Muss man Homosexuelle auch in Europa töten?

Europäischer Fatwa-Rat vor schwerer Entscheidung: Muss man Homosexuelle auch in Europa töten?

Der Rat norwegischer Islam-Gelehrter bringt den islamischen obersten Europäischen Fatwa-Rat (ansässig in Dublin) in schwere Bedrängnis: Die Norweger wollen eine verbindliche Entscheidung darüber, wie man als Muslim in Europa mit Homosexuellen umgehen soll? Darf man sie steinigen oder erschlagen? Oder ist es richtig, sie in ihre Herkunftsländer zurückzuschicken, wo sie nach den dortigen Gesetzen entweder „umerzogen“ oder getötet werden? In Jemen, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mauretanien und Sudan werden homosexuelle Menschen wegen ihrer Homosexualität hingerichtet. In allen anderen islamischen Staaten droht ihnen lebenslange Haftstrafe.

Was für einen zivilisierten Europäer überhaupt keine Frage wäre, ist für norwegische Muslime eine offenkundig verzwickte Frage. Derzeit werden norwegische Homosexuelle islamischen Glaubens in islamische Länder geschickt, wo sie mit Hilfe von Korankursen offiziell „umerzogen“ werden. (Quelle: Dagsavisen 3. Dezember 2007). Proteste dagegen gibt es in den europäischen Medien bislang nicht. Die norwegischen Muslime sind sich darüber im klaren, daß diese Verbringung muslimischer Homosexueller in die Heimatländer ihrer Eltern in manchen Fällen den dortigen sicheren Tod bedeutet. Einerseits wollen sie die Gesetze in Norwegen respektieren, doch lehrt ihre islamische Ideologie, daß Homosexuelle rechtlos und keine „normalen“ Menschen sind. Daher wollen sie diese Frage vom obersten europäischen Fatwa-Rat beurteilen lassen. Überall in Europa gibt es in Gebieten, in denen viele Muslime wohnen, eine wachsende Zahl von Übergriffen auf Lesben und Schwule. Das ist in Hamburg nicht anders als in Amsterdam – bislang schaute die Politik gemeinsam mit den Mainstream-Medien nur einfach weg. In Amsterdam will man nun mit einer Studie erkunden, warum marokkanische Jugendliche dort immer öfter Homosexuelle angreifen (Quelle: Spiegel).

Akte Islam teilt allen Lesern das Ergebnis der Studie schon voarb mit: Es gibt fünf Stellen im Islam, die sich mit der (verbotenen) gleichgeschlechtlichen Liebe befassen, die bestraft werden soll. Und seit dem Spätmittelalter sind sich alle islamischen Juristen darin einig, daß auf Analverkehr zwischen Männern die Todesstrafe steht. Die – erst noch zu erstellende – Amsterdamer Studie zur Homosexualität im Islam belegt, wie wenig Europäer sich bislang mit der Realität im Islam auseinandersetzen. Vielleicht schauen die Amsterdamer einfach mal nach Den Haag, wo sie den islamisch korrekten Umgang mit Homosexualität von anderen Niederländern erlernen können. Denn dort hat man vor zwei Tagen die Ausstellung eines Iraners über Homosexualität in einem niederländischen Museum verboten, weil das doch den Islam beleidigt und im Islam strafbar ist… (Quelle: De Volkskrant 1. Dezember 2007). Der Iraner hatte Homosexuelle in Iran und in anderen islamischen Staaten fotografiert, die zum Schutz