für Seine Sache, wird am Tage des jüngsten Gerichtes mit seiner Wunde erscheinen welche blutfarben ist aber nach Moschus riecht.

„Hier macht sich Mohammed selbst das klassische Instrument der politisch-moralischen Manipulation zunutze, das er zur eigenen Abgrenzung den christlichen Mönchen und jüdischen Rabbinern unablässig vorwirft: die Entmündigung des Gläubigen … Die mythische Verbindung von Opfer und Gewalt … löst Muhammad also zugunsten einer Gewalt auf, die zur Begründung des islamischen Menschseins unabdingbar wird. Indem Kampfbereitschaft „mit Gut und Blut“ eine höhere Qualität von Glaube und Existenz erzeugt, ist der Boden für die Definition des Islam gegen alles Nichtislamische und eine religiös begründete Expansionsideologie bereitet.“ (H.P. Raddatz, Von Allah zum Terror? Seite 35 f, Verlag Herbig, München, 2002)

Der mujahid schließt mit Allah einen Handel, er ist von Ihm auserwählt

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