Ägypten: Die Gier nach Geld – giziya – löst Angriffe auf Christen aus

Quelle: http://europenews.dk/de/node/45359
Original: http://frontpagemag.com/2011/06/30/egypt-desire-for-money—jizya—prompts-attacks-on-christians/

Wenn eine wachsende Zahl von Moslems in Ägypten einen extremen Hass auf alles Christliche entwickelt, wie es durch die Brandschatzung acht christlicher Häuser nach einem Gerücht über einen angeblichen Kirchenbau vorgeführt wurde, sollten wir nicht vergessen, daß dieser Hass praktischen, ökonomischen Nutzen abwirft. Die Erpressung von Ungläubigen, diese Abgabe der unterworfenen Ungläubigen an ihre muslimischen Herren, ist als giziya bekannt.

Wir erinnern uns, am 24. Juni umstellten Hunderte von Moslems eine koptische Kirche in Ägypten und drohten den Priester, der drinnen eingeschlossen wurde als er die Morgenandacht für seine Gemeinde hielt, zu ermorden. “Wir töten den Priester, wir töten ihn und keiner wird uns daran hindern,” schrieen die Moslems und, daß sie ihn “in Stücke schneiden” würden.

Wie üblich gaben Polizei und Sicherheitskräfte den Terroristen reichlich Zeit zum Einschüchtern. Sie erschienen fünf Stunden nach dem Beginn des Geschehens; und als sie den Priester nach draußen brachten sah es aus als, sei er der Kriminelle, der die Kirche dann im Polizeiauto verließ.

Was wollten die randalierenden Moslems in diesem Moment wirklich? Warum drohten sie, den Priester zu töten?

Die offizielle Geschichte besagt, daß sie wütend gewesen seien, weil der Priester versucht habe, die hundertjährige Kirche zu renovieren; der Islam verbietet den Neubau oder das Reparieren alter Kirchen. Nachdem sie durch Drohungen, die Kirche zu zerstören die Einstellung der Reparaturen erzwungen hatten, versuchten sie den Priester zu vertreiben. Sie gaben ihm 50 Tage Zeit die Region zu verlassen. Diese Frist war abgelaufen, der Priester wollte aber seine Gemeinde nicht alleine lassen. Daher der wütende Angriff.

Arabische Nachrichtenquellen wie El-Bashayer decken jedoch eine andere, viel pragmatischere Motivlage auf: Die Gier nach dem Geld der Christen, in einem eigenem früheren Bericht als “Wunsch” nach einer “Spende” von der Kirche dargestellt.

Den Sicherheitskräften gelang es, den Priester der St. Georgs Kirche in Beni Ahmad, westlich von al-Minya, vor der Ermordung durch die Salafisten zu retten, denen er verweigert hatte die giziya zu entrichten. Der Priester hatte gesagt, die Kopten würden die giziya nicht zahlen, auf keinen Fall, in keiner Form, in keiner Art. Daher wollten die Salafisten ihn aus der Gegend vertreiben, um von den Kopten die giziya einzusammeln zu können.

Das ist alles nicht überraschend. Jeder der die wachsende Islamisierung Ägyptens verfolgt, weiß, daß eine steigende Zahl von Moslems, “Salafisten” (welche Mohammed und den frühen Generationen des Islam nachstreben), ihre christlichen Nachbarn als einfache Quelle für schnelles Geld ansehen.

Wer könnte z.B. die Rede des ägyptischen Predigers Abu Ishak al-Huwaini vergessen, in der er erklärte, Moslems könnten ihre ökonomischen Nöte überwinden, wenn sie nur zu den guten alten Zeiten des Islam zurückkehren würden, als Entführung und Verkauf von Ungläubigen oder Lösegeldforderungen eine gute Möglichkeit boten, den Lebensunterhalt zu bestreiten. Wenige Wochen später wurde berichtet, daß zwei junge, christliche Mädchen entführt, als Geiseln gehalten und dann an eine andere Gruppe verkauft worden waren.

Diese Einstellung ist nicht auf angebliche Salafisten beschränkt. Zuvor schon hatte Dr. Amani Tawfiq, eine Professorin der ägyptischen Mansoura Universität erklärt: ”Wenn Ägypten langsam aber sicher aus seiner ökonomischen Situation herauskommen und der Armut im Land begegnen will, muß den Christen die giziya auferlegt werden.” Und Tage zuvor, hatte Hazim Abu Isma´il, der für die Präsidentschaft kandidiert versprochen, er würde den ägyptischen Christen die giziya abverlangen.

Al Azhar, die höchste islamische Autorität Ägyptens – wenn nicht der Welt – die oft von Salafisten beschuldigt wird zu “moderat” zu sein, machte kürzlich die offizielle islamische Position deutlich, als ihr oberster Führer, Imam Ahmad Tayeb, der Geschichte und der Realität zum Trotz erklärte, daß die “Kopten in Ägypten seit über 14 Jahrhunderten in Sicherheit leben und es keinen Anlaß für all die künstliche Besorgtheit gäbe”. Er fuhr fort, der “wahre Terrorismus wurde vom Westen erschaffen.”

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