Der „Heilige Krieg“ hat mit dem Islam nichts zu tun

jihad muß nicht mit dem Schwert erfolgen. Es gibt viele Möglichkeiten, den Islam in der freien Welt zu befördern; eine davon ist Mission ► da’wa im Internet. Auch dafür stellt die islamische Eroberungsideologie eine zweckdienliche Strategie zu Verfügung: ► taqiyya Täuschung der Ungläubigen. Nebst dem vorliegenden Beispiel haben wir noch zwei weitere islamische Internetseiten untersucht:

jihad hat mit dem „Heiligen Krieg“ nichts zu tun
► Sklaven im Islam?

Die islamische Internetseite mit dem aussagekräftigen Titel: enfal („Beute“) hat ein aufschlußreiches Dokument veröffentlicht: Wir werden folgendermaßen instruiert: „Der „Heilige Krieg“ hat mit dem Islam nichts zu tun“.


Hier werden verschiedene Interpretationen von Koranversen zu „Krieg und Frieden“ angeboten. Die Abschnitte werden einzeln besprochen. In der Antwort werden die Behauptungen dieses Strategiepapiers mit Elementen des islamischen Dogmas und der Biographie Mohammeds hinterfragt: 


Behauptung:Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Friedenmachen

Antwort: Das Wort Islam, ins Deutsche übertragen, bedeutet: Unterwerfung
► Islam heißt Unterwerfung
fisabilallah – im Namen Allahs

Behauptung:Der ‚Heilige Krieg’ hat nichts mit dem Islam zu tun

Antwort:
► Das Ziel des „Heiligen Krieges“
► taqiyya
► Auszüge aus islamischen Gesetzeswerken zum „Heiligen Krieg“
► 1400 Jahre islamische Expansion, islamischer Imperialismus und islamischer Sklavenhandel 

Behauptung:jihad heißt „die persönliche Überwindung von Angst, Eigeninteresse und  Egoismus

Antwort: jihad heißt totaler Einsatz für die Sache Allahs mit Gut und Blut
► Definition jihad
 jihad
Die Heuchler
Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität

Behauptung: Der Islam „vertritt keinen blinden Pazifismus“ und „verlangt von seinen Anhängern nicht, das eigene Leben … einer absoluten Gewaltfreiheit zu opfern.“

Bekräftigt wird diese Behauptung mit:

Sure 2, Vers 216: Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.

Antwort: Die exegetischen Ausführungen im Tafsir al-Jalalayn erläutern diesen Vers folgendermaßen:

Tafsir al-Jalalayn 2,216: Obwohl es euch zuwider ist, weil es mit Anstrengung verbunden ist, wird euch trotzdem verpflichtend vorgeschrieben, daß ihr die Ungläubigen zu bekämpfen habt. Es könnte ja sein, daß euch eine Sache zuwider ist, welche eigentlich gut für euch ist oder daß ihr etwas liebt, das schlecht für euch ist. Denn die Seele neigt zu Bedürfnissen, welche ihre Vernichtung verursachen können und sie weist religiöse Verpflichtungen, welche ihr Glück bringen würden, ab. Obwohl ihr vielleicht abgeneigt seid zu kämpfen, könntet ihr trotzdem viel Gutes wie z.B. Sieg, Kriegsbeute, Martyrium oder sonstige Belohnung darin finden. Wenn ihr jedoch den Kampf zurückweist obwohl ihr es (das Kämpfen) eigentlich gerne tun würdet, wird euch viel Übles erwarten. Vielleicht werdet ihr dann unterjocht oder arm werden und die Belohnung wird euch verweigert. Allah weiß, was gut für euch ist aber ihr wisst es nicht. Also bemüht euch das zu tun was Er euch gebietet.

Dieser Vers fordert ganz klar von jedem Gläubigen, sich für den jihad einzusetzen:

1. „Obwohl es euch zuwider ist, weil es mit Anstrengung verbunden ist, wird euch trotzdem verpflichtend vorgeschrieben, daß ihr die Ungläubigen zu bekämpfen habt. Es könnte ja sein, daß euch eine Sache zuwider ist, welche eigentlich gut für euch ist oder daß ihr etwas liebt, das schlecht für euch ist. Denn die Seele neigt zu Bedürfnissen, welche ihre Vernichtung verursachen können und sie weist religiöse Verpflichtungen, welche ihr Glück bringen würden, ab„.

