Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Koran

Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008

muslime sind im Allgemeinen vollkommen in der Dualität Gläubige – Ungläubige gefangen. Sie sind begeistert, wenn der Koran von ihnen selbst sagt, daß sie „die beste Gemeinde sind, die für die Menschen entstand“ und  „heißen, was Rechtens ist“.

Sure 3 Vers 110: Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr heißet was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrechte und glaubet an Allah. Und wenn das Volk der Schrift geglaubt hätte, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.

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Das ist die eine Seite der Medaille, die andere ist die Welt der Ungläubigen. Diese werden in Hunderten von Koranversen als die abscheulichsten Wesen in Allahs Schöpfung dargestellt – sie werden entwürdigt, dämonisiert, terrorisiert und tödlich bedroht „Allah schlage sie tot!“

Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: “Uzair ist Allahs Sohn.” Und es sprechen die Nazarener: “Der Messias ist Allahs Sohn.” Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

Zusammenfassung

Das islamische Dogma stiftet bei seinen dem Willen Allahs Unterworfenen (Islam heißt Unterwerfung) die unumstössliche Gewissheit, zu den Rechtgeleiteten zu gehören. Das hat der Islam mit anderen Bekenntnissen gemein. Absolut einmalig ist hier allerdings, daß die umfangreich grösseren Teile (!) der dogmatischen Schriften beherrscht sind von Hass, Verachtung und Gewalt gegen die Ungläubigen (kuffar) und ihrer völligen Entmenschlichung. Ungläubige werden noch nicht einmal als Tiere gewertet. Hier die Zusammenstellung:

  1. Ungläubige sollen bei folgenden vier Gelegenheiten umgebracht werden:
    A. Im Zusammenhang mit dem „Heiligen Krieg“
    B. Im Zusammenhang mit der „Einladung zum Islam“
    C. Als Kriegsgefangene
    D. Im Falle der „Beleidigung des Islam“ (Blasphemie)
  2. Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann
  3. Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten
  4. Allah plant Listen gegen die Ungläubigen
  5. Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen
  6. Allah haßt die Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht sie
  7. Ein Gläubiger soll keinen Ungläubigen zum Freund nehmen
  8. Die Gläubigen sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der Ungläubigen werfen
  9. Die Ungläubigen sollen bei Bedarf getäuscht und belogen werden (taqiyya)
  10. Ungläubige sind verstandeslos
  11. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe
  12. Sie sind schlimmer als Vieh
  13. Ungläubige sind wie Hunde
  14. Alle Juden sind sowohl Affen und Schweine und sie sind verflucht
  15. Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt
  16. Sie können bei Bedarf gefoltert werden
  17. Ungläubige sind doppelt schuldig
  18. Ungläubige werden durch die koranische Botschaft gewarnt
  19. Gegen Ungläubige soll Krieg geführt werden
  20. Ungläubige können versklavt werden
  21. Ungläubige Frauen gehören nach der Gefangennahme zur sexuellen Beute
  22. Sie werden dereinst von den muslimen verspottet
  23. Sie sollen erniedrigt und unterworfen werden
  24. Sie sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit
  25. Sie sind die Helfer Satans
  26. A Sie haben ihre Schriften korrumpiert
    B Schriftverfälschung im Koran
  27. Ungläubige dürfen nicht zuerst gegrüßt werden
  28. Das Blut (Leben) eines muslim ist wertvoller als das eines Ungläubigen
  29. Kein Blut von Ungläubigen für die Produktion von Medikamenten für muslime
  30. muslime wollen nicht neben Ungläubigen und in „reiner“ Erde begraben werden

Aber genau durch diese koranische Dualität erlangt ein „rechtgläubiger“ muslim erst seine Existenzberechtigung vor Allah als „besserer“ Mensch. Er hat damit die sakrale Legitimation, auf Ungläubige (kafir) als minderwertige Wesen herabzublicken.

Die Menge an Material in der Trilogie (Koran, Sira und hadith) über die kuffar (Plural von kafir = Ungläubiger) ist außergewöhnlich. Ungefähr 67% des mekkanischen Korans und 51% des medinensischen Korans handelt von ihnen. Tatsächlich beschäftigen sich mindestens 75% des Textes der Biographie Mohammeds nach Ibn Ishaq mit den Ungläubigen und 20% der Textsammlung von Bukhari hat sie zum Thema.

Hier die genauen Zahlen:

Koran:                 64%
Sira:                     81%
Hadith:                37%
Trilogie Total:       60%

Quelle  (mit Herleitungssystematik)

Jede Erwähnung der kafir ist negativ. „kafir“ wird im allgemeinen als „Ungläubiger“ übersetzt aber dies ist eigentlich nicht korrekt, denn das Wort „Ungläubiger“ ist neutral. Der Koran jedoch definiert in seiner umfassenden Deutung das Wort „kafir“ folgendermaßen: der Ungläubige kann umgebracht, gehaßt, bestraft, vergewaltigt, verspottet, versklavt, enthauptet, gefoltert, beleidigt, verdammt, getäuscht, bestohlen, entführt und erniedrigt werden. Gegen die kafir können und dürfen auch Verschwörungen geplant werden. … Die ahadith und die sirat folgen demselben Schema. Es gibt kein Wort auf Deutsch, das die ganze Negativität des Wortes „kafir“ adäquat ausdrücken würde.(Quelle)

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Und errette uns durch Deine Barmherzigkeit vor dem Volk der Ungläubigen

Auch J.C. Bürgel subsummiert die Stellung der Ungläubigen im Koran als subhuman: „Die Ungläubigen dagegen, die Polytheisten, stehen außerhalb dieser Beziehung zu Gott, sie werden eigentlich gar nicht als Menschen oder jedenfalls nur als geistig-seelische Krüppel gewertet: „In ihren Herzen ist Krankheit“ und sie sind „taub, stumm und blind„. Auf diese Gebrechen weist der Koran mehrfach hin und betont auch ihre Unheilbarkeit.“ (Johann Christoph Bürgel, Allmacht und Mächtigkeit, München, Verlag C.H. Beck, 1991, Seite 35):

Sure 9, Vers 125: Was aber jene anlangt, in deren Herzen Krankheit ist, so fügen sie Zweifel zu ihrem Zweifel hinzu, und sie sterben als Ungläubige.

Sure 2, Vers 18: Taub, stumm und blind, so tun sie nicht Busse.

Wie der nachfolgende islamische Propagandafilm behauptet, ist die ganze westliche d.h. nicht-islamische Welt deshalb so abgrundtief verwerflich, weil die Ungläubigen vollständig dem Einfluß Satans ausgeliefert sind. Ihre in den unten stehenden Kapiteln untersuchte generelle Diffamierung ist die logische Folge dieser Sichtweise.

Das sind nicht Einschätzungen und Handlungsanweisungen aus längst vergangenen Zeiten. Wie schon dargelegt, beansprucht der Islam auch heute absolute Gültigkeit für alle seine dogmatischen Ansichten und Forderungen. Und diese sind, insbesondere was die Behandlung von Ungläubigen angeht, nicht nur politisch sondern auch imperial zu verstehen.

Rassismus gegen Deutsche

Prof. Tilman Nagel folgert demnach: „Eine schrecklichere Diskriminierung Andersdenkender ist schwerlich vorstellbar. Die in diesen Passagen des Korans zutage tretende Gesinnung ist geeignet, immer aufs neue das Verhältnis zwischen den muslimen und anderen Menschen zu vergiften.“ (T. Nagel, Angst vor Allah? Duncker & Humbolt, Berlin, 2014, Seite 347)

Das Studium des politischen Islam
Was der Islam will
Der Islam will die Welteroberung

Koranschule in Deutschland

Deshalb fordert folgende fatwa (Islamisches Rechtsgutachten) unter anderem, daß muslime das Kernland des Islam, die arabische Halbinsel „nicht mit den unreinen Juden und Christen verschmutzen“ dürfen. Diesen Befehl erließ Mohammed, folgen wir seiner Lebensgeschichte, auf dem Totenbett. Er hat noch heute uneingeschränkte Gültigkeit:

Tod Mohammeds
Ungläubige sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit

Fatwa zu der Frage, wie der Islam die Ungläubigen ansieht

Der Islam ist die überlegene Religion

Vom prominenten saudischen Rechtsgutachter und Verkündiger des Islam Muhammad Salih al-Munajjid Rechtsgutachten-Nr.: 13759 (Institut für Islamfragen, dh, 31.08.2010) Quelle

Frage:” Wie sieht der Islam die Ungläubigen?”

Antwort: “…Der Islam hat uns [Muslimen] befohlen, gegeneinander barmherzig zu sein. Den Ungläubigen gegenüber müssen wir herablassend und hart sein. Allah beschrieb die Weggefährten Seines Propheten – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – folgendermaßen: ‘Muhammad ist der Gesandte Allahs. Und die, die mit ihm sind, sind hart gegen die Ungläubigen, doch barmherzig gegeneinander.’ (Sure 48, 29) Der Islam erlaubt uns [Muslimen], die Frauen der Juden und Christen zu heiraten. Diese dürfen jedoch unsere Frauen nicht heiraten, denn die Juden und Christen sind uns unterlegen, unsere Frauen sind ihnen überlegen. Der Niedrige darf nicht über dem Hohen stehen. Der Islam ist überlegen. Nichts darf dem Islam überlegen sein. Wir glauben an ihre Propheten, sie glauben aber nicht an unsere Propheten. Der Islam hat uns befohlen, die Juden und Christen von der Arabischen Halbinsel zu vertreiben. Sie dürfen dort nicht bleiben, denn die Arabische Halbinsel ist das Land der Botschaft [des Islam]. Deshalb dürfen wir das Land nicht mit den unreinen Juden und Christen verschmutzen. Allahs Prophet – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – sagte: ‘Vertreibt die Polytheisten von der Arabischen Halbinsel’ (Sahih al-Bukhari 2932 und Sahih Muslim 3089). Der Islam hat uns verboten, von dem Geschirr der Juden und Christen zu essen, es sei denn, es besteht ein Zwang, das zu tun. In diesem Fall müssen wir zuerst das Geschirr gründlich abwaschen. Als Allahs Prophet – Segen und Heil seien auf ihm – nach dem Essen über das Geschirr der Juden und Christen befragt wurde, antwortete er: ‘Falls ihr [Muslime] anderes Geschirr [als das von Juden oder Christen] findet, benutzt es. Falls ihr nichts anderes findet, dann eßt davon, aber wascht es zuerst gründlich.’ (al-Bukhari 5056 und Muslim 3567). Der Islam hat uns verboten, uns ähnlich wie die Ungläubigen zu kleiden oder ähnlich wie sie zu essen und zu trinken. Denn wir sind die Überlegenen und die Ungläubigen sind die Unterlegenden. Der Überlegene ahmt nicht den Unterlegenen nach. Allahs Prophet, Allahs Segen und Heil seien auf ihm, hat demjenigen, der die Ungläubigen nachahmt, die Hölle versprochen: ‘Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.’ Diese [Aussage Muhammads] wurde von Abu Dawud (3412) überliefert. Al-Albani stufte diese Überlieferung als authentisch ein [also als hadith sahih]. Die Überlieferung kann (unter Sahih Abu Dawud. 3401) aufgefunden werden. Unser Prophet [Muhammad] hat uns befohlen, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, wenn wir in der Lage sind, sie in ihren Ländern zu erobern und sie vor die Wahl zu stellen, bevor wir ihre Länder erobern:

  1. Zum Islam überzutreten. In diesem Fall werden sie [die Ungläubigen] wie wir betrachtet, sie haben unsere Pflichten und Rechte;
  2. Tribut [an Muslime] im erniedrigten Zustand zu zahlen;
  3. Sich für den Krieg [gegen uns Muslime] zu entscheiden. In diesem Fall werden uns [im Falle unseres Sieges] ihr Eigentum, ihre Frauen, Kinder und Ländereien gehören. Sie gelten den Muslimen als Kriegsbeute.

Die in dieser fatwa gemachte Aussage Wer ein Volk nachahmt, wird einer von ihnen.“ ist für einen „wahren“ muslim die klare Legitimation sich in einer nicht-muslimischen Gesellschaft nicht integrieren zu wollen.

Ungläubige sind schon durch ihre schiere Existenz als solche schuldig. Durch ihren Unglauben sind sie für die Rechtgeleiteten eine permanente Provokation und eine ständige Versuchung. Dafür werden sie dereinst doppelt bestraft.

Ungläubige machen von Allahs Weg abwendig

Das islamische Dogma begnügt sich nicht damit, für muslime Regeln aufzustellen und totalen Gehorsam einzufordern. Vielmehr greift es ganz explizit in das Leben aller Menschen ein, auch wenn sie nicht dem Islam angehören:

Sure 24, Vers 39: Die Werke der Ungläubigen aber gleichen der Luftspiegelung in der Ebene, die der Dürstende für Wasser hält, bis daß, wenn er zu ihr kommt, er nichts findet; doch findet er, daß Allah bei ihm ist, und Allah zahlt ihm seine Rechnung voll aus, denn Allah ist schnell im Rechnen.

Der Islam bringt den Ungläubigen seit 1400 Jahren politisches Elend und Entrechtung. Seine Forderungen gegen sie und Aussagen über sie können folgendermaßen zusammengestellt werden:

1. Ungläubige sollen bei folgenden vier Gelegenheiten umgebracht werden:

A. Im Zusammenhang mit dem „Heiligen Krieg“

Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.

Koranverse zum „Heiligen Krieg“
Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils

In diesem Kontext ist das Töten von Ungläubigen für einen muslim nicht nur eine verdienstvolle Tat vor Allah sondern dazu noch die einzig sichere Fahrkarte zum sofortigen Eintritt ins islamische Paradies.

Die Gewißheit ins Paradies einzugehen
Die Gewißheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu haben

B. Im Zusammenhang mit der „Einladung zum Islam“

Aufruf zur Annahme des Islam (da’wa)

Die Bezeichnung „kafir“ verwendet sich für alle Ungläubigen. Im Zusammenhang mit der gewalttätigen Ausbreitung des Islam und der Aufforderung zur Annahme des Glaubens muß der Sammelbegriff „kafir“ jedoch unterteilt werden in:

Schriftbesitzer“ welche den Islam nicht annehmen müssen, sondern als dhimmis (Schutzbefohlene) in einem islamischen Staat weiter als Bürger zweiter Klasse existieren können. Sollten sie sich diesem Status nicht beugen oder irgendwann nicht mehr beugen wollen, werden sie getötet.

dhimmitude und Schutzgelderpressung

Polytheisten“ (Götzenanbeter, Buddhisten, Taoisten, Hindus, Atheisten) die umzubringen sind, wenn sie den Islam nicht annehmen.

C. Als Kriegsgefangene

Allahs Bestimmungen über die Kriegsgefangenen

D. Im Falle der „Beleidigung des Islam“ (Blasphemie)

Weitere Belege und fatwas zum Thema der Blasphemie finden Sie im Kapitel:

Blasphemie

Beleidigung des Islam und des Propheten zieht die Todesstrafe nach sich. Auch hier hat Mohammed die entsprechenden zwingenden Leitlinien selber vorgegeben:

Auftragsmorde an politischen Gegnern

Fatwa zur Strafe für Beschimpfungen Muhammads
Selbst Reue wendet das Todesurteil nicht ab.

Vom muslimischen Geistlichen und Propagandisten Abu Bakr al-Hanbaly (Institut für Islamfragen, dh, 17.04.2009)

Frage: Welche Bestrafung sieht das islamische Gesetz für die Beleidigung Muhammads vor?

