Aufruf zur Annahme des Islam (da’wa)

muslime haben den koranischen Auftrag, Andersgläubige mittels „schöner Ermahnung“ zur Annahme des Islam aufzurufen: „und streite mit ihnen in bester Weise„. Dies ist durchaus als Missionsauftrag (da’wa) zu verstehen:

Sure 16, Vers 125: Lade ein zum Weg Deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung; und streite mit ihnen in bester Weise. Siehe, Dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist, und Er kennt am besten die Rechtgeleiteten.

Sure 25, Vers 52: Und so gehorche nicht den Ungläubigen und eifere wider sie mit dem Koran in grossem Eifer.

Diese Aufforderung an die Getreuen Mohammeds aus der mekkanischen Zeit ist nicht als Angebot zu einer ernsthaften Diskussion, eben einem Streitgespräch, zu verstehen, sondern als unbedingte Aufforderung zur Annahme des islamischen Glaubens. Schon am Anfang seiner Bekehrungsarbeit in Mekka präsentiert Mohammed einen Gott, der in unerbittlicher Manier Glauben und Unterwerfung unter seine Gebote einfordert – verbunden mit übelsten Strafandrohungen im Jenseits bei Zurückweisung des Angebotes. Aber immerhin gesteht Allah seinen Geschöpfen noch den freien Willen zur Konversion zu (mit der erwähnten Konsequenz im Verweigerungsfall).

► Allah als Zwingherr über Seine Diener

muslime sollen in Mekka von ihren Bekehrungsbemühungen Abstand nehmen, wenn die Ungläubigen hartnäckig bleiben oder spotten, dies, um nicht der ► fitna ausgesetzt zu sein:

Sure 22, Vers 68: Streiten sie jedoch mit dir, so sprich: „Allah kennt am besten euer Tun.“

Sure 3, Vers 20: Und so sie mit dir streiten, so sprich: „Ich habe mein Angesicht ergeben in Allah, und so, wer mir nachfolgt.“ Und sprich zu jenen, denen die Schrift gegeben ward, und zu den Unbelehrten (den heidnischen Arabern). „Werdet ihr Muslime?“ Und so sie Muslime werden, sind sie geleitet; kehren sie sich jedoch ab, so liegt dir nur die Predigt ob. Und Allah schaut seine Diener.“

Sure 42, Vers 48: Und wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich nicht zu einem Hüter über sie entsandt; dir liegt nur die Predigt ob. Uns siehe, wenn Wir dem Menschen Barmherzigkeit von Uns zu schmecken geben, freut Er sich über sie; wenn ihn jedoch ein Übel für das, was seine Hände zuvor taten, trifft, siehe, so ist der Mensch undankbar.

Angesichts der schon beschriebenen Halsstarrigkeit seiner Landsleute musste Mohammed immer wieder erleben, daß trotz vieler Argumente und eindringlichen Ermahnungen sowohl Polytheisten als auch die „Schriftbesitzer“ von seiner neuen Lehre nichts wissen wollten.

Die Verse, welche friedlich zum Übertritt zum Islam auffordern, sind häufig und datieren wie erwähnt  aus der mekkanischen Zeit, einer Periode, in welcher Allah das Mittel des „Heiligen Krieges“ noch nicht in das Lehrgebäude Seiner Religion aufgenommen hatte. Das Angebot zur Glaubensannahme ist zwingend vorgeschrieben, auch vor jeder Kriegshandlung. Dann wird dieses Angebot allerdings ad absurdum geführt, denn angesichts eines bevorstehenden Kampfes und der damit verbundenen möglichen Niederlage ist die freie Meinungsbildung für Ungläubige doch sehr eingeschränkt.

Obige Verse haben in Friedenszeiten Geltung oder wenn muslime in der Minderheit sind. Wann immer der Einsatz von Gewalt erfolgsversprechender scheint sind sie als abrogiert anzusehen – bis man sie wieder gebrauchen kann. Die Expansion des Islam ist ein Prozeß, alle Mittel sind erlaubt.

 taqiyya Krieg, Frieden und Täuschung im Islam
 Das Dilemma der jihad-Doktrin

Heute wird auch mittels Comics da’wa betreiben. Das folgende Video berichtet von einem kuwaitischen Produzenten, der in diesem Sinne hofft, die Botschaft Allahs jungen Menschen näher bringen zu können.

                                           

► http://www.pbs.org/independentlens/wham-bam-islam/film.html

Während Barak Hussein Obama in diesen Comics die „Lehren und die Toleranz des Islam“ zu erkennen glaubt, haben islamische Klerkier bereits unmißverständlich klargestellt, daß das in diesen Publikationen transportierte Menschenbild zentralen Werten der islamischen Lehre klar widersprechen. Die „99“ wurden demnach in Saudi Arabien verboten.

Eine andere da’wa– Aktion fand jüngst in Deutschland statt:

Salafisten verteilen Korane in Berlin

 

Lesen Sie dazu die ► Analyse von Manfred Kleine-Hartlage.

 

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