2. und sie können in jeder jihad-Anstrengung „viel Gutes wie z.B. Sieg, Kriegsbeute, Martyrium oder sonstige Belohnung finden“:

In der Tat vertritt der Islam „keinen blinden Pazifismus“; er vertritt vielmehr eine explizite Ideologie zu Unterwerfung der ganzen Welt – wenn es sein muß mit Gewalt: „Also bemüht euch das zu tun was Er euch gebietet“.

► Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils
► Koranverse zum „Heiligen Krieg“
► Stellen aus den ahadith zum „Heiligen Krieg“

Behauptung: „Der Kampf, der dem Muslim in der obigen Koranpassage vorgeschrieben ist, hat ein klar umrissenes Ziel. Es ist der Kampf gegen Zwang im Glauben und für die Freiheit des Bekenntnisses zu Gott. Ein deutlicheres Bekenntnis zur religiösen Toleranz findet man in keier heiligen Schrift einer anderen Weltreligion.“ 

Einmal mehr wird hier der in der islamischen Apologetik beliebte Vers 256 aus Sure 2 bemüht:

Sure 2, Vers 256: Es sei kein Zwang im Glauben. Klar ist nunmehr unterschieden das Recht vom Irrtum; und wer den Tagut (Götzenverehrung) verleugnet und an Allah glaubt, der hält sich an der stärksten Handhabe, in der kein Spalt ist; und Allah ist hörend und wissend.

Antwort:
 Islamische Toleranz
► Apostasie
► Blasphemie
► dhimmitude und Schutzgelderpresung
Zusammenfassung 

Behauptung: Der Kampf gegen den Glaubenszwang ist zugleich ein Kampf gegen Gewalttätigkeit und Unterdrückung“.

Die zitierte Sure 4, Vers 75 datiert aus der Zeit nach der hijra, als einige neu konvertierte Muslime in Mekka verblieben und (noch) nicht nach Medina ausgewandert waren:

Sure 4, Vers 75: Und was ist euch, daß ihr nicht kämpfet in Allahs Weg und für die Schwachen unter den Männern und die Weiber und die Kinder, die da sprechen: „Unser Herr, führe uns hinaus aus dieser Stadt voll tyrannischer Bewohner, und gib uns von Dir her einen Beschützer, und gib uns von Dir her einen Helfer?“

Tafsir al-Jalalayn 4,75: Wo fehlt es euch denn, daß ihr nicht kämpfen wollt? Es gibt nichts was euch daran hindern würde, in Allahs Weg zu kämpfen um die unterdrückten Männer, Frauen und Kinder welche von den Ungläubigern verfolgt und an ihrer Auswanderung gehindert werden zu befreien. Ibn Abbas sagte: “Meine Mutter und ich waren unter denen, welche Allah anflehten, daß Er uns aus dieser Stadt Mekka, in welcher nichts als ungläubige Bösewichte leben herausführen und uns einen Beschützer ernennen soll – jemand der sich unserer Sache annimmt und uns gegen sie verteidigt.“ Allah erhörte ihre Fürbitte und ermöglichte manchen die Flucht während andere zurückblieben bis Mekka schließlich erobert wurde. Als Beschützer (der Zurückgebliebenen) setzte der Prophet Attab b. Asid ein, welcher in der Folge Vergeltung für diejenigen suchte, denen Unrecht angetan worden war.

Antwort: Dieser Vers wird in der Exegese historisch eindeutig festgemacht. Er kann aber in einer ähnlichen Situation auch heute problemlos herangezogen werden, z.B. wenn sich Muslime im Westen an ihrer freien Religionsausübung durch die Anwesenheit von Ungläubigen und deren Gesetze behindert fühlen. „Der Muslim darf nicht nur, sondern er muß eintreten für den Schutz der Menschen, die Gott um Hilfe gegen Tyrannei anrufen“. Alles was sich der Ausbreitung des Islam in den Weg stellt ist nicht nur Tyrannei“ sondern auchGewalttätigkeit und Unterdrückung“. „Schutz der Menschen“ heißt Schutz der Muslime vor den Ungläubigen.