Antwort: In einem Videointerview mit dem ägyptischen Geistlichen Abu Bakr al-Hanbaly erklärt dieser die Strafe für die Beschimpfung oder Beleidigung Muhammads. Er sagte etwa: “Die [muslimischen] Schriftgelehrten sind sich immer darüber einig gewesen, daß jemand, der den Propheten [Muhammad] beschimpft, beleidigt, degradiert oder seine Religion in irgendeiner Weise schlecht macht, getötet werden muß … Wenn er Buße tut und Reue zeigt, wird zwar seine Reue von Allah angenommen, er wird jedoch trotzdem getötet. Ihm darf keine Besinnungszeit [arab. Istitaba] verliehen werden: er wird getötet, ganz unabhängig davon, ob er seine Tat bereut und Buße tut oder nicht.” (Quelle)

Da der Islam eine polit-religiöse Ideologie mit imperialem Anspruch ist, welche für die schariatischen Forderungen weltweite Geltung beansprucht, werden auch Nicht-muslime zur tödlichen Rechenschaft gezogen.

Auch der folgende Auszug aus einer Schrift von Ibn Taymiyyah räumt jeden Zweifel darüber aus, daß Blasphemie mit Unglauben (kufr) gleichgesetzt wird und mit dem Tode zu bestrafen ist.

Shaykhul-Islam Ibn Taymiyyah über die Notwendigkeit, jedermann zu töten, der den Propheten verflucht; Friede und Segen seien auf letzterem.

Auszüge aus Mukhtasar As-Saram Al-Maslool ’ Ala Shatim Ar-Rasul

(Zusammenfassung des „Gezogenen Schwertes gegen denjenigen, welcher den Gesandten verflucht“, Seiten 31-33)

Übersetzt von der islamischen Internetseite: http://IslamicEmirate.com (Quelle)

Alles Lob gebührt Allah, nur die Fehler sind die unsrigen.

Punkt 1

Wer immer den Propheten – Friede und Segen seien auf ihm – verflucht, ob Muslim oder kafir (Ungläubiger); muß getötet werden. Dies sind die dogmatischen Erkenntnisse der allgemein bekannten Schriftgelehrten.

Ibn Al-Munthir (arabischer König, gest. 1230 n.Chr.) sagte: „Die allgemein bekannten Schriftgelehrten sind sich einig daß jedermann, der den Propheten – Friede und Segen seien auf ihm – verflucht und getötet werden muß. Diese Aussage wurde von ► Malik, Al-Layth, ► Ibn Hanbal, Ishaaq und Idris al-Schafi’i gemacht.

Abu Hanifa sagte, daß ein dhimmi (ein Schutzgeld (giziya) zahlender Christ oder Jude) nicht getötet werden soll.“

Und Abu Bakr, Al- Faarisee – ein Gefährte von Ash-Shafi’i – sagte, entsprechend dem Konsensus unter dem Muslimen muß derjenige, welcher den Propheten verflucht getötet werden. Die Strafe für das Verfluchen eines anderen Menschen seien Peitschenhiebe.

Und dieser Konsens entspricht dem Konsens der ersten Generation der tabi‘un (diejenigen, welche die Gefährten Mohameds noch gekannt haben) und der sahabah (die eigentlichen Gefährten, Schüler und die Familie des Propheten). Definitionen

Shaykhul-Islam Ibn Taymiyyah habe gesagt, daß er mit diesem Konsens betreffend der Notwendigkeit des Tötens übereinstimme, auch wenn der Verfluchende ein Muslim sei …

Und Ishaq Ibn Rahaway sagte, alle Muslime wären darüber einig, daß wer immer Allah oder Seinen Propheten verflucht oder etwas zurückweist, was Allah offenbart hat oder einen Propheten getötet hat ein kafir sei, auch wenn er alles, was Allah offenbart hat, angenommen habe. Und Al-Khattabi sagte: „Ich kenne niemand, der mit dieser Tötungspflicht nicht übereinstimmt.“ (Ma’alim As-Sunnan 6/199 (die sunna von Ma’alim, 6. Buch, Seite 199))

Und Muhammad Ibn Suhnoon sagte, alle Schriftgelehrten seien sich einig, daß einer, der den Gesandten verflucht, ein kāfir sei und daß Blasphemie mit kufr (Unglaube) identisch sei.

Im Endeffekt gilt, daß ein Muslim, der den Propheten verflucht, grundsätzlich und jedenfalls getötet werden muß. Und es gilt die Meinung der vier (oben erwähnten) Imame sowie auch anderer: auch wenn der Verfluchende ein giziya zahlender Nicht-Muslim (Schriftbesitzer) ist, muß er – laut Malik und den medinensischen Gefährten – trotzdem getötet werden. Ibn Hanbal und die Schriftgelehrten der ahadith (Überlieferungen) stimmen damit überein; ersterer hat dies viele Male spezifiziert.

Ibn Hanbal, Abus-Saqr, Al-Khallal, Abdullah und Abu Talib sagten alle, daß der Verfluchende getötet werden muß, ob er nun ein Muslim oder ein kafirsei. Man fragte Ibn Hanbal: „Gibt es ahadith, welche dies unterstützen?“ Er antwortete: „Ja, es gibt sie. Eine Überlieferung ist diejenige von dem blinden Mann, der eine Frau umgebrachte, als er gehört hatte, wie sie den Propheten verflucht hatte sowie den hadith von Hasan.

Ibn Hanbal sagte: Und er sollte nicht aufgefordert werden zu bereuen. Dies wurde von Abu Bakr … berichtet. Es herrscht also keinerlei Uneinigkeit darüber, daß der Verfluchende getötet werden muß und daß seine Verträge für nichtig erklärt werden.

03.05.2012 Welt online

Parlamentsbeschluss: Kuwait beschließt Todesstrafe bei Blasphemie

Wer Gott oder den Propheten Mohammed in Kuwait verunglimpft, soll in Zukunft mit dem Tod bestraft werden. Das Parlament hat ein entsprechendes Gesetz beschlossen. Nicht-Muslimen droht Haft.Das kuwaitische Parlament will Gotteslästerung in Zukunft mit dem Tod bestrafen. Ein entsprechendes Gesetz habe die Versammlung mit 40 zu sechs Stimmen beschlossen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur der Öl-Monarchie am Donnerstag.Allerdings muss der Emir von Kuwait, Scheich Sabah al-Ahmed al-Sabah, dem Gesetz noch zustimmen, bevor es in Kraft tritt. Für jeden Muslim, der Gott, den Propheten Mohammed oder dessen Frauen verunglimpft, gelte dann die Todesstrafe. Nicht-Muslime müssten mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren rechnen.Im April wurde in Kuwait ein Mann festgenommen, dem die Behörden vorwerfen, über Twitter den Propheten Mohammed verunglimpft zu haben.Der Beschuldigte bestreitet dies und beschuldigt Hacker, in sein Twitter-Konto eingedrungen zu sein. Bisher wird Blasphemie in Kuwait mit Gefängnis bestraft.


Die folgenden Kapitel

2. Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann
3. Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten
4. Allah plant Listen gegen die Ungläubigen
5. Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen

beschäftigen sich mit Allahs im Koran ausufernd dargelegten böswilligen Fremdbeeinflussung der Ungläubigen. Um dieses Konzept permanenter göttlichen Leitung der kuffar in irdisches Elend und ewige Verdammnis besser verstehen zu können ist es hilfreich, zu wissen wie es überhaupt entstanden ist. R. Paret erklärt eine mögliche Genesis folgendermaßen:

► Entstehung der Verse über den vorherbestimmten Unglauben

vergleiche auch:

Allahs Allmacht
Prädestination und freier Wille
Die himmlischen Bücher

2. Allah bestimmt, wer überhaupt gläubig werden kann

Die Aussagen im Koran über die Frage, inwieweit das Leben des Menschen vorherbestimmt ist sind komplex und beinhalten auch Fragen der

Theodizee
und der
Prädestination.

Entsprechend dem islamischen Dogma der Vorherbestimmung des menschlichen Lebens stellt der Koran selber die Frage, inwieweit die Glaubensannahme eines Ungläubigen letztlich überhaupt möglich ist, bzw. beantwortet sie. Die islamische Theologie hat festgelegt, daß das Schicksal des ganzen Universums wie auch jedes einzelnen Menschen vorherbestimmt und im Inventar der Schöpfung niedergeschrieben ist:

Das Inventar der Schöpfung – das Buch des Schicksals
10 Gründe, aus dem Islam auszutreten (Kapitel 3: Gottesknechtschaft statt Leben in Selbstverantwortung)

Betrachten wir unter diesem Aspekt zwei zentrale Verse zum Thema Glauben/Unglauben:

Sure 10, Vers 99: Und wenn Dein Herr gewollt hätte, so würden alle auf der Erde insgesamt gläubig werden. Willst du etwa die Leute zwingen, gläubig zu werden?

Tafsir al-Jalalayn 10,99: Und wenn euer Herr gewollt hätte so würden alle Menschen auf dieser Erde zusammen gläubig sein. Würdest du nun Leute zwingen, das zu machen, was Allah nicht will nämlich gläubig zu werden? Nein!

Sure 10, Vers 100: Und keine Seele kann gläubig werden ohne Allahs Erlaubnis; und Seinen Zorn wird Er über die senden, welche nicht begreifen.

Tafsir al-Jalalayn 10,100: Und keine Seele kann gläubig sein ohne daß Allah es ihr willentlich erlaubt. Er wird Abscheuliches veranlassen und züchtigend über diejenigen herfallen, welche kein Verständnis haben um Allahs Zeichen reflektieren zu können.

Erstens versichert uns Allah in diesen Versen, daß Er nicht wollte, daß alle Menschen gläubig werden.

Zweitens vermerkt Er, daß ohne Seine Erlaubnis keine Seele gläubig werden kann“.

Drittens wird Er Seinen Zorn allen denen angedeihen lassen, welche nicht begreifen“.

Viertens fügt Er an, daß man den einzelnen Menschen nicht zwingen kann, gläubig zu werden.

Wieso wird Allah, der ja das Leben eines jeden vorherbestimmt hat „Seinen Zorn über die senden, welche nicht begreifen.“?

Die hier postulierte Vorherbestimmung zum Unglauben widerspricht diametral dem Ziel des „Heiligen Krieges“, welches ja in der Unterwerfung der Ungläubigen und der erzwungenen Glaubensübernahme durch Gewaltanwendung besteht. Die Erklärung für diesen Widerspruch ist einfach: Sure 10 wurde in Mekka offenbart, aktive Gewalt war in der Heilslehre noch nicht vorgesehen. Also müssten die Verse 99 und 100 aus Sure 10 als abrogiert gelten.

Untersuchen wir trotzdem Allahs Aussage, Er wolle nicht, daß alle auf der Erde insgesamt gläubig werden. Wie ist sie zu verstehen?

Die beiden folgenden Verse sind fast identisch mit den oben erwähnten Versen 99 und 100 aus Sure 10. Aber sie präzisieren noch eine weitere Dimension der islamischen Heilslehre:

Einzelne Menschen wurden von Allah dafür geschaffen, der Gnade teilhaftig zu werden – es sind diejenigen, derer sich dein Herr erbarmt.“ Andere wurden dafür geschaffen, uneins zu sein. Sie wurden also schon vor der Geburt mit dem Stempel „kafir“ versehen. Ja, Allah hat sie lediglich erschaffen, damit Er genug Brennmaterial in dschahannam hat! „Wahrlich erfüllen will ich Dschahannam mit den Dschinn und Menschen insgesamt.“

Sure 11. Vers 118: Und so Dein Herr es gewollt, wahrlich, Er hätte alle Menschen zu einer einzigen Gemeinde gemacht;

Tafsir al-Jalalayn 11,118: Hätte euer Herr gewollt, so hätte Er die gesamte Menschheit eine Gemeinde werden lassen, eine Religionsgemeinschaft. Aber die Menschen fahren fort unterschiedliche Religionen auszuüben,

Tafsir Ibn Abbas 11, 118: Und hätte euer Herr gewollt, wahrlich, Er würde die Menschheit zu einer Nation gemacht haben. Er würde sie zusammengeführt haben, auf daß sie eine Religion – nämlich diejenige des Islam – ausüben. Aber sie hören nicht auf, sich zu unterscheiden punkto Religion und Falschheit,

Sure 11, Vers 119: Und nur diejenigen werden aufhören, uneins zu sein, derer sich dein Herr erbarmt. Und dazu hat Er sie erschaffen. Denn erfüllt soll werden das Wort Deines Herrn: „Wahrlich erfüllen will ich Dschahannam mit den Dschinn und Menschen insgesamt.

Tafsir al-Jalalayn 11,119: außer denjenigen, derer sich dein Herr erbarmt und für welche Er sich Gutes wünscht und die sich nicht unterscheiden, das heißt die gläubig sind. Die Ungläubigen hat Er so geschaffen, daß sie sich unterscheiden, das heißt, daß sie nicht gläubig sind, das ist der Grund, weshalb Er sie so erschaffen hat. Und diejenigen, die Gnade verdienen hat Er so erschaffen, daß sie Gnade bekommen. Und das Wort deines Herrn hat sich folgendermaßen erfüllt: ‚Wahrlich, Ich werde Menschen und Geister (Dschinn) zusammen in die Hölle stopfen.’

Dies ist die logische Konsequenz der Doktrin der Vorherbestimmung. Die Menschen können in der Frage der Errettung aus dem Unglauben eben nicht auf den göttlichen Akt der Barmherzigkeit zählen. Vielmehr schafft Allah auch menschliche Exemplare, damit sie sich unterscheiden das heißt, daß sie ungläubig bleiben. Es gibt weder die Heilsgewißheit noch die Sicherheit, überhaupt ein Mitglied der „einzigen Gemeinde“ werden zu dürfen.

► Einführung in die islamische Prädestinationslehre

Der Vorherbestimmung zum Unglauben, welcher die Menschen ausgeliefert sind, folgt auch aus vielen weiteren Koranversen wie zum Beispiel (eine vollständige Liste folgt in den nächsten Kapiteln):

Sure 6, Vers 125: Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.

Sure 10, Vers 25: Und Allah ladet ein zur Wohnung des Friedens und leitet, wen Er will auf einem rechten Pfad.