► Ungläubige sind doppelt schuldig
Ungläubige machen von Allahs Weg abwendig

Vielmehr ist Unterdrückung und Tyrannei gegen Andersgläubige ein zentrales Element der islamisch-imperialistischen Doktrin:

► dhimmitude und Schutzgelderpressung
► Sklaven im Islam
► Fatwa zur Frage, wann Muslime den Kampf für den Islam (jihad) aufnehmen sollen

Behauptung: Ebenso unmißverständlich wie der Koran den Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er jedweden Krieg, der aus anderen Gründen ...“

Argumentiert wird mit:

Sure 4, Vers 94: O ihr, die ihr glaubt, so ihr auszieht in Allahs Weg, so machet einen Unterschied, und sprechet nicht zu jedem, der euch Frieden anbietet: “Du bist kein Gläubiger”, in eurem Trachten nach dem Gewinn des irdischen Lebens. Bei Allah ist reiche Beute. Also waret ihr zuvor, doch Allah war gnädig gegen euch. Darum machet einen Unterschied; siehe, Allah kennt euer Tun.

Antwort: In diesem Vers wird von den mujahidun gefordert, zuerst zu prüfen ob die Person, die sie antreffen wirklich zu bekämpfen ist. „Sie nahmen an, er habe sie nur aus Angst dergestalt begrüßt, töteten ihn und bemächtigten sich der Schafherde.“ Von einem „Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung“ ist in diesem Vers nicht die Rede:

Tafsir al-Jalalayn 4,94: Das Folgende wurde offenbart als eine Gruppe von Begleitern des Propheten einem Mann vom Stamme der Sulaym begegnete, welcher mit einer Schafherde vorüberging und ihnen einen Friedensgruß entbot. Sie nahmen an, er habe sie nur aus Angst dergestalt begrüßt, töteten ihn und bemächtigten sich der Schafherde: Oh ihr Gläubigen, wenn ihr also unterwegs seid und in Allahs Weg eifert, seid scharfsichtig und bezeichnet nicht jemanden als einen Ungläubigen der euch einen Friedensgruß (al-salam) entbietet oder sich euch unterwirft indem er das Glaubensbekenntnis (schahada) bezeugt (welches ja ein Hinweis darauf ist, daß er ein Muslim ist). Sagt nicht, daß er nur aus Angst um sein Leben und Hab und Gut so gehandelt habe, damit ihr ihn dann töten könnt, weil ihr nach den vergänglichen Besitztümern dieses Lebens, sprich nach dem Genuss der Beute, trachtet. Bei Allah findet ihr reichlich Beute, also befreit euch von dem Bedürfnis, einen solchen Mann seines Besitzes wegen zu töten. So wart ihr früher als euer Leben und euer Besitz einfach nur durch das Aussprechen des Glaubensbekenntnisses geschützt waren. Allah zeigte sich jedoch großzügig indem Er euch für euren Glauben und eure Aufrichtigkeit bekannt gemacht hat. Seid also umsichtig, damit ihr nicht einen Gläubigen umbringt oder diejenigen, welche sich bekehren wollen so behandelt, wie euch widerfahren ist. Wahrlich, Allah kennt euer Tun und wird es euch vergelten.

Der Islam definiert jegliches Hindernis, das sich seiner ungebremsten Ausbreitung in den Weg stellt als Grund einen „Kampf gegen Glaubenszwang und Unterdrückung“ zu entfesseln – es braucht keinen anderen Krieg, das ist der Krieg.

Behauptung:  Islamischer Frieden soll u.a. durch folgende Prinzipien erreicht werden:

1. „Kein Zwang im Glauben“

Antwort: siehe oben unter Sure 2, Vers 256
► Islamische Toleranz

2.Der Koran stellt den Krieg unter die härteste Bestrafung und ruft die schlimmen Folgen davon ins Bewußtsein der Menschen.“

Belegt wird dieser Hinweis auf „härteste Bestrafung“ durch:

Sure 5, Vers 33: Siehe, der Lohn derer, welche Allah und Seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, daß sie getötet oder gekreuzigt oder an den Händen und Füssen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe.

Antwort: Dieser Vers hat mit Krieg gar nichts zu tun. Vielmehr wird harte Strafe für staatsfeindliche Machenschaften innerhalb eines islamischen Gemeinwesens gefordert:

► Verderben stiften auf Erden
Strafgesetze der islamischen Republik Iran – Verderben stiften 

3.Durch erkennbare Maßnahmen, die jedermann klarmachen, daß diese Ziele des Eintretens gegen Glaubenszwang und Tyrannei und für die Sicherung des Friedens nicht nur proklamiert werden, sondern auch gegen jede Bedrohung geschützt werden können.“ Unterlegt wird diese Feststellung mit:

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Roßehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

Antwort: Dieser Vers wurde nach dem Grabenkrieg offenbart und gebietet den jihad gegen die Banu Quraiza – und generell gegen „Allahs Feind“. Es wird also offensiver Krieg verlangt. Die Banu Quraiza war der jüdische Stamm in Medina, der in der Folge dieser in Sure 8, Vers 60  geforderten jihad-Operation massakriert bzw. versklavt wurde:

Tafsir Ibn Abbas 8,60: Bereitet euch vor mit allen euch zu Verfügung stehenden Mitteln wie Waffen und angebundenen weiblichen Pferden, welche bereit sind zu kämpfen, gegen die Banu Quraiza zu ziehen. Damit ihr auf diese Weise (mit den Pferden) den Feind Allahs – inklusive anderen neben den Banu Quraiza und allen Arabern – erschreckt und terrorisiert bezüglich ihrer Religion und sie tötet. Es wurde gesagt, daß sich dies auch auf die Ungläubigen unter den dschinn (Geister) bezieht, welche ihr nicht kennt und von denen ihr auch nicht wissen könnt, wie groß ihre Zahl ist. Allah aber kennt sie und ihre Menge. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg indem ihr Ihm gehorcht, ob es sich nun um Waffen oder Pferde handelt, es wird euch voll und ganz zurückbezahlt werden. Euch wird kein Unrecht geschehen; in dieser Vergeltung werdet ihr nicht zu kurz kommen.

Die Vernichtung der Banu Quraiza

4. Als letzte friedenssichernde Maßnahme wird der Abschluß eines Vertrages erwähnt: er „gilt nur nicht mehr, wenn der Vertragspartner ihn gebrochen hat.

Antwort: Solche islamische „Friedensverträge“ haben per Definition eine Gültigkeit von höchstens 10 Jahren. Spätestens dann ist der jihad wieder aufzunehmen. Es geht nicht um dauerhafte Friedenssicherung sondern um eine temporäre Unterbrechung der Kriegsanstrengung zur weltweiten Verbreitung des Islam.

Friedensabkommen

Behauptung: Es wird hier beteuert, „wesentliche Mittel der Friedenssicherung“ seien „die Gebote des Korans, einen Krieg nicht zu beginnen …“ Unterlegt werden Sure 2, Verse 190 – 193.

Antwort: Die zitierten Verse wurden anläßlich des Bekenntnisschwures bei al-Hudaibiya offenbart und sind nicht eine allgemein verpflichtende Anweisung, keinen Krieg zu beginnen. Vielmehr beziehen sich sehr spezifisch auf jene historische Situation. Die mujahidun wurden angewiesen, in diesem speziellen Umfeld den Kampf gegen die Mekkaner nicht voreilig zu inszenieren nur weil sie nicht sicher waren, ob sich der Gegner an die Abmachungen halten und nicht zuerst zuschlagen würde. Lesen Sie die Genesis dieser Verse unter:

Der Vertrag von al-Hudaibiya

Sure 2, Vers 190: Und bekämpft in Allahs Pfad, wer euch bekämpft; doch übertretet nicht, indem ihr zuerst den Kampf beginnt; siehe, Allah liebt nicht die Übertreter.

Die oben zitierten Verse 190 bis 193 haben mit Notwehr nichts zu tun. Die mujahidun sollten sich zwar an (temporäre) Abmachungen halten, dann aber die Ungläubigen bekämpfen „bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist“ – will heißen bis die ganze Welt an Allah glaubt. Das gibt die Übersetzung von Max Henning folgendermaßen wieder:

Sure 2, Vers 191: Und erschlagt die Ungläubigen, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung zum Unglauben ist schlimmer als Totschlag. Bekämpft sie jedoch nicht bei der heiligen Moschee, es sei denn, sie bekämpften euch in ihr. Greifen sie euch jedoch an, dann schlagt sie tot. Also ist der Lohn der Ungläubigen.
Sure 2, Vers 192: So sie jedoch ablassen, siehe, so ist Allah verzeihend und barmherzig.
Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.

Unter Freiheit des Bekenntnisses wird hier ausschließlich die Freiheit des Bekenntnisses zum Islam verstanden; Menschen mit einer anderen religiösen Überzeugung leben gemäß islamischer Interpretation in der Unfreiheit und müssen bekriegt werden. Das ist das islamische Verständnis von Notwehr. Deutlicher als in Sure 2, Vers 193 kann Allahs zeitloser Auftrag zum immerwährenden jihad gar nicht mehr gefordert werden.

Die anderen zitierten Verse:

Sure 22, Vers 39: Gewähr ist denen gegeben, die bekämpft wurden, dieweil ihnen Gewalt angetan ward; und siehe, wahrlich, Allah hat Macht, ihnen beizustehen:
Sure 22, Vers 40: Jene, die schuldlos aus ihren Wohnungen vertrieben wurden, nur weil sie sprechen: „Unser Herr ist Allah.” Und wofern nicht Allah den einen Menschen durch die andern wehrte, wahrlich, so wären Klöster, Kirchen, Bethäuser und Moscheen, in denen Allahs Name so häufig genannt wird, zerstört. Und wem Allah helfen will, dem hilft Er wahrlich. Siehe Allah ist stark und mächtig.

beziehen sich ebenfalls auf einen historische Phase im Leben Mohammeds: auf die Zeit der hijra. Sie sind Allahs erster Befehl zum jihad. Auch sie werden trotz datierbarem Zeitpunkt der Offenbarung durchaus überzeitlich verstanden und können, entsprechen ihrer offenen Formulierung „die bekämpft wurden“  jederzeit aktiviert und angewendet werden:

► Definition jihad
► jihad

Behauptung: Sure 2, Vers 193weist … die Muslime an, „auch nach dem Kampf, wie schon zuvor, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten.“

Ferner wird Sure 8, Vers 61 angeführt:

Sure 8, Vers 61: Sind sie aber zum Frieden geneigt, so sei auch du ihm geneigt und vertrau auf Allah; siehe, Er ist der Hörende, der Wissende.

Zu guter Letzt wird ausgerechnet noch der „dhimmi“ – Vers:

Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und Sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.

aktiviert, um „dem Grundsatz ‚Freiheit des Bekenntnisses zu Gott’ und ‚Schutz vor Unterdrückung’“ Ausdruck zu verleihen.

Antwort: Zu Sure 2, Vers 193 haben wir schon festgestellt, daß er den bedingungslosen Einsatz zum jihad gegen die Ungläubigen fordert:

Sure 2, Vers 193: Und bekämpfet sie, bis die Verführung zum Unglauben aufgehört hat, und der Glaube an Allah da ist.

Sure 8, Vers 61 gilt als abrogiert:

Tafsir al-Jalalayn 8,61: Und wenn sie zum Frieden neigen, dann tut dies auch und schließt einen Vertrag mit ihnen. Ibn Abbas sagte: ’Obiges wurde vom Schwertvers (9:5) abrogiert.’ – Mujahid hingegen meinte: ’ Diese Verfügung kann nur in Bezug auf die Menschen der Schrift angewendet werden, denn sie wurde für die Banu Quraiza offenbart.’ – Verlasst euch auf Allah und vertraut Ihm. Wahrlich, Er ist es, der die Worte hört und die Handlungen wahrnimmt.

Die Umdeutung des „dhimmi“ – Verses 9,29 welcher eben gerade die Unterdrückung aller Christen und Juden gebietet in eine koranische Forderung nach „Schutz vor Unterdrückung“ ist ein taqiyya-Argumentations-Häppchen der Sonderklasse.

Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und Sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.

Bassam Tibi beschreibt „islamischen Frieden“ folgendermassen: „Weltfriede, die letzte Stufe von da’wa wird erst dann erreicht, wenn die gesamte Menschheit durch Bekehrung oder Unterwerfung dem Islam unterstellt ist.

► Die Unterwerfung der ganzen Welt

Die vorliegenden Ausführungen zum Thema „Frieden und Gerechtigkeit herstellen“ gipfeln mit der Bemerkung: „Der Koran zwingt die Menschen nicht, den Islam anzunehmen.

Ajatollah Khomeini meint dazu:

                                                                                                             Quelle

Die Beantwortung der abschliessenden Fragen dieses islamischen Aufsatzes zu „Krieg und Frieden im Islam“ erübrigt sich. Zu Beute (enfal) werden Menschen, die sich täuschen lassen:

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