Zur absoluten Souveränität Allahs über Seine Schöpfung erläutert Tilman Nagel: „Alles Diesseitige nimmt in Allah seinen Ursprung, auch das, was dem Menschen unheilvoll und böse erscheint, und der Herr ist nicht verpflichtet, Seinen Knecht darüber ins Bild zu setzen, was er mit seinen Verfügungen bezweckt. Zu weit ist der Abstand zwischen Herr und Knecht, als daß letzterer irgend einen Anspruch geltend machen könnte; er muß im Knechtstatus verharren und sich mit seiner Unkenntnis des göttlichen Ratschlusses, in dem Schöpfungsgeschehen und Gesetz eins sind, unter Verzicht auf eigene Klügeleien abfinden.“ (Tilman Nagel, Islam, WVA-Verlag Skulima, Westhofen, 2001, Seite 65)

► Die absolute Transzendenz Allahs

Auch Maududi, einer der einflußreichsten islamischen Denker des 20. Jahrhunderts, beleuchtet anhand Vers 25 aus Sure 6 die Frage, ob ein Mensch überhaupt den freien Willen habe, den einzig richtigen Glauben anzunehmen oder nicht:

Sure 6, Vers 25: Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der Früheren.“

In seiner Exegese stellt er fest:

6,25: „Man sollte davon Notiz nehmen, daß alles, was in der Welt als Resultat von wirkenden Naturgesetzen passiert sich Allah selber zuschreibt. Weil also diese Gesetze von Allah selbst geschaffen wurden, werden letztendlich auch die Resultate ihrer Inbetriebnahme Seinem Willen und Seiner Erlaubnis zugeschrieben. Die Weigerung der Ungläubigen, dem Ruf der Wahrheit – auch wenn er klar und deutlich zu hören ist – zu folgen, stammt von ihrer Widerspenstigkeit, ihrem Vorurteil, ihrer mentalen Steifheit und ihrer Trägheit. Gemäß einem Naturgesetz geschieht es, daß wenn ein Mensch nicht bereit ist, die Vorurteile in seiner Suche nach Wahrheit zu überwinden, sein Herz sich jeglicher Wahrheit welche seinen Wünschen diametral entgegengesetzt ist, verschließt. Wir können diesen Zustand erklären indem wir sagen, daß sein Herz sozusagen versiegelt worden ist. Wenn Allah dies beschreibt, sagt Er, daß Er das Herz dieser Person versiegelt habe. Das paradoxe an dieser Erklärung ist, daß wir lediglich einen Umstand beschreiben während Allah den letztendlichen Grund dieses Vorkommnisses umreißt.“ (Quelle)

Maududi versucht hier, das islamische Dogma der Prädestination abzuschwächen, indem er den Ungläubigen eine nebulöse Art von freiem Willen attestiert: „stammt von ihrer Widerspenstigkeit, ihrem Vorurteil, ihrer mentalen Steifheit und ihrer Trägheit.“ Sie könnten ihre Trägheit und Weigerung aufgeben und gläubig werden. Er muß diesen freien Willen aber sofort dahingehend relativieren, daß letztlich Allah das Herz derjenigen, die halsstarrig bleiben, vorgängig versiegelt hat.

Entsprechend diesen Erläuterungen könnte man folgern, daß es zwei verschiedene Kategorien von Ungläubigen gibt. Solche, die gar nicht gläubig werden können, deren Herzen von Allah schon vor der Geburt versiegelt worden sind; und solche, welche die Einladung zum Islam mutwillig verwerfen und deshalb von Allah irregeleitet werden. Allerdings wird das seelische Basisprogramm der Letzteren durch Allahs Dekret (al-qadar) natürlich auch schon dahingehend ausgelegt, daß sie die Einladung zum Islam verwerfen müssen. Allah bestimmt also in jedem Falle schon vor der Geburt, wer überhaupt gläubig werden kann und wer nicht. Und Er sieht dann zu, daß das so bleibt.

Es gibt also im Islam nur Rechtgeleitete und Menschen, die schlimmer sind als das Vieh und wie Tiere auf der Erde umherirren. Die kafir haben schon hienieden Zorn und Strafe Allahs zu ertragen und im Jenseits in dschahannam bis in alle Ewigkeit zu leiden. Tilman Nagel weist auf die dramatische Inkonsistenz dieser Sichtweise hin: “Wozu dies alles, wo doch, nehmen wir diese Lehren beim Wort, selbst die Andersgläubigen auf der ihnen von Allah vorgezeichneten “geraden Straße” wandeln?” (T. Nagel, Angst vor Allah?, Duncker & Humbolt, Berlin, 2014, Seite 100)

Wenden wir uns nun den einzelnen Strafmaßnahmen zu, deren sich der Weltenherr bedient. Es wird dabei ersichtlich, daß sich nur der Islam einer solch monströsen Diffamierung von Andersgläubigen bedient.

3. Allah wird die Werke der Ungläubigen irreleiten

Die Irreleitung Ungläubiger ist ein bevorzugtes Bestrafungsmittel Allahs. Sie ist, entsprechend Allahs Prädestination jedes Menschenlebens eigentlich überflüssig. Die islamische Apologetik im Tafsir al-Jalalayn versucht, Allahs Vorherbestimmung in eine Art Vorhersehung umzudeuten: „denn Er erkannte ihn schon bevor er erschaffen wurde als einen, welcher der Irreleitung folgen würde„:

Sure 45, Vers 23: Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah wissentlich irreführt, und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten außer Allah? Lassen sie sich denn nicht ermahnen?

Tafsir al-Jalalayn 45,23: Sag mir, falls du denjenigen triffst, der als seinen Gott seine eigenen Gelüste genommen hat, der also zum Beispiel, wenn er einen Edelstein besitzt, sich einen neuen wünscht von dem er annimmt, daß er noch besser ist. Allah, der Erhabene hat diesen Menschen seinerseits willentlich irregeleitet, denn Er erkannte ihn schon bevor er erschaffen wurde als einen, welcher der Irreleitung folgen würde. Also versiegelte Er seine Ohren und sein Herz, auf daß er keine Worte von Rechtleitung hören und verstehen könne. Er band ihm auch eine Binde um die Augen damit er die göttliche Führung gar nicht wahrzunehmen vermöge. Wer außer Allah wird ihn recht leiten, nachdem Er ihn ja in die Irre geführt hat? Mit anderen Worten: er wird niemals Rechtleitung finden. Wirst du dich denn nicht erinnern und ermahnen lassen?

Sure 47, Vers 1: Diejenigen, welche ungläubig sind und von Allahs Weg abwendig machen – ihre Werke wird Er irreleiten.

Sure 47, Vers 8: Die Ungläubigen aber, Verderben über sie! Und irre leitet Er ihre Werke.

Sure 7, Vers 178: Wen Allah leitet, der ist der Geleitete, und wen Er irreführt, das sind die Verlorenen.

Sure 6, Vers 39: Und jene, welche Unsere Zeichen der Lüge zeihen, sind taub und stumm in Finsternissen. Wen Allah will, leitet Er irre, und wen Er will, den führt Er auf einen rechten Pfad.

Sure 6, Vers 125: Und wen Allah leiten will, dem weitet Er seine Brust für den Islam, und wen Er irreführen will, dem macht Er die Brust knapp und eng, als wollte er den Himmel erklimmen. Also straft Gott die Ungläubigen.

Sure 16, Vers 37: Wenn du, o Mohammed, auch ihre Leitung begehrst, siehe, so leitet Allah doch die, welche Er irreführen will, und sie finden keinen Helfer.

Tafsir al-Jalalayn 16,37: O Mohammed, wenn du darauf bedacht bist, daß diejenigen rechtgeleitet werden, welche Allah bereits in die Irre geführt hat, so wirst du damit keinen Erfolg haben. Denn Allah gewährt demjenigen keine Rechtleitung, welchen Er bereits in die Irre geführt hat. Er leitet in die Irre, wen immer Er will und diese werden keine Helfer finden, keinen Schutz vor Allahs Züchtigung.

Die Irreleitung
► 
Verse zur Irreleitung

4. Allah plant Listen gegen die Ungläubigen

Der Allmächtige hat im Zusammenhang mit der unermüdlichen (und eben meist unwirksamen) Bekehrungstätigkeit Seines Propheten in Mekka zum Mittel der List gegriffen. Die anvisierten Polytheisten haben sich von Mohammed entweder genervt, meist aber unter verächtlichen Bemerkungen abgewendet. Oder sie versuchten, sich des Gesandten Allahs durch verschiedene (erfolglose) Unternehmungen zu entledigen; kurz vor seiner Emigration nach Medina sogar durch einen (ebenso erfolglosen) Mordanschlag. Das alles waren also die „Listen“ der Ungläubigen auf die sich der Koran bezieht. Darauf hat der „Ränkeschmied“ Allah mit Seinen eigenen „Listen“ geantwortet. Was Wunder, daß die göttlichen Listen erfolgreicher waren!

Sure 7, Vers 99: Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List sind nur die Verlorenen (die Ungläubigen).

Tafsir al-Jalalayn 7,99: Fühlen sie sich also sicher vor dem Ränkeschmied Allah? Der sie schrittweise verführt und dann plötzlich aus dem Hinterhalt angreift. Niemand außer den Verlierern fühlt sich vor Allah, dem Ränkeschmied sicher.

Sure 14, Vers 46: Sie planten ihre Listen, aber ihre List ist bei Allah, und wäre sie auch imstande, Berge zu versetzen.

Sure 86, Vers 14: Siehe, sie planen eine List,
Sure 86, Vers 15: Und Ich plane eine List.

Sure 14, Vers 46: Sie planten ihre Listen, aber ihre List ist bei Allah, und wäre sie auch imstande, Berge zu versetzen.

Sure 7, Vers 182: Diejenigen, welche Unsre Zeichen der Lüge zeihen, wollen Wir Stufe für Stufe strafen, von wannen sie’s nicht wissen;
Sure 7, Vers 183: Und verzeihe Ich auch mit Ihnen, siehe, Meine List ist sicher.

Sure 13, Vers 42: Und Listen schmiedeten schon die Früheren; Allahs aber ist die List allzumal. Er weiß, was jede Seele tut, und wahrlich, die Ungläubigen werden schon sehen, wem der Lohn der Wohnung sein wird.

Sure 27, Vers 49: Sie sprachen: „Schwöret einander bei Allah, daß wir ihn und seine Familie des Nachts überfallen. Alsdann wollen wir zu seinen nächsten Verwandten sagen: „Wir waren nicht Zeuge des Untergangs seiner Familie; und siehe, wir sind wahrlich wahrhaft.“
Sure 27, Vers 50: Und sie planten eine List, und Wir planten eine List, ohne daß sie dessen gewahr wurden.

Sure 7, Vers 99: Und waren sie denn sicher vor der List Allahs? Aber sicher vor Allahs List sind nur die Verlorenen.

Sure 52, Vers 42: Oder beabsichtigen sie eine List? Aber wider die Ungläubigen werden Listen geschmiedet.

Aber auch noch in der medinensischen Zeit hat Allah Seinem Propheten durch Einsatz göttlicher Listen geholfen:

Sure 3, Vers 54: Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.

Und Er erinnert Seinen Gesandten sogar noch an die ungute mekkanische Zeit und versichert ihm, daß Er der „beste der Listenschmiede“ ist:

Sure 8, Vers 30: Und gedenke, als die Ungläubigen wider dich Listen schmiedeten, um dich festzunehmen oder dich zu ermorden oder dich zu vertreiben. Und Listen schmiedeten sie, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste der Listenschmiede.

Allahs Listen muß man sich also als Sein aktives Eingreifen in den Gang der Welt vorstellen, wobei man sich bewußt sein muß, daß Er immer schon, heute und auch in Zukunft in dieser Art in die Geschicke der Ungläubigen und Gegner des Islam eingreifen kann. Vorausgesetzt Er hat es in Seinem himmlischen Buch so vorgesehen. 

5. Allah versiegelt die Herzen der Ungläubigen

Derselben Logik der aktiven Behinderung und Bestrafung Ungläubiger wie Seine Irreleitung oder Sein Einsatz von List folgt Allah, wenn Er renitenten Ungläubigen das Herz versiegelt. Denken und Fühlen der Ungläubigen werden durch diese Praxis des Allmächtigen blockiert – sie sind nicht mehr ihrer Selbst mächtig und somit nicht mehr in der Lage, ihren Verstand richtig zu gebrauchen. Jede Kritik am Islam, jedes Festhalten an einem dem Islam widersprechenden moralischen oder religiösen Standard wird durch die im Koran vorgenommene Aberkennung der intakten Verstandestätigkeit von Ungläubigen vollständig entwertet.

Sure 2, Vers 7: Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren, und über ihren Augen ist eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe.

Tafsir al-Jalalayn 2,7: Allah hat Siegel auf ihre Herzen gedrückt und dafür gesorgt, daß nichts Gutes in sie eindringen kann. In ihr Gehör hat Er etwas Schweres gestopft so daß sie nicht von der Wahrheit, welche sie wohl hören profitieren können. Vor ihren Augen ist ein Schleier damit sie die Wahrheit nicht sehen können. Für sie ist mächtige und immerwährende Züchtigung bereitet.

Sure 4, Vers 155: Und darum, daß sie das Bündnis zerrissen und Allahs Zeichen verleugneten und die Propheten ungerechterweise ermordeten und sprachen: „Unsere Herzen sind unbeschnitten“ – aber Allah hat sie wegen ihres Unglaubens versiegelt, so daß nur wenige glauben.

Sure 6, Vers 25: Und einige unter ihnen hören auf dich, doch haben Wir auf ihre Herzen Hüllen gelegt, daß sie ihn (den Koran) nicht verstehen, und in ihre Ohren eine Schwere; und obwohl sie jedes Zeichen sehen, so glauben sie nicht daran, so daß, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, die Ungläubigen sprechen: „Siehe, das sind weiter nichts als Fabeln der Früheren.“

Tafsir al-Jalalayn 6,25: Und wenn du die Schriften rezitierst, gibt es solche die dir zuhören, welchen Ich Schleier und Hüllen über ihre Herzen gelegt habe damit sie nicht verständig sind. Sie werden also den Koran nicht verstehen; in ihren Ohren ist eine Schwere und Taubheit welche es verhindert, daß sie willig sind die Botschaft anzunehmen. Auch wenn sie alle Zeichen sehen würden, sie könnten trotzdem nicht daran glauben. Die Ungläubigen würden zu dir kommen um mit dir zu streiten. Sie würden sagen: „Dieser Koran, er ist nichts als Fabeln und Lügen der Alten, ähnlich wie deren Witze und merkwürdigen Geschichten.“

Sure 6, Vers 46: Sprich: „Was glaubt ihr? Nähme euch Allah euer Gehör und Gesicht und versiegelte eure Herzen, welcher Gott außer Allah würde es euch wiedergeben?“ Schau, wie Wir die Zeichen klar machen, sie aber wenden sich ab!

Sure 7, Vers 100: Und sind denn nicht diejenigen, die das Land nach seinen früheren Bewohnern erbten, überzeugt, daß, wenn Wir nur wollten, Wir sie treffen können für ihre Sünden und ihre Herzen versiegeln, so daß sie nicht hören?

Sure 10, Vers 74: Alsdann schickten Wir nach ihm Gesandte zu ihren Völkern und sie brachten ihnen die deutlichen Zeichen. Sie aber wollten nicht glauben, was sie zuvor der Lüge geziehen. Also versiegeln Wir die Herzen der Übertreter.

Sure 16, Vers 108: Die sind’s, deren Herzen und Gehör und Gesicht Allah versiegelt hat, und sie – sie sind die Achtlosen.

Sure 30, Vers 59: Also versiegelt Allah die Herzen derer, die kein Wissen haben.

Sure 42, Vers 24: Oder sprechen sie: „Er hat wider Allah eine Lüge ersonnen?“ Aber so Allah wollte, versiegelte Er dein Herz; und Allah löscht das Eitle aus und bewahrheitet die Wahrheit durch Seine Worte. Siehe, Er kennt das Innerste der Brüste.

Sure 45, Vers 23: Was meinst du wohl? Wer zum Gott sein Gelüst annimmt und wen Allah wissentlich irreführt und ihm Ohr und Herz versiegelte und auf seinen Blick eine Hülle legte – wer wird ihn leiten Außer Allah? Lassen sie sich denn nicht ermahnen?

Sure 47, Vers 16: Und einige von ihnen hören auf dich (Mohammed), bis daß sie, wenn sie von dir hinausgehen zu denen, welchen das Wissen gegeben ward, sprechen: „Was sprach er da vorhin?“ Sie sind’s, deren Herzen Allah versiegelt hat, und die ihren Gelüsten folgen.

Sure 63, Vers 3: Solches, dieweil sie glaubten und hernach ungläubig wurden. Und so wurden ihre Herzen versiegelt und sie verstehen nicht.

Diese Beeinflussung wendet der Allmächtige nicht nur gegen Ungläubige an; Er hat sich ihrer auch gegen die Heuchler bedient. Das war immer dann der Fall, wenn sich diese geweigert hatten, an einer razzia teilzunehmen.

Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität

6. Allah haßt die Ungläubigen, er zürnt ihnen und verflucht sie

… undEr macht ihre Gesichter ihren Hinterteilen gleich”.

Sure 4, Vers 47: O ihr, denen die Schrift gegeben ward, glaubet an das, was Wir herabsandten, bestätigend was ihr habt, bevor Wir eure Gesichter auswischen und sie ihren Hinterteilen gleich machen oder euch verfluchen, wie Wir die Sabbatgesellschaft (Juden) verfluchten. Und Allahs Befehl ward vollzogen.

Behauptung setzt Wahrheit. Religiöse Behauptungen setzen göttliche Wahrheit. Mohammeds Predigten in Mekka setzten Wahrheit durch klare Beweise“. Wer das nicht einfach glauben konnte (und kann) wird von Allah und Seiner Gefolgschaft verflucht:

Sure 2, Vers 90: Sie haben sich fürwahr auf einen schlechten Handel eingelassen, indem sie an das, was Gott nun als Offenbarung herabgesandt hat, nicht glauben, aus lauter Auflehnung dagegen, daß Gott seine Huld herabschickt, auf wen von seinen Dienern Er will. So haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen. Und die Ungläubigen haben dereinst eine erniedrigende Strafe zu erwarten.

Sure 2, Vers 159: Diejenigen, die verheimlichen, was wir an klaren Beweisen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem wir es den Menschen in der Schrift klargemacht haben, werden von Gott verflucht und von allen denen, die überhaupt verfluchen können.

Sure 33, Vers 64: Siehe, Allah hat die Ungläubigen verflucht und hat für sie die Flamme bereitet.

Sure 47, Vers 23: Sie sind’s, die Allah verflucht hat, und Er hat sie taub gemacht und ihre Blicke geblendet.

Aziz Ibn Baz (1910 – 1999), ehemaliger offizieller Staatsrechtsgutachter Saudi-Arabiens und einer der einflußreichsten Gelehrten des sunnitischen Islams im zwanzigsten Jahrhundert, reagierte auf Zeitungsartikel, in denen behauptet wurde, der Islam hasse die Juden nicht, sondern respektiere alle „himmlischen Religionen“ mit folgenden Worten:„Sowohl der Koran, als auch die Überlieferung und der islamische Konsens (der Gelehrten) stimmen darüber ein, daß muslime die Ungläubigen, wie die Juden, die Christen und alle Polytheisten hassen müssen. Muslime dürfen diese weder mögen noch sie als Freunde haben:

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.

Es gibt viele solcher Koranverse und sie alle sagen in klaren Worten, daß muslime die Ungläubigen, wie die Juden, die Christen und alle Polytheisten hassen und sich ihnen gegenüber auf feindliche Art verhalten müssen, bis diese lediglich an Allah glauben.“

Quellen: http://www.binbaz.org.sa/mat/8336 und Zeitschrift des Instituts für Islamfragen Nr. 2/2010, Seite 38, VTR, Nürnberg

Nicht nur Allah, auch die Gläubigen hassen die Ungläubigen oder sollen sie hassen:

Sure 40, Vers 10: Siehe, den Ungläubigen wird zugerufen werden: “Wahrlich, Allahs Haß ist größer als euer Haß gegen euch selber, da ihr zum Glauben gerufen wurdet und ungläubig waret.” (Übersetzung nach R. Paret)

Sure 40, Vers 35: Diejenigen, welche Allahs Zeichen bestreiten, ohne daß eine Vollmacht hierzu zu ihnen kam, stehen in großem Haß bei Allah und bei den Gläubigen. Also versiegelt Allah jedes hoffärtige, trotzige Herz.

Sure 60, Vers 4: Ihr hattet ein schönes Beispiel an Abraham und den Leuten bei ihm, da sie zu ihrem Volk sprachen: „Siehe, wir haben nichts mit euch und mit dem, was ihr außer Allah anbetet, zu schaffen. Wir verleugnen euch, und zwischen uns und euch ist Feindschaft und Haß für immerdar entstanden, bis ihr an Allah allein glaubt.“ …

Wie schon herausgearbeitet wurde, entwickelte Allah gegen die Heuchler denselben abgrundtiefen Haß wie gegen die Ungläubigen, weshalb Er beide Gruppen verfluchte:

Sure 48, Vers 6: Und um die Heuchler und Heuchlerinnen und die Götzenanbeter und Götzenanbeterinnen zu strafen, die von Allah üble Gedanken denken. Über ihnen wird Übel kreisen, und Allah zürnt ihnen und verflucht sie und hat Dschahannam für sie bereitet, und übel ist die Fahrt dorthin.

Die Heuchler

7. Ein Gläubiger soll keinen Ungläubigen zum Freund nehmen

An mehreren Stellen verbietet Allah Seinen Gläubigen unter Androhung jenseitiger Strafe, Christen und Juden als Freunde zu nehmen:

Sure 3, Vers 28: Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen anstatt der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft (mehr) mit Gott. Anders ist es, wenn ihr euch vor ihnen (d.h. den Ungläubigen) wirklich fürchtet. (In diesem Fall seid ihr entschuldigt.) (taqiyya) Gott warnt euch vor sich selber. Bei Ihm wird es (schließlich alles) enden. (Übersetzung nach R. Paret)

Sure 3, Vers 118: O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft außer mit euch. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euern Untergang. Schon ward offenkund Hass aus ihrem Mund, aber was ihre Brust verbirgt, ist schlimmer. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, so ihr Verstand besitzet.

Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und daß ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.

Sure 4, Vers 144: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr etwa Allah offenkundige Gewalt über euch geben?

Sure 5, Vers 51: O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden, sie sind untereinander Freunde, und wer von euch sie zu Freunden nimmt, siehe, der ist von ihnen. Siehe, Allah leitet nicht die ungerechten Leute.

Sure 5, Vers 57: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht von denen, welchen die Schrift vor euch gegeben ward, diejenigen, die über euern Glauben spotten und scherzen, und auch nicht die Ungläubigen zu Freunden, und fürchtet Allah, so ihr Gläubige seid.

Sure 60, Vers 13: O ihr die ihr glaubt, schließt nicht Freundschaft mit einem Volk, gegen das Allah erzürnt ist. Sie verzweifeln am Jenseits wie die Ungläubigen an den Bewohnern der Gräber verzweifeln.

Tafsir al-Jalalayn 60,13: O ihr Gläubigen, befreundet euch nicht mit Menschen, gegen die Allah zornig ist – hier sind die Juden gemeint. Sie zweifelten wahrhaftig ob den Belohnungen des Jenseits obwohl sie sich dieser Tatsache gewiß sein sollten. Sie tun dies aus Halsstarrigkeit gegenüber dem Propheten auch wenn ihnen seine Aufrichtigkeit bewußt sein sollte. Genauso verzweifeln die Ungläubigen an ihren Toten in den Gräbern welche der Belohnungen des Jenseits nicht teilhaftig werden können. Beiden Gruppen werden die theoretisch möglichen Plätze im Paradies (hätten sie geglaubt) und das Feuer, in dem sie schicksalsmäßig landen werden, vorgeführt.

8. Die Gläubigen sollen Schrecken (Terror) in die Herzen der Ungläubigen werfen

Die Ungläubigen zu ängstigen und zu terrorisieren ist eine der legitimen Methoden zu ihrer Unterwerfung. Jeder Terroranschlag wird aufgrund dieser koranischen Vorlage sanktioniert und ausgeführt. Folgender Vers wurde anläßlich der Vernichtung der Banu Quraiza offenbart:

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Roßehaufen (berittene Krieger), damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

Schrecken in die Herzen werfen
Die Vernichtung der Banu Quraiza 

9. Die Ungläubigen sollen bei Bedarf getäuscht und belogen werden (taqiyya)

Durch die Möglichkeit ja sogar die Pflicht, Ungläubige zu belügen und zu täuschen, wenn es der Expansion der umma dient, wird die politisch vorherrschaftliche Haltung und die dem Westen wesensfremde moralische Auffassung der islamischen Doktrin offenbar:

► taqiyya: Krieg, Frieden und Täuschung im Islam

10. Ungläubige sind verstandeslos

Ungläubige sind verstandeslos:

Sure 2, Vers 18: Taub, stumm und blind, so tun sie nicht Buße.

Sure 2, Vers 171: Die Ungläubigen gleichen dem, der da anruft, was nichts hört als einen Ruf oder eine Stimme. Taub, stumm, blind, so haben sie keinen Verstand

Allah soll diese subhumanen Verstandeslosen totschlagen: „Allah schlage sie tot!„. Dieser Vers 30 aus Sure 9 ist – was die Ungläubigen betrifft – eine treffende Zusammenfassung der islamischen Heilslehre:

Sure 9, Vers 30: Und es sprechen die Juden: “Uzair ist Allahs Sohn.” Und es sprechen die Nazarener: “Der Messias ist Allahs Sohn.” Solches ist das Wort ihres Mundes. Sie führen ähnliche Reden wie die Ungläubigen von zuvor. Allah schlag sie tot! Wie sind sie verstandeslos!

11. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe

Die Ungläubigen sind „die schlechtesten Geschöpfe“, sie sind gemäß den exegetischen Ausführungen im Tafsir al-Jalalayn „die schlimmsten aller Kreaturen“. Wie schon in Kapitel 2 aufgezeigt wurde, hat sie Allah aber als Ungläubige geschaffen. Dann unterwirft Er sie einer Seiner in den Kapiteln 3 bis 6 beschriebenen Bestrafungs- und Manipulationstechniken.

Sure 98, Vers 6: Siehe, die Ungläubigen vom Volk der Schrift und die Götzendiener werden in Dschahannams Feuer kommen und ewig darinnen verweilen. Sie sind die schlechtesten der Geschöpfe.

Tafsir al-Jalalayn 98,6: Wahrlich, Allah, der Erhabene erläßt, daß die Ungläubigen unter den Schriftbesitzern und die Götzendiener im Höllenfeuer einsitzen werden – sie sind die schlimmsten aller Kreaturen.

Wie der Tafsir al-Jalalayn beurteilt auch Maududis Exegese die kafir als schlimmer als die anderen Kreaturen Allahsund sieht ihre Stellung folgerichtig noch minder als die der Tiere an.

98,6: „Die „Ungläubigen“ weigern sich, den Propheten Mohammed als Allahs Gesandten anzuerkennen. Dies bedeutet, daß diejenigen unter den Götzendienern und den Schriftbesitzern welche den Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine Wahrhaftigkeit) gilt und der ihnen von heiligen Seiten solide und korrekte Lehren vorträgt – auf folgende Art und Weise ihr Ende finden werden. Sie sind nämlich schlimmer als die anderen Kreaturen Allahs. Sie sind schlimmer als die Tiere denn letztere haben weder Verstand noch Macht. Diese Leute verwerfen jedoch die Wahrheit obwohl sie Vernunft und Autorität besitzen.“ (Quelle)

Interessant ist in dieser Exegese auch die Beweisführung, welche für die Richtigkeit der islamischen Botschaft angefügt wird. Sie begegnet uns in der islamischen Apologetik immer wieder. Ein geradezu klassischer Zirkelschluss: „den Gesandten – dessen Erscheinung allein als klarer Beweis (für seine Wahrhaftigkeit) gilt und der ihnen aus heiligen Seiten solide und korrekte Lehren vorträgt.

12. Sie sind schlimmer als Vieh

Sure 8, Vers 22: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Tauben und Stummen, die nicht begreifen.
Sure 8, Vers 23: Und hätte Allah etwas Gutes in ihnen gekannt, wahrlich, Er hätte sie hören lassen. Aber hätte Er sie auch hören lassen, wahrlich, sie hätten sich abgekehrt und weggewendet.

Sure 8, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.

Sure 25, Vers 44: Oder meinst du etwa, die meisten von ihnen würden hören, was zu ihnen gesagt wird oder es verstehen? Sie sind ja genauso stumpfsinnig wie Vieh. Nein, sie irren noch eher vom Weg ab, als man das vom Vieh sagen kann. (Übersetzung nach R. Paret)

Tafsir al-Jalalyn 25,44: Oder glaubst du, daß die Mehrheit von ihnen auf verständige und reflektierende Art und Weise dem zuhört was du zu sagen hast? Sie sind wie Herdentiere – nein, sie sind vom Weg noch weiter abgekommen als das Vieh welches dem Hirten folgt. Diese Ungläubigen folgen ihrem Meister nicht, welcher es gut mit ihnen meint sondern folgen dem Weg der Irreleitung.

Die Polytheisten von Mekka waren glühende Verehrer ihrer Religion. Trotz Mohammeds verzweifelten Versuchen sie zum Islam zu bekehren, zeigten nur wenige Mekkaner Interesse, diesem neuen Glaubensbekenntnis zu folgen. Allah begann nun Verse zu offenbaren, die ihre Religion verächtlich machten. In vulgärer Sprache wurden ihre Gottheiten beleidigt sowie ihre Rituale und Gepflogenheiten verspottet:

Sure 2, Vers 171: Die Ungläubigen gleichen dem, der da anruft, was nichts hört als einen Ruf oder eine Stimme. (Sie sind so dumm wie das Vieh, das nur Laute hört, aber den Sinn nicht begreift) Taub, stumm, blind, so als haben sie keinen Verstand.

Maududi erläutert obigen Vers auf folgende Weise:

2,171: „Diese Parabel hat zwei Aspekte. Einerseits wird darauf hingewiesen, daß die Mekkaner wie eine Herde von irrationalem dummem Vieh sind welche ihrem Hirten folgen, ohne daß sie verstehen, was für Laute sie von sich geben. (So folgen also diese Leute ihren Führern ohne daß sie verstehen, wohin sie geführt werden.) Andererseits bedeutet dieser Vers daß, wenn ihnen (den Mekkanern) die Wahrheit verkündet wird, sie dermaßen unsensibel sind, daß man ebenso Herdentiere angesprochen haben könnte, die zwar Laute hören ohne jedoch ihren Sinn zu verstehen. Diese Parabel stellt sich für beide Interpretationen zur Verfügung.“ (Quelle)

Weiter im Koran:

Sure 7, Vers 179: Wir haben ja viele von den Dschinn und Menschen für die Hölle geschaffen. Sie haben ein Herz, mit dem sie nicht verstehen, Augen, mit denen sie nicht sehen, und Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind stumpfsinnig wie Vieh. Nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab. Die geben (überhaupt) nicht acht. (Übersetzung nach R. Paret)

Tafsir al-Jalalyn 7,179: Und wir haben wahrlich viele der Dschinn und der Menschen in die Hölle gedrängt. Sie haben Herzen mit denen sie die Wahrheit nicht verstehen und haben Augen mit welchen sie die Beweise von Allahs Macht nicht reflektierend wahrnehmen können. Sie können mit ihren Ohren die Mahnzeichen nicht hören um sie zu verstehen und ihnen dann zu folgen. Sie sind in ihrem Unvermögen zu verstehen, wahrzunehmen und zu hören wie Herdentiere. Nein, sie befinden sich noch auf schlimmeren Abwegen als das Vieh denn das Herdentier sucht, was ihm nützlich ist und sieht davon ab was ihm schadet. Diese Menschen jedoch bewegen sich aus purer Halsstarrigkeit der Hölle entgegen; sie sind es welche Warnungen in den Wind schlagen.

T. Nagel zitiert zu diesem Vers at-Tabari (10. Jahrhundert) und Saijid Qutb, einen der Vordenker der dogmagetreuen Koranauslegung im 20. Jahrhundert: „Das Vieh ist, da ihm der Verstand, die Befähigung zur Wahl zwischen „richtig“ und „falsch“ gemäß der koranischen Botschaft ohnehin nicht zugedacht ist, zu einer solchen Wahl auch nicht aufgerufen; deswegen muß man sagen, daß der Mansch, nachdem er die „Zeichen Allahs“ zur Kenntnis genommen, aber nicht zur Richtschnur erhoben hat, noch mehr in die Irre geht als das Vieh.“ (T. Nagel, Angst vor Allah? Duncker & Humbolt, Berlin, 2014, Seite 347)

Und wenn sie von den Rechtgläubigen dereinst alle umgebracht worden sind werden sie wie eine Viehherde in die Hölle getrieben werden:

Sure 19, Vers 86: Und treiben die Missetäter (die Ungläubigen) nach Dschahannam wie eine Herde zur Tränke.

13. Ungläubige sind wie Hunde

Sure 7, Vers 175: Und verlies ihnen die Geschichte dessen, dem Wir Unsere Zeichen gaben, doch ließ er sie beiseite, und so folgte ihm der Satan, und er ward einer der Verführten.
Sure 7, Vers 176:
Wenn wir gewollt hätten, hätten wir ihn durch unsere Zeichen emporgehoben. Aber er war der Erde zugewandt und folgte seinen persönlichen Neigungen. Er ist einem Hund zu vergleichen. Der hängt die Zunge heraus, du magst auf ihn losgehen oder ihn in Ruhe lassen. So ist es bei den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären. Aber berichte nun, was es zu berichten gibt! Vielleicht werden sie nachdenken. (Übersetzung von R. Paret)

Die ausführliche Exegese zu diesem Vers von Maududi ist sehr aufschlußreich:

7,176: „Weil diese Aussage hier etwas Wichtiges deutlich macht, müssen wir sie sorgfältig untersuchen. Die Person, welche in diesem Vers erwähnt wird repräsentiert einen üblen Typen, der Kenntnis der Zeichen Allahs, das heißt der Wahrheit hat. Dies hätte ihm helfen sollen eine Haltung aufzugeben, von welcher er wußte, daß sie falsch ist und vielmehr in einer Art und Weise zu agieren über deren Rechtleitung er sich im Klaren war. Wäre er durch gerechtes Handeln der Wahrheit gefolgt, hätte Allah ihm ermöglicht, auf eine höhere menschliche Geistesebene zu steigen. Er befaßte sich hingegen mit den Vorteilen, Genüssen und Ausschmückungen des weltlichen Lebens. Anstatt den Versuchungen dieser Welt zu widerstehen, ist er ihnen dergestalt vollkommen erlegen, daß er seine erhabenen spirituellen Ambitionen aufgegeben hat und gegenüber den Möglichkeiten für intellektuelles und moralisches Wachstum indifferent wurde. Mutwillig sprengte er all die Limiten, von welchen er wußte, daß sie ihm auferlegt worden waren. Er hat sich also lediglich aufgrund seiner moralischen Schwäche von der Wahrheit abgewandt; er wurde vom Satan verführt und ist seinerseits jederzeit bereit, andere Menschen zu bezirzen und in die Irre zu leiten. Satan führte ihn schrittweise von einem Akt der Verdorbenheit zum andern bis er in einer Gesellschaft landete, deren Mitglieder völlig Satans Kontrolle unterliegen und die sämtliche Fähigkeiten, rationale Urteile abzugeben, verloren haben.

Nun folgt eine Aussage, in welcher Allah den oben beschriebenen Typen mit einem Hund vergleicht, dessen stets heraushängende Zunge und unaufhörlicher Speichelfluß unersättliche Gier und Geiz symbolisieren. Der Grund des Vergleichs mit dem Hund liegt darin, daß dieser Mensch eine exzessive Weltlichkeit an den Tag legt. Es ist eine bekannte Tatsache, daß in verschiedenen Sprachen der Ausdruck “Hunde dieser Welt“ für Leute reserviert ist, welche sich in übertriebenem Maße der Weltlichkeit hingeben. Was sind denn die Charakteristika eines Hundes wenn nicht Gier und Geiz? Schau dir doch einen Hund an! Sogar wenn man ihm einen Stein zuwirft, kommt er in der Hoffnung angerannt, daß es ein Knochen oder ein Stück Brot ist. Bevor er herausfindet, daß es ein Stein ist beeilt er sich, nach dem Objekt zu schnappen. Sogar das Desinteresse eines Menschen hindert den Hund nicht daran, hoffnungsvoll auf etwas Eßbares zu warten – hechelnd und seine Zunge heraushängend nimmt er die ganze Welt nur aus der Perspektive seines Bauches wahr. Sogar wenn er einen großen Kadaver findet, wird er sich mit seinem Teil davon nicht zufrieden geben sondern versuchen, alles in Besitz zu nehmen und die anderen Hunde nicht in die Nähe lassen. Zudem scheint es, daß neben dem Hunger ihm der sexuelle Drang zuvorderst steht. Die Metapher des Hundes unterstreicht das Schicksal des weltlichen Menschen, welcher sich vom rechten Glauben und von rechter Erkenntnis abwendet und die Zügel der blinden Lust übergibt um gänzlich in der Befriedigung seiner Gelüste aufzugehen.“ (Quelle)

14. Alle Juden sind sowohl Affen als auch Schweine und sie sind verflucht

Wie kommen muslime dazu, Juden generell als Affen und Schweine zu bezeichnen? Wenden wir uns zuerst den Affen zu. Allah hat offenbar einzelne Juden in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit in solche Tiere verwandelt. Warum? Es war eine göttliche Strafaktion wegen Ungehorsams:

Sure 2, Vers 65: Ihr kennt doch diejenigen unter euch, die sich in Betreff des Sabbats vergingen, zu denen Wir sprachen: „Werdet ausgestoßene Affen!“

Etwas ausführlicher wird Allahs Bestrafungsaktion in folgenden Versen beschrieben. Die Juden machten sich der Übertretung des Ruhegebotes am Sabbat schuldig. Sie mißachteten dieses sogar, nachdem sie gewarnt worden waren indem sie an diesem geheiligten Tag, aufgrund göttlicher Beeinflussung, keine Fische fingen:

Sure 7, Vers 163: Und stell sie zur Rede über die Stadt, die am Meer lag (Elath am Roten Meer) als sie sich am Sabbat vergingen, als ihre Fische zu ihnen an ihrem Sabbattage sichtbarlich kamen, aber an dem Tage, da sie keinen Sabbat feierten, nicht kamen. Also prüften Wir sie, darum, daß sie Frevler waren.
Sure 7, Vers 164:
Und als eine Sippe unter ihnen sprach: ‚Warum warnet ihr ein Volk, das Allah vertilgen oder mit einer strengen Strafe strafen will?’ Sie sprachen: ‚Als Entschuldigung für uns bei eurem Herrn; und vielleicht werden sie gottesfürchtig.’
Sure 7, Vers 165:
Und als sie ihre Verwarnung vergaßen, retteten Wir diejenigen, welche das Böse untersagt hatten, und erfaßten die Ungerechten mit strenger Strafe, darum, daß sie frevelten.
Sure 7, Vers 166:
Und als sie sich trutzig von dem Verbotenen abwendeten, sprachen Wir zu ihnen: „Seid verstoßene Affen!“

Maududi schreibt in seinen exegetischen Betrachtungen:

2,65:„Die Details dieses Vorfalls sind in der 7. Sure in den Versen 163-166 erwähnt. Die genaue Art und Weise, wie diese Transformation zu Affen stattgefunden hat, ist umstritten. Manche der Schriftgelehrten sind der Meinung, daß es sich um eine physische Veränderung gehandelt hat, währenddessen andere annehmen, daß sich die charakterlichen Eigenschaften der Affen auf diese Menschen übertragen haben. Aber sowohl die Wortwahl als auch die Erzählform des Korans deuten eher auf eine eigentliche körperliche Transformation gewisser Menschen hin als nur auf eine moralische Metamorphose. Mir erscheint es plausibel, daß ihr Geist intakt blieb, aber daß sich ihre Körper in Affengestalt verwandelten.“ (Quelle)

Die Juden, die sich der Übertretung des Sabbatgebotes schuldig gemacht haben sind also, gemäß Koran, physisch in Affen verwandelt worden. Es handelt sich um die Beschreibung eines einmaligen historischen Ereignisses, dessen Opfer einzelne Gesetzesübertreter waren.

Weshalb nimmt denn die islamische Gewaltideologie eine Generalisierung dieses historischen Ereignisses vor und diffamiert auch heute noch alle Juden als Affen?

Tatsächlich war es Mohammed selber, der die Juden vom Stamme der Quraiza als Brüder von Affen bezeichnet hat. Hier die Begebenheit: Mohammed befahl dem Ausrufer, bekannt zu machen, daß Niemand das Nachmittagsgebet anderwärts als bei den Banu Quraiza bete, und schickte Ali mit seiner Fahne voraus … Als er dann in die Nähe ihrer Burgen kam rief er: “Ihr Brüder der Affen! Hat euch Allah beschämt und seine Strafe über euch herabgesandt?” (Weil, 2. Band, Seite 104)

Vernichtung der Banu Quraiza

Da Allahs Wort immer absolute Richtigkeit hat, werden die Juden folgerichtig auch heute noch als Affen tituliert – ausnahmslos. Diese Diffamierung beinhaltet natürlich nicht mehr die reale physische Komponente von der Maududi spricht. Vielmehr soll damit ihre besondere Verwerflichkeit zum Ausdruck gebracht werden – eine Verwerflichkeit, die von Allah offenbar mit Affen und, wie folgender Vers belegt, auch mit Schweinen assoziiert wird.

Denn nicht nur in Affen hat Allah die Juden verwandelt sondern auch in Schweine. Diese Präzisierung der oben überbrachten Begebenheit finden wir in:

Sure 5, Vers 60: “Kann ich euch etwas Schlimmeres verkünden als das, was euer Lohn bei Allah ist? Wen Allah verflucht hat und wem Er zürnt – und verwandelt hat Er einige von ihnen zu Affen und Schweinen – und wer dem Tagut (Götzenverehrung) dient, die befinden sich in schlimmem Zustand und sind weit abgeirrt vom ebenen Pfad.”

Tafsir al-Jalalayn 5,60: Sagt: „Soll ich euch über diejenigen informieren, welchen eine schlimmere Vergeltung von Allah droht weil sie dem anhängen, was ihr verwerflich findet? Es sind diejenigen welche Allah verflucht hat, welche Er aus Seiner Gnade ausgeschlossen hat und auf welche Er so wütend ist, daß Er manche von ihnen in Affen und Schweine verwandelt hat. Es sind diejenigen, welche die falsche Gottheit Satan verehren und ihm hörig sind, nämlich die Juden. Sie sind in einer unvorteilhafteren Situation weil sie im Höllenfeuer landen werden und sie sind noch weiter vom rechten Pfad – vom Pfad der Wahrheit – entfernt.“

Der göttliche Zorn wird auch im 7. Vers der ersten Sure beschworen. Damit wird der Hass gegen die Juden jeden Tag millionenfach zementiert. (Im gleichen Atemzug werden auch noch die Christen als die „Irrenden diffamiert):

Sure 1, Vers 7: Nicht derer, denen Du zürnst, und nicht der Irrenden.

Alle faschistoiden totalitären Ideologien leben von der generellen Diffamierung, Dämonisierung und Entmenschlichung von Minderheiten und Andersgläubigen. Im Falle des Islam muß alles Nicht-Islamische gehaßt werden. Allahs Barmherzigkeit ist nur für muslime reserviert.

Fatwa zur Verfluchung der Juden

Die Verfluchung der Juden ist kein Fehler.

Vom Rechtsgutachtergremium des qatarischen Religionsministeriums unter:

www.islamweb.net

(Institut für Islamfragen, dh, 12.08.2011) Rechtsgutachten-Nr: 156641

Frage: “Vor einiger Zeit habe ich die Juden verflucht. Aber als ich dies tat, hatte ich unüberlegt erst gedacht, die Juden wären eine Rasse. Allerdings hatte ich die Juden, die zum Islam übergetreten sind, von der Verfluchtung ausgenommen, weil ich dachte, diese wären ebenfalls eine Rasse, nicht eine Religion. Später habe ich meinen Fehler eingesehen und erkannt, daß die Juden eine Religion[sgemeinschaft] sind und keine Rasse. Selbstverständlich sind alle Juden Ungläubige. Habe ich mich dadurch versündigt?”

Antwort: “Sie haben dadurch nichts Falsches getan. Denn die Juden, welche die Botschaft Muhammads – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – erreicht hat und die nicht daran [an den Islam] glauben, sind verhaßte Ungläubige und dem Feuer versprochen. Im Gegensatz dazu sind diejenigen von ihnen, die an Muhammad glauben – Allahs Segen und Heil seien auf ihm – nicht mehr Juden, sondern Muslime geworden. Daß die Juden eine Rasse sind, ist eine falsche Behauptung. Denn sie stammen von verschiedenen Rassen ab, wie wir im Rechtsgutachten Nr. 49581 geschildert haben.”

(Quelle / Quelle)

Der mörderische Haß auf die Juden findet seine logische Konsequenz in der Forderung von muslimen, Israel auszulöschen. Dies zur Erreichung des „Weltfriedens“.

Der vom islamischen Gewaltdogma aufgebaute Hass gegen die Juden gipfelt in einer Belehrung von Bukhari. Jedes arabische Schulkind kann diese hadith-Stelle zitieren:

Bukhari V4 B52 N177, berichtet von Abu Huraira: Der Prophet Allahs sagte: “Das jüngste Gericht wird nicht stattfinden, bis ihr mit den Juden gekämpft habt, und jeder Stein, hinter welchem sich ein Jude verbirgt, wird sagen: “Oh Muslim! Es verbirgt sich ein Jude hinter mir, also töte ihn.”

15. Den Ungläubigen wird von Allah ein Satan beigesellt

Allahs Irreleitung der Ungläubigen ist eine göttliche Strafaktion, auf die im Koran an vielen Stellen hingewiesen wird. Die Art und Weise Seines Eingreifens in das Leben eines kafir ist vielgestaltig.

Irreleitung

Eine Möglichkeit der Einflußnahme – sie ist allerdings indirekter Natur – wird in den Versen 36 und 37 aus der 43. Sure beschrieben. Demnach wird jedem Ungläubigen von Allah ein Satan zur Seite gestellt: „gesellen Wir einen Satan bei“ „dem weisen Wir zu, für den erschaffen Wir einen Teufel„. Die so Beschatteten können ihren teuflischen Trabanten zwar nicht sehen; ebensowenig können die Menschen die beiden sie zeitlebens begleitenden unermüdlich schreibenden Engel erkennen.

Das Buch der menschlichen Taten

Trotzdem sind diese Beigesellungen nicht metaphorisch sondern absolut real zu verstehen.

Sure 43, Vers 36: Und wer sich abkehrt von der Ermahnung des Erbarmers, dem gesellen Wir einen Satan bei, der sein Gesell sein soll.
Sure 43, Vers 37: Denn siehe, die Satane sollen sie abwendig machen vom Weg, während sie sich für geleitet halten sollen;

Tafsir al-Jalalayn 43,36: Und wer immer sich zurückzieht und die Ermahnung des erbarmenden Einen, das heißt den Koran vergißt, dem weisen Wir zu, für den erschaffen Wir einen Teufel, welcher sein Geselle wird. Er wird nie von seiner Seite weichen.
Tafsir al-Jalalayn 43,37: Und tatsächlich, diese Teufel werden den Blinden den Weg zur Rechtleitung versperren derweil sie glauben rechtgeleitet zu sein.

Es sind also diese Teufel, welche für die den Ungläubigen an zahllosen Stellen angedrohte Irreleitung verantwortlich zeichnen: „die Satane sollen sie abwendig machen vom Weg“. Wie im Kapitel ► Satane im Islam ausgeführt wird, ist Iblis mit seinen „Gesellen“ zu diesem Behufe hienieden unterwegs. Noch deutlicher versichert Allah auch in einem weiteren Vers, daß Er selbst die Satane auf die Ungläubigen loslässt:

Sure 19, Vers 83: Siehst du nicht, daß Wir die Satane wider die Ungläubigen entsenden, um sie anzureizen?

16. Sie können bei Bedarf gefoltert werden

Folter ist, entsprechend dem Vorbild des Propheten, eine legitime Maßnahme im Zuge der Glaubensverbreitung:

1. bei ► Khaybar: Kinana, dessen Gemahlin Safjjeh nach seinem Tod zur neuen Ehesklavin von Mohammed wurde, war einer der Führer der Juden und hatte die Schätze der geflüchteten Banu Nadir in Verwahrung. Man führte ihn vor Mohammed und fragte ihn danach: “Kinana leugnete und sagte, er wisse nicht, wo sie sich befinden. Da wurde ein Jude vor Mohammed gebracht, welcher sagte: “Ich habe gesehen, wie Kinana jeden Morgen um diese Ruine herumging.” Mohammed sagte zu Kinana: “Darf ich dich töten, wenn wir den Schatz bei dir finden?” Dieser sagte: “Ja”. Mohammed ließ dann die Ruine aufgraben, und man fand darin einen Teil der Schätze. Er fragte ihn hierauf nach dem Übrigen, und als er sich weigerte es anzugeben, befahl Mohammed dem Zubeir Ibn Alawwan, ihn zu foltern, bis er alles herausgebe. Dieser schlug ihm mit dem Zündholze auf die Brust (d.h. er entzündete ein Feuer auf seiner Brust), bis er dem Tode nahe war, dann übergab er ihn dem Mohammed Ibn Maslama, der ihn für seinen Bruder Mahmud tötete.” (Weil, 2. Band, Seite 163) Damit war auch noch ein hängiger Fall von Blutrache bereinigt.

2. bei ► Badr: „Die muslime fanden dort Quraisch, welche Wasser holten … Sie führten sie vor Mohammed, welcher gerade betete, und fragten sie aus … sie schlugen sie und mißhandelten sie, bis sie endlich sagten …“ (Weil, 1. Band, Seite 325)

17. Ungläubige sind doppelt schuldig

Ungläubige machen von Allahs Weg abwendig

Ungläubige machen sich nicht nur durch ihren Unglauben vor Allah schuldig (und müssen deshalb von den Rechtgeleiteten bekämpft werden). Vielmehr hindern sie auch muslime durch ihre schiere Existenz daran, den einzig richtigen Glauben in gehöriger Freiheit leben zu können „und anderen den Weg zu Allah und Seiner Religion versperren:

Sure 16, Vers 88: Und diejenigen, die nicht glaubten und von Allahs Weg abwendig machten, sollen von Uns Strafe über Strafe erhalten, dafür daß sie Verderben stifteten.

Tafsir al-Jalalayn 16,88: Denjenigen welche nicht glauben und anderen den Weg zu Allah und Seiner Religion versperren, werden wir Strafe über Strafe zufügen dafür, daß sie ungläubig sind – Ibn Mas’ud sagte: „Ihre Strafe soll aus Skorpionen bestehen, deren Giftzähne so lang wie die höchsten Palmen sind“ – und dafür, daß sie Verderben stiften indem sie andere vom Glauben abhalten.

Für die Verunsicherung (innerer Aufruhr) ► fitna, die den muslimen von den kuffar zugemutet wird, fällt auch die jenseitige Strafe doppelt gräßlich aus:

dschahannam

Chef der Islamischen Konferenz warnt Europa vor Kollisionskurs mit muslimen

Der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), Ekmeleddin Ihsanoglu, kritisiert die zunehmende Islamophobie in Europa und warnt vor einem “Kollisionskurs” zwischen Europa und den muslimen. (6. Mai 2010)

In einer Rede vor dem Ständigen Rat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sagte Ihsanoglu am Donnerstag in Wien, daß das Problem der Intoleranz gegenüber Muslimen derzeit “in Europa besonders akut” sei.

Negative Darstellung des Islam

“Dieses Phänomen ist ein Affront gegenüber den Menschenrechten und der Würde der Muslime” und stelle eine “Bedrohung für die Stabilität, Harmonie und Sicherheit” der Welt dar, mahnte Ihsanoglu. Konkret nannte er die wachsende Zustimmung zu rechtsradikalen Parteien mit ihrer “völlig unverständlichen Aversion gegenüber dem Islam”. “Sie reißen die Lehren des Islam völlig aus dem Kontext (…) und manipulieren die Gedankenwelt der Durchschnittseuropäer durch eine verzerrte und negative Darstellung des Islam und der Muslime.”

Kollissionskurs

Dies führe zu Entwicklungen wie dem Schweizer Minarett-Referendum, “dessen ‘Fallout’ (radioaktiver Niederschlag, Anm.) sich schnell über ganz Europa verbreitet”. Das Votum für ein Verbot von Minaretten sei nicht nur ein Angriff auf die Religionsfreiheit, sondern auch “zutiefst spaltend” und trage das Risiko eines “Kollisionskurses” in sich. Ihsanoglu erinnerte auch an die Kontroverse über die dänischen Mohammed-Karikaturen, mit denen “unter dem Vorwand der Meinungsäußerungsfreiheit Intoleranz geschürt” worden sei.

(Quelle)

18. Ungläubige werden durch die koranische Botschaft gewarnt

Sure 5, Vers 19: O Volk der Schrift, gekommen ist nunmehr zu euch Unser Gesandter, euch aufzuklären über das Ausbleiben der Gesandten, damit ihr nicht sagt: “Zu uns kommt weder ein Freudenbote noch ein Warner.” Und gekommen ist nun zu euch ein Freudenbote und ein Warner, und Allah hat Macht über alle Dinge.

Nachdem Ungläubige gewarnt und zum Islam eingeladen wurden folgt der zweite Schritt im islamischen Aktionsplan zur Verbreitung der Religion des Friedens und der Toleranz:

19. Gegen Ungläubige soll Krieg geführt werden

Sure 49, Vers 15: Gläubige sind nur die, welche an Allah und Seinen Gesandten glauben und hernach nicht zweifeln und die mit Gut und Blut in Allahs Weg eifern. Das sind die Wahrhaftigen.

Sure 9, Vers 41: Ziehet aus, leicht und schwer bewaffnet, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg. Solches ist besser für euch, so ihr es begreifet.

Koranverse zum „Heiligen Krieg“

20. Ungläubige können versklavt werden

Sklaven im Koran

21. Ungläubige Frauen sind nach der Gefangennahme sexuelle Beute

► Sexueller Mißbrauch von Sklavinnen und weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen

22. Sie werden dereinst von den muslimen verspottet

Alle kuffar (Ungläubige) landen selbstredend in der islamischen Hölle. Die Rechtgläubigen werden von ihren Logenplätzen im Paradies aus das Treiben in dschahannam verfolgen und sich über die ewigen Qualen der Verdammten ergötzen:

Sure 83, Vers 34: Doch an jenem Tage werden die Gläubigen die Ungläubigen verlachen, Sure 83, Vers 35: Wenn sie von den Hochzeitsthronen (im Paradies) ausschauen.
Sure 83, Vers 36:
Sollen die Ungläubigen für ihr Tun nicht belohnt werden? (mit der Hölle)

23. Sie sollen erniedrigt und unterworfen werden

Sure 9, Vers 29: Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift gegeben ward, die nicht glauben an Allah und an den Jüngsten Tag und nicht verwehren, was Allah und Sein Gesandter verwehrt haben, und nicht bekennen das Bekenntnis der Wahrheit, bis sie den Tribut aus der Hand gedemütigt entrichten.

dhimmitude und Schutzgelderpressung

(Quelle)

24. Sie sind unrein und in ihren Herzen ist Krankheit

Fragen der Reinheit beziehungsweise der Unreinheit nehmen im islamischen Dogma einen ausufernden Raum ein. So werden zum Beispiel Speisen und Getränke als rein oder unrein eingestuft. Die rituelle Reinheit auf welche Allah so großen Wert legt, wird durch eine aufwändige und peinlich geregelte Reinigungsprozedur erreicht, der sich jeder muslim vor dem Gebet zu unterziehen hat. Auch weitere Bedingungen zum Thema Reinheit sind beim Gebet zu beachten:

Fatwa über das Verschleiert sein der Frau beim Beten

Von dem Rechtsgutachtergremium der al-Azhar Moschee in Ägypten.

(Institut für Islamfragen, dh, 28.02.2007) (Quelle)

Unbedeckte Tabuzonen der Frau machen das Gebet ungültig

Frage: Darf eine Frau ihre Füße während des Betens unverschleiert lassen?

Antwort: “Der ganze Körper einer Frau ist eine Tabuzone (arab. ‘Aura) während des Betens. Ausgenommen sind ihre Hände (ab dem Handgelenk) und das Gesicht. Falls irgendwelche Stellen ihres Körpers während des Betens sichtbar werden, wird ihr Gebet ungültig.”

“Imam Malik (Gründer einer der Rechtsschulen des sunnitischen Islam) ist der Meinung, daß das Beten einer Frau gültig ist, wenn sie während des Betens ein klein wenig ihrer Tabuzone zeigt, obwohl dies unerwünscht ist. Sie muß jedoch während des Betens dieser sichtbar gewordene Körperteil wieder verschleiern. Falls er noch einmal sichtbar wird, muß sie ihn nicht mehr verschleiern, denn in diesem Fall muß sie für ihre Sünde zahlen.” Imam Malik betrachtet die Füße einer Frau als eine leichte Tabuzone.

“Die Hanafiten (eine andere Rechtsschule des sunnitischen Islam) betrachten die Oberseite der weiblichen Füße nicht als Tabuzone, allerdings die Fußsohle. Falls eine Frau die Fußsohle während des Betens zeigt, ist ihr Beten ungültig”.

Alle totalitären Systeme beharren auf der punktgenauen Befolgung ihres Dogmas und brandmarken jegliche Divergenz. Die Spirale immer engerer und rigiderer Regelungen ist systemimmanent.

Eine weit folgenreichere Verwendung des Reinheitsbegriffes betrifft die Ungläubigen. Sie sind unrein aufgrund ihrer inneren NiederträchtigkeitHier werden einmal mehr Andersgläubige diffamiert, indem sie pauschal zu bösartigen und moralisch minderwertigen Wesen degradiert werden. Allein schon ihr Unglaube berechtigt die frommen muslime, ihnen jegliche positiven Eigenschaften abzusprechen:

Sure 9, Vers 28: O ihr, die ihr glaubt, siehe, die Götzendiener sind unrein. Drum sollen sie sich nicht nach diesem ihrem Jahr der heiligen Moschee nähern. Und so ihr Armut befürchtet, so wird euch Allah sicherlich, so Er will, aus Seinem Überfluß versorgen; siehe, Allah ist wissend und weise.

Tafsir al-Jalalayn 9,28: Oh ihr Gläubigen, die Götzendiener sind wahrhaftig unrein. Sie sind schmutzig aufgrund ihrer inneren Niederträchtigkeit. Laßt sie also nicht an die heilige Moschee ran; laßt sie nicht ins innere Heiligtum nach ihrem Jahr, dem 9. Jahr der Auswanderung. Falls ihr befürchtet, ihr könntet aufgrund der Einstellung des Handels mit ihnen verarmen, Allah wird euch sicherlich aus Seiner Fülle bereichern wenn Er dies will. – Tatsächlich tat Er dies dann in der Folge mit Eroberungsfeldzügen und der Auferlegung der Schutzgeldsteuer (giziya). Allah ist wissend und weise.

Frankreich:

Verbrennen, quälen, schlagen – wenn muslimische Mädchen mit Nicht-muslimen sprechen

In Frankreich sorgen derzeit grauenvolle Fälle für Aufsehen, bei denen muslime ihre Töchter nur deshalb grausam quälen, weil diese sich in Frankreich integrieren wollen und auch mit Nicht-muslimen sprechen. Soeben hat ein Gericht in Mulhouse (Haut-Rhin) eine Algerierin verurteilt, weil diese ihrer 20 Jahre alten Tochter mit einem glühenden Messer Hand und Arme verbrannt hatte: Ihr “Vergehen” – die Tochter hatte sich mit einem ethnischen Franzosen getroffen. Die Mutter sagte vor Gericht, selbst wenn der Franzose zum Islam konvertieren würde, dann hätte er immer noch bis an sein Lebensende ekliges Christenblut in seinen Adern. Die Mutter sagte, die Familie lehne “Christenblut” aus religiösen Gründen in der Familie strikt ab. Sie wurde zunächst in der Psychiatrie untersucht – doch sie gilt als voll zurechnungsfähig und wurde daher verurteilt. Die Tochter hat noch immer Verbrennungen zweiten Grades an Hand und Arm. Die Mutter droht damit, die Tochter “der Ehre halber” zu ermorden, wenn diese abermals mit einem französischen Christen spricht.

Sie werden gequält und gedemütigt, wenn sie sich in Frankreich integrieren wollen

In einem anderen Fall wurden in Châteauroux Mutter und Vater eines 14 Jahre alten muslimischen Mädchens zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil sie versucht hatten, ihre Tochter zu verbrennen. Die Tochter hatte mit einem “Ungläubigen” telefoniert. Dafür übergossen sie das Mädchen mit Benzin und versuchten, sie anzuzünden.

Quellen:

Le-JDD
Cabinets Avocats
La Nouvelle Republque
20mins.ch

Die französische Nachrichtenagentur AFP hatte am 30. Oktober 2008 eine Umfrage veröffentlicht, nach der 54 Prozent der in Frankreich lebenden muslime die sofortige Einführung eines Großteils der islamischen Scharia wünschen…

Eine grundlegend andere Gewichtung des Begriffs der Unreinheit nimmt hingegen das Neue Testament vor:

Matthäus 15, 16 Und Jesus sprach zu ihnen: Seid denn auch ihr noch immer unverständig? 17 Merkt ihr nicht, daß alles, was zum Mund hineingeht, das geht in den Bauch und wird danach in die Grube ausgeleert? 18 Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. 19 Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. 20 Das sind die Dinge, die den Menschen unrein machen. Aber mit ungewaschenen Händen essen macht den Menschen nicht unrein. (Lutherbibel)

Nicht nur die theologischen Konsequenzen dieser anderen Sichtweise der Reinheitsproblematik sind erheblich. Das in der Bibel angelegte Menschenbild hat im gesellschaftlichen und kulturellen Bereich Werte gesetzt, die für die abendländische Kultur unabdingbar sind: Jedem Menschen wird ein eigenständiges moralisches Urteil zugestanden, er wird somit in die Freiheit entlassen. Das heißt, es wird von ihm ein eigenverantwortlicher Gebrauch seines Verstandes erwartet. Er ist mündig. Erst diese Freiheit ermöglicht eine positive Wertung der Würde als Grundrecht jedes Menschen.

Dieses Menschenbild findet seinen Ausdruck in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“:

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. (Quelle)

Die nächste koranische Diffamierung aller Ungläubigen beinhaltet die Aussage, daß „in deren Herzen Krankheit ist

Sure 9, Vers 125: Was aber jene anlangt, in deren Herzen Krankheit ist, so fügt sie Zweifel zu ihrem Zweifel hinzu, und sie sterben als Ungläubige.

Sure 47, Vers 29: Und glauben jene, in deren Herzen Krankheit ist, daß Allah nicht ihre Bosheiten zum Vorschein bringt?

Maududi verweist in seiner untenstehenden Exegese zu diesem Vers 125 aus Sure 9 auf seine Ausführungen zu Sure 8, Vers 2. Er erkennt in der koranischen Botschaft nicht nur den schon bestens bekannten Anspruch auf vollkommene Befehlserfüllung „sich ihm unterzuordnen

Die absolute Gehorsamspflicht gegenüber Allah und Seinem Gesandten

sondern stilisiert die Überwindung der kritischen Vernunft zur höchsten Glaubensleistung, die ein muslim in seinen lebenslangen Unterwerfungsbemühungen überhaupt erreichen kann: Der Glaube eines Menschen erreicht dann eine erhebliche Höhe, wenn er anstatt zu versuchen, die Befehle Allahs und Seines Propheten zu verdrehen und zu entstellen, er die Gewohnheit entwickelt, diese anzunehmen und sich ihnen zu unterstellen.Und weiter: Falls er zögert, sich Allahs Befehl zu unterziehen, so verringert dies seinen Glauben.

Ferner werden nur Glaubensanstrengungen von muslimen, d.h. religiöse Bemühungen, die innerhalb des islamischen Glaubensgebäudes erbracht werden von Allah überhaupt gewürdigt. Eine religionsübergreifende Moral ist im Islam nicht vorgesehen. Die „Goldene Regel“ hat keine Gültigkeit.

Goldene Regel

8,2: Der Glaube eines Menschen wächst, wenn er in der Lage ist, den Befehl Allahs dem er begegnet zu bekräftigen und sich ihm unterzuordnen. Dies ist noch mehr der Fall, wenn er denjenigen Befehlen gehorcht, welche seinen persönlichen Vorlieben zuwider laufen. Der Glaube eines Menschen erreicht dann eine erhebliche Höhe, wenn er anstatt zu versuchen, die Befehle Allahs und Seines Propheten zu verdrehen und zu entstellen, er die Gewohnheit entwickelt, diese anzunehmen und sich ihnen zu unterstellen. Wenn er sich zudem bemüht, seine Verhaltensweise der (Glaubens)lehre anzupassen welche sich seiner persönlichen Meinung und Wahrnehmung entgegenstellt, wider seine Gepflogenheiten, Interessen und Bequemlichkeiten läuft und nicht in Übereinkunft mit seinen Loyalitäten und Freundschaften ist. Falls er zögert, sich Allahs Befehl zu unterziehen, so verringert dies seinen Glauben. So lernt man, daß Glaube kein statisches und unbewegliches Objekt ist sowie nicht jeder Akt von Glaube oder Unglaube dieselbe Qualität hat. Ein Glaubensakt kann besser oder schlechter sein als ein anderer Akt von Glauben. Denn Glaube und Unglaube sind beide fähig, zu wachsen oder sich zu verringern.

All dies bezieht sich auf den Kern von Glauben und Unglauben. Wenn sie jedoch als Basis für die Dazugehörigkeit zur muslimischen Gemeinde oder im Zusammenhang mit den Rechten und Pflichten als den nötigen Konsequenzen dieser Mitgliedschaft aufgeführt werden, dann muß eine klare Demarkationslinie zwischen den Gläubigen und den Ungläubigen gezogen werden. Die Bestimmung darüber, wer ein Gläubiger ist und wer nicht hängt somit von einem grundsätzlichen Minimum an Glauben ab, die Qualität dieses Glaubens spielt dabei keine Rolle. In einer islamischen Gesellschaft haben alle Gläubigen dieselben Rechte und es wird von ihnen verlangt, daß sie dieselben Pflichten erfüllen – egal wie die Qualität ihres Glaubens ist. Auf dieselbe Weise werden alle Ungläubigen in dieselbe Kategorie „Ungläubige“ gesteckt, ob ihr Unglauben nun durchschnittlich oder einer extrem ernsthaften Natur sei. (Quelle)

Die Demarkationslinie zwischen Mensch und Unmensch markiert also die Zugehörigkeit zum Islam, vorerst einmal unabhängig von der Qualität und Tiefe des Glaubens. Vielmehr hängt sie von einem grundsätzlichen Minimum an Glauben ab Dieses „Minimum an Glauben“ wird schon durch das Nachsprechen des Glaubensbekenntnisses erreicht. Es macht aus einem Unmenschen per sofort einen wahrhaftigen Menschen, einen Rechtgeleiteten:

Das islamische Glaubensbekenntnis „SCHAHADA“

In dieser islamischen Gesellschaft haben alle Gläubigen dieselben Rechte und es wird von ihnen verlangt, daß sie dieselben Pflichten erfüllen.

Tilman Nagel schreibt zum Gebrauch der Vernunft im Islam und seiner grundlegend anderen Definition im Christentum: “Überdies hat der Mensch den Verstand als das nützlichste Hilfsmittel geschenkt bekommen, mit dem er sich Tag für Tag von der Notwendigkeit des Gehorsams gegen Allah überzeugen kann. Eben deswegen wird der Verstand bisweilen als Allahs liebstes Geschöpf gepriesen; er hat die Aufgabe, den Menschen zur Bewältigung des diesseitigen Daseins mittels Entfaltung eines sich steigernden Einfallsreichtums anzuleiten; da Allah Adam alle Namen lehrte, wird der Mensch von sich aus die Menge des von Allah ihm bestimmten Wissens ohnehin nicht vermehren können. Im Einklang mit der Botschaft des Korans fällt dem Verstand die Funktion zu, die Einsicht in die Heilswichtigkeit des Islam zu vermitteln und dem Menschen die Möglichkeit zu eröffnen, sich in der Treue zum Gesetz zu bewähren.

In diesem Zusammenhang sei ein kleiner, aber allem Anschein nach folgenreicher Unterschied zwischen dem koranischen und dem biblischen Schöpfungsbericht angemerkt: In der Genesis erhalten Adam und Eva den Befehl: „Seid fruchtbar und vermehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Die Welt wird nicht zur Verfügung gestellt, ohne daß eine Leistung des Menschen erforderlich wäre. Der Gott des Korans sorgt demgegenüber unermüdlich und ohne Unterbrechung für die Geschöpfe. In Genesis 2, Vers 19 f heißt es weiter:

Und Gott der Herr machte aus Erde alle Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jedem Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen.“

Nicht als Stellvertreter Gottes, sondern in eigener Verantwortung muß der biblische Adam in der Schöpfung tätig werden; dazu verfügt er über den Verstand, der nicht allein dazu taugt, die Differenz zwischen Sein und Seinsollen auszugleichen. Der auf sich selber gestellte Mensch gebraucht den Verstand zur Fristung seines irdischen Daseins, und schwach und unvollkommen wie er ist, wird er dabei Schuld auf sich laden; hier liegt die Wurzel der Erbsünde. Der Muslim hingegen ist nicht mit ihr belastet, den Allah sorgt für ihn, wie er ihm schon die Bürde der Benennung der Schöpfung, die Last des eigenverantwortlichen Umgangs mit ihr, abnahm.“ (Tilman Nagel, Islam, WVA-Verlag Skulima, Westhofen, 2001, Seite 60)

Unterwerfung

Zentrale kulturelle Begriffe wie

  • – Eigenverantwortung
    – Freiheit
    – Würde
    – Mündigkeit
    – Gebrauch der Vernunft

fehlen im islamischen Dogma oder werden vollkommen anders gewichtet als in der abendländischen Zivilisation.

25. Sie sind die Helfer Satans

Die Aussagen des folgenden Verses haben sehr weitreichende Konsequenzen und erklären, warum sich muslime allein schon durch die schiere Existenz von Unglauben angegriffen und beleidigt fühlen: Ungläubige helfen durch ihren Unglauben dem Satan in seinem teuflischen Werk. Ein Werk, welches darauf abzielt, weiteren Unglauben zu stiften und das damit die Rechtgeleiteten in ihrem Glauben und in ihren Bemühungen, ein gottgefälliges Leben zu führen bedroht.

Sure 25, Vers 55: Und sie verehren außer Allah was ihnen weder nützt noch schadet; und der Ungläubige ist wider seinen Herrn ein Helfer Satans.

Tafsir al-Jalalayn 25,55: Und die Ungläubigen, sie verehren außer Allah diese, welche ihnen weder nützen, falls sie diese verehren, noch schaden, falls sie davon absehen, sie zu verehren – damit sind Götzen gemeint. Und der Ungläubige, er ist immerdar ein Pateigänger wider seinen Herrn und ein folgsamer Helfer Satans.

Auch Maududi erkennt: Unglauben verhindert die weltweite Durchsetzung von Allahs Recht – scharia – und ist somit ein direkter Angriff auf den Islam. Jeder Ungläubige ist ein Feind des Islam:

25,55: Folgendes ist charakteristisch betreffend eines typischen Ungläubigen: er hilft denen und verteidigt all jene, welche gegen Allah rebellieren. Er ist ein Feind all derer die sich bemühen, Allahs Wort einzurichten und Sein Gesetz in der Welt durchzusetzen. Er hat – entweder direkt oder indirekt – mit all den Werken zu tun, welche den Ungehorsam gegenüber Allah fördern; er widersetzt sich und widersteht jeglichen Bemühungen die erbracht werden um Menschen auf den Pfad zu Allahs Gehorsam und Dienst hinzuleiten. (Quelle)

26. A. Sie haben ihre Schriften korrumpiert

Ein Beispiel biblischer Schriftverfälschung bzw. deren Richtigstellung und Ergänzung durch islamische Geschichtsschreibung findet sich in der Sirat Rasul Allah: „Gott wird sich eurer erbarmen, und seid nicht widerspenstig gegen mich, wie es die Jünger Isa Ibn Mariams (der islamische Jesus) waren. Sie fragten: ‚Worin waren wir widerspenstig?’ Mohammed antwortete: ‚Er hat sie aufgerufen, wie ich euch, wer eine nahe Sendung hatte, freute sich damit und war zufrieden, aber wer in die Ferne gehen sollte, zeigte Unwillen und weigerte sich.’ Isa klagte es Gott, dem Erhabenen, und am Morgen sprach jeder von ihnen die Sprache des Volkes, zu dem er gesandt wurde. Unter den Jüngern und ihren Nachfolgern, welche Isa ausgesandt hatte, waren Peter und Paul, welch letzterer zu den Nachfolgern und nicht zu den Jüngern gehörte. Diese wurden nach Rom geschickt, und Andreas in das Land, wo die Menschen einander auffressen, Thomas nach Osten in das Land Babel, Philipp nach Karthago, das ist Afrika, Johannes nach Ephesus, in das Land der Gefährten der Höhle, Jakob nach Jerusalem, die Stadt des Heiligen Tempels, Bartholomäus nach Arabien in das Land Hedjaz, Simon in das Land der Berber und Jehudsa, der nicht zu den Jüngern gehörte, wurde an Judas Stelle gesetzt.“ (Weil, 1. Band, Seite 319)

Zum Umgang des Islam mit biblischem Material schreibt R. Paret: „Objektiv betrachtet hatte eine derartige Rückschau auf die frühere Heilsgeschichte eine armselige Nivellierung zur Folge. Anstatt die Vergangenheit in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen zur Kenntnis zu nehmen und gelten zu lassen, hat Mohammed immer nur sich selber und seine eigenen Zeitumstände darin gesucht und wiedergefunden. Die handelnden Personen verblaßten zu bloßen Schemen.“ (R. Paret, Mohammed und der Koran, Kohlhammer, Stuttgart, Seite 100)

Das Wirken der Apostel nach dem Tode Jesu umfaßt in der Bibel folgende Kapitel:

  1. Römerbrief, verfaßt von Paulus
  2. 2 Briefe an die Korinther sind eine Korrespondenz von Paulus mit den Korinthern (Korinth liegt in Griechenland)
  3. Galaterbrief von Paulus (die Galater waren ein Volksstamm in Kleinasien)
  4. Epheserbrief, verfaßt von Paulus (Ephesus war eine bedeutende Stadt in Kleinasien)
  5. Philipperbrief, verfaßt von Paulus (Philippi ist eine Stadt in Mazedonien)
  6. Kolosserbrief, verfaßt von Paulus (Kolossä lag in Kleinasien)
  7. 2 Briefe an die Thessalonicher, verfaßt von Paulus (Thessalonich (heute Saloniki) liegt in Griechenland
  8. 2 Briefe an Thimotheus, verfaßt von Paulus (Thimotheus war ein enger Mitarbeitervon Paulus in Ephesus)
  9. Brief an Titus (Titus war bedeutender Mitarbeiter von Paulus)
  10. Brief an Philemon, verfaßt von Paulus (Philemon war ein wohlhabender Christ)
  11. Brief an die Hebräer (Verfasser unbekannt, neben Paulus werden auch Barnabas,Stephanus, Silas oder Apollos genannt) an Gemeinden in Palästina
  12. Brief des Jakobus an Judenchristen
  13. Erster Brief des Petrus an kleinasiatische Gemeinden
  14. Zweiter Brief des Petrus als Vermächtnis
  15. Drei Briefe des Johannes an Gemeinden in Kleinasien und Palästina

Verfälschung der Schrift

26. B. Schriftverfälschung im Koran

Hier ein Beispiel: Anläßlich seiner Nachtreise zu Allah in den Himmel soll Mohammed auf seinem fliegenden Pferd al-buraq in Jerusalem Halt gemacht haben. Die Begebenheit fand noch in der mekkanischen Periode seiner Offenbarungstätigkeit statt und ist in der 17. Sure beschrieben:

Sure 17, Vers 1: Preis dem, der Seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen Moschee (die Kaaba) zur fernsten Moschee (in Jerusalem), deren Umgebung Wir gesegnet haben, um ihm Unsere Zeichen zu zeigen. Siehe, er ist der Hörende, der Schauende.

Dieses Ereignis ist in den ahadith umfangreich belegt. Die Himmelsreise Mohammeds ist laut islamischen Schriftgelehrten nicht als Vision, d.h. nicht als inneres Offenbarungserlebnis zu verstehen, sondern als reale Begebenheit. Ein hadith von Muslim zum Beispiel berichtet, daß Mohammed in der im Koran erwähnten Moschee gebetet hat, bevor ihn Gabriel in den Himmel emporhob:

Muslim B001 N0309: Anas b. Malik berichtet, daß der Gesandte Allahs folgendes gesagt habe: „Mir wurde ein weißes, langes Tier gebracht – al-Burak – welches größer als ein Esel aber kleiner als ein Maulesel war und welches seine Hufe in großen Abständen niedersetzte. Ich stieg auf und ritt zum Tempel (Bait Maqdis = Haus der Heiligkeit in Jerusalem). Dann machte ich das Tier an dem Ring fest, welcher jeweils von den Propheten benutzt wurde. Ich betrat die Moschee und betete zwei „rak’ahs“ (zwei Islamische Gebetsrunden). Nachdem ich das Gebäude wieder verlassen hatte, brachte mir Gabriel ein Gefäß mit Wein und eines mit Milch. Ich wählte die Milch und er sagte: ‚Du hast das natürliche gewählt.’ Dann nahm er mich mit in den Himmel …“

Zu Zeiten Mohammeds stand in Jerusalem noch keine Moschee, in diese Stadt hatte sich bis anhin auch noch kein muslim begeben – außer Abraham, den das islamische Dogma als ersten muslim benennt und von dem es behauptet, daß er auf seiner Reise nach Syrien in dieser Stadt verweilt sei (und sie dadurch muslimisch geworden ist).

Alle sakralen Gebäude dieser Stadt waren zu Lebzeiten des Propheten jüdische oder christliche Versammlungsorte. Auch Abraham hatte in Jerusalem keine Bautätigkeit entwickelt, er soll allerdings, so berichtet die Die Abrahamlegende, die Kaaba errichtet haben.

Und genau an der Stelle, wo in Jerusalem früher der jüdische Tempel stand, auf dem Tempelberg „deren Umgebung Wir gesegnet habenhaben die Umayyaden nach der Eroberung dieser Stadt (638) ungefähr im Jahre 700 die dort stehende christliche Basilika St. Maria durch Zufügung einer Kuppel in die Al-Aqsa-Moschee umgewandelt.

Al-Aqsa-Moschee

Aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und der Formulierung dieses Verses drängt sich die Vermutung auf, daß er nach der Eroberung von Jerusalem Eingang in den Koran gefunden hat.

Die revisionistische Umschreibung der Bibel (wie oben am Beispiel der Apostelgeschichte) wie auch Vers 1 aus Sure 17 machen etwas sehr deutlich: die imperiale Haltung des Islam. Alles Nichtislamische – Heiligtümer, Propheten, Geschichten, Ortschaften, Mythen und heilige Schriften – wird umgedeutet und vereinnahmt.

27. Ungläubige dürfen nicht zuerst gegrüßt werden

Entsprechend der minderwertigen Stellung der Ungläubigen innerhalb des islamischen Gewaltdogmas ist es einem muslim untersagt, einen kafir zuerst zu grüßen.

Fatwa zu der Frage, ob ein muslim zuerst grüßen darf, wenn er einem Ungläubigen begegnet.

Von dem Rechtsgutachter Muhammad bin Salih al-Uthaimin, einem einflußreichen Gelehrten des sunnitischen Islam (Institut für Islamfragen, dh, 06.03.2010)

Frage: ”Ein Ungläubiger kommt auf Sie zu, um Sie zu begrüßen. Dürfen Sie den Gruß erwidern, indem Sie antworten: ‘Friede sei auf Ihnen’? Wie reagiert man auf seine Begrüßung? Darf man ihn [als muslim] in diesem Fall zuerst grüßen?”

Antwort: ”Sie dürfen nicht derjenige sein, der mit der Begrüßung anfängt, wenn Sie einen Ungläubigen treffen, indem Sie sagen ‘Friede sei auf Ihnen’. Falls er jedoch zuerst grüßt, grüßen Sie ihn mit dem folgenden Ausspruch: ‘… und auch auf Ihnen’, denn Allahs Prophet – Allahs Segen und Frieden seien auf ihm – hat das so für Juden und Christen und ihresgleichen befohlen, weil sie [die Juden und Christen] genauso schlimm sind wie jene [die anderen Ungläubigen] oder sogar noch schlimmer.” (Quelle)

28. Das Blut (Leben) eines muslim ist wertvoller als das eines Ungläubigen

Aus untenstehendem hadith geht hervor, daß die Gesetze der Blutrache ausgehebelt werden wenn bei einem Tötungsdelikt der Täter ein muslim ist und das Opfer ein Nicht-muslim.

Blutrache

Keinesfalls darf demnach ein muslim wegen seines Verbrechens mit dem Tode bestraft werden:

„Es soll kein muslim getötet werden in Vergeltung (qisas) für den Mord an einem kafir (Ungläubiger)“ Dies ist ein wörtliches Zitat aus der sunna, wie z.B.:

Bukhari V9 B83 N50, berichtet von Abu Juhaifa: Ich fragte Ali ob er irgendeine göttliche Schrift neben dem Koran besitzt oder wie Uyaina einmal sagte: „Neben dem was die Leute besitzen?“ Ali antwortete: „Bei Ihm, der die Samen sprießen lässt und die Seele erschaffen hat haben wir neben dem Koran nichts außer dem Verständnis hierfür mit welchem Allah Menschen ausstatten kann. Lediglich noch was auf diesem Blatt Papier steht.“ Ich wollte wissen was auf diesem Blatt steht und Ali antwortete: Die gesetzlichen Bestimmungen betreffend Blutgeld und Lösegeld für Gefangene und auch noch die Bestimmung: Es soll kein muslim getötet werden in Vergeltung (qisas) für den Mord an einem kafir (Ungläubiger)

Die Ermordung des US-amerikanischen Diplomaten John Granville im Sudan 2008

Dies ist die adaptierte Übersetzung des Artikels von Raymond Ibrahim: Islamic-racism-muslim-blood-superior-to-infidel-blood

Die Lehrmeinung, muslimisches Blut sei wertvoller als das Blut von Ungläubigen ist der Grund für die einhellige Empörung muslimischer Prediger aus dem Sudan und der arabischen Welt. Ausgelöst wurde die Debatte weil ein sudanesisches Gericht einen muslim zum Tode verurteilt hatte – und zwar lediglich weil dieser einen Nicht-muslim – den US-amerikanischen Diplomat John Granville – am 8. Januar 2008 ermordet hatte.

John Granville

Folgender Bericht http://www.alarabiya.net/articles/2009/10/12/87773.html liefert die Fakten: Im Juni verurteilte ein Gericht die vier (ursprünglichen) Angeklagten zu Tode weil ihnen die Ermordung von John Granville und seinem muslimischen Fahrer im Januar 2008 angelastet wurde. Dieses Urteil wurde aber schon im August wieder aufgehoben, nachdem der Vater des Fahrers den Mördern vergeben hatte. Unter der sharia kann die Familie des Ermordeten den Mördern entweder vergeben, ihren Tod fordern oder ein Blutgeld beanspruchen.

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Granville’s Mutter, Jane Granville, hatte die Exekution der Mörder verlangt aber ihre Petition wurde zurückgewiesen, weil sie nicht notariell beglaubigt war. Der Richter bestätigte das Urteil trotzdem, weil die Familie von Granville aus Buffalo (NY) es verlangt habe.

Dann im Jahre 2010 gelang es den vier Inhaftierten gemäß dem Bericht des U.S. State Department, aus einem „Hochsicherheitsgefängnis“ in Karthoum auszubrechen. Einer der Mörder, Abdul Ra’uf Zaid Muhammad Hamza konnte wieder eingefangen werden und erwartet jetzt seine Hinrichtung.

Mehrere islamische Organisationen empfinden diese Strafe als ungerecht, darunter die in London ansässige Islamic Media Observatory. Sie haben versucht, das Verdikt der Todesstrafe zu verändern. Sie argumentierten mit Abdul Ra’uf’s „Menschenrechten“.

Die wirkliche Begründung können wir allerdings in einer Erklärung der Legitimate League of Scholars and Preachers in Sudan (einer einflußreichen Organisation islamischer Gelehrter) nachlesen, welche im Oktober 2013 veröffentlicht wurde. Sie trägt den Titel:

Es soll kein muslim getötet werden in Vergeltung (qisas) für den Mord an einem kafir (Ungläubiger)

Die in Arabisch abgefasste Erklärung beginnt mit der Feststellung: „Allah hat die Menschen über die anderen Lebewesen gestellt und die Ehre der muslime gegenüber den Ungläubigen vervielfacht, weil der Islam erhaben macht und nichts über ihm steht. Der Wert des Blutes aller muslime ist gleich oder sollte es sein, nicht so aber das Blut der anderen.“

Dann zitiert die Erklärung die klaren Worte Mohammeds, wie sie in obenstehendem hadith aufgeführt sind: Es soll kein muslim getötet werden in Vergeltung (qisas) für den Mord an einem kafir. Anschließend wird die Bedeutung dieser hadith-Stelle erörtert aufgrund des Konsensus (ijma) der islamischen Gelehrten.

Demnach ist klar daß es islamischen Herrschern unter keinen Umständen erlaubt ist den muslimischen Mörder eines Nicht-muslimen hinzurichten. Dies trifft auch bei kaltblütigem Mord zu, ebenfalls betreffend der Gruppe der dhimmis und bei Fremden denen aman (sicheres Geleit) zugestanden wurde.

Die Erklärung endet mit einer verbalen Züchtigung des fehlbaren Richters in Karthoum, Sayed Ahmed al-Badri, und dem dringenden Appell an alle muslimischen Herrscher und Richter, “Allah zu fürchten, Seine Gesetze in jedem Fall anzuwenden und die Gerechtigkeit gemäß dem Konsensus (ijma) der mujtahidun (islamische Gelehrte) herzustellen. Man soll nicht versuchen, den Ungläubigen zu gefallen. Dieser Urteilsspruch soll umgehend umgesetzt werden, denn Allah würde es vorziehen die ganze Erde zu vernichten bevor das Blut auch nur eines einzigen unschuldigen muslims vergoßen werde.“ (Hervorhebung durch Übersetzer)

29. Kein Blut von Ungläubigen für die Produktion von Medikamenten für muslime

Der Unwert eines Ungläubigen zeigt sich auch daran, daß sein Blut derartig verseucht ist, daß es keinesfalls bei Bluttransfusionen und der Herstellung von Medikamanten für Rechtgläubige verwendet werden darf, denn Ungläubige „essen Schweinefleisch„:

Die türkische Organisation “Roter Halbmond” wird künftig Medikamente, die Blut für die Herstellung benötigen, selbst produzieren, um das Risiko des Einflusses einer nicht-islamischen Ernährung auszuschließen.

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Auf diese Weise brauche man keine Blut-Produkte mehr importieren, die von Nicht-Muslimen stammen und nicht “halal” sind, so der Leiter der Organisation, Ahmet Lütfi Akar. Als Beispiel nennt man Großbritannien, wo man sehr viel Schweinefleisch esse und dies also auch im importiertem Blut enthalten sei.

Wenn man ausschließlich türkisches Blut bei der Produktion verwende, könne man garantieren, dass die Endprodukte in Übereinstimmung mit den religiösen Regeln der muslimischen Anwender stehen.

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30. muslime wollen nicht neben Ungläubigen und in „reiner“ Erde begraben werden

Verstorbener Großvater muss möglicherweise exhumiert werden

Paul Joseph Watson / Quelle

Eine trauernde Familie muss vielleicht ihren bereits begrabenen Großvater exhumieren und umbetten, nachdem eine muslimische Familie, die eine Grabstelle in unmittelbarer Nähe des Begräbnisplatzes besitzt, sich beschwert hat, der Mann sei ein Ungläubiger (kafir) gewesen.

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Mehr als 400 Menschen hatten am 30. Januar an der Beisetzung des von ihnen geachteten und geliebten verstorbenen Shadrack Smith teilgenommen. Nun wurde den Hinterbliebenen mitgeteilt, möglicherweise müsse der Verstorbene, der in seinem Viertel eine bekannte Persönlichkeit war, umgebettet werden, obwohl sie 2500 Britische Pfund für drei Grabstellen auf dem Friedhof Lychgate Kane in der Ortschaft Burbage in der Grafschaft Leicestershire in Mittelengland, auf dem Angehörige unterschiedlicher Religionen und Glaubensrichtungen begraben werden können, bezahlt hatten.

Eine muslimische Familie hatte Beschwerde eingelegt, und morgen wird der Stadtrat in dieser Angelegenheit entscheiden. Smiths Leichnam wurde entsprechend der Tradition der rumänischen Roma und Sinti seinem Haus zugewandt beigesetzt.

Islamische Vertreter machen geltend daß es im Allgemeinen verboten sei, Ungläubige neben muslimen zu beerdigen.

Sure 9, Vers 84: Und nimmerdar bete über einen von ihnen, wenn er starb, und stehe nicht bei seinem Grabe. Siehe, sie glaubten nicht an Allah und Seinen Gesandten und starben als Frevler.

Nach dem Begräbnis fragte der Vorsitzende des Stadtrates in einem Schreiben die Familie Smiths, ob sie bereit sei, seinen Leichnam in eine andere Grabstelle umzubetten. Ebenso wurde die Familie gefragt, ob die dritte Grabstelle dazu benutzt werden könnte, eine Hecke einzupflanzen, um sie von dem Nachbargrundstück, das der muslimischen Familie gehört, abzutrennen. »Die ganze Angelegenheit hat unsere Familie tief bestürzt«, erklärte Tracey Smith, die Schwiegertochter des Verstorbenen gegenüber der britischen Tageszeitung The Telegraph, »Als wir die Grabstellen erwarben, wurde uns gesagt, es handele sich um einen Friedhof, auf dem Angehörige vieler Glaubensrichtungen begraben werden könnten, und das stimmt auch, aber der Stadtrat ist wenig entgegenkommend. Er versucht jetzt alles, um die muslimische Familie zufriedenzustellen.«

Die Familie des Verstorbenen ist allerdings fest entschlossen, nicht nachzugeben und ihren geliebten Verstorbenen dort zu belassen, wie es sein Wunsch war.

»Die Friedhofsverwaltung hätte diese bösartigen Ghule [leichenfressende Dämonen] einfach rausschmeißen sollen. Stattdessen soll ein geliebter Mensch exhumiert und umgebettet werden – Apartheid im Tode«, kommentierte sie und wies darauf hin, dass die Friedhofsbestimmungen eine Trennung aufgrund der Religionszugehörigkeit nicht beinhalten.

… und in der Schweiz:

… Das «Prinzip der reinen Erde» steht in der Sunna – nach dem Koran die wichtigste Gebrauchsanweisung für den Islam – festgeschrieben und war bei allen muslimischen Friedhöfen in der Schweiz ein Thema. Allerdings wissen das nur wenige. Denn die Behörden, die in den letzten Jahren muslimische Grabstätten als Zeichen von Modernität, Toleranz und Integration anpriesen, reden nicht gerne über diesen Aspekt. In der Regel wurde das Problem gelöst, indem man neue Grabfelder erschloss. Doch in Liestal fehlt dafür ein geeigneter Platz.

Das Liestaler Projekt bringt noch ein paar andere Spezialitäten an den Tag, welche gerne pietätvoll übersehen werden. Die vorgeschriebene Ausrichtung der Grabfelder gegen Mekka lässt sich meistens noch irgendwie bewerkstelligen. Schwieriger wird es bei der Forderung nach dem ewigen Totenfrieden. Das Schweizer System ist nach dem Prinzip eines ewigen Recyclings ausgelegt – die Gräber können immer wieder neu belegt werden. Und zu guter Letzt sollen muslimische Tote nicht nur nach Glauben, sondern auch nach Geschlecht ausgesondert und getrennt werden …

Quelle: Weltwoche 42/2006

etc. etc.

Epilog

Die politische Dimension des islamischen Dogmas wird auch in der Verdammung der Ungläubigen sichtbar. Allah bestimmt über ihr Leben, im Diesseits und im Jenseits, ob sie wollen oder nicht. Er lenkt die ganze Welt – in diese Gesamtleitung sind logischerweise die Ungläubigen eingeschlossen – auch sie sind Teil des Islam d.h. des göttlichen Schöpfungsplanes. Allerdings befinden sie sich sozusagen auf der Kehrseite der Medaille. Die muslime sind angehalten sie zu hassen, zu versklaven, zu töten, zu bekämpfen, zu unterwerfen und zu täuschen.

Der Islam bedarf für seine Abgrenzung gegen alles nicht-islamische eben gerade dieser nicht-islamischen Realität. Gäbe es die Ungläubigen nicht – sie müßten umgehend erfunden werden. Ist dereinst jeder Unglaube eliminiert, so wird sich die totalitäre Ideologie des Islam ausschließlich gegen Abweichler aus den eigenen Reihen wenden müssen (soweit sie es nicht immer schon getan hat).

Kampf gegen Gläubige, die „sich vergehen“
Der jihad gegen die Rebellen (al-baghi)
Die Heuchler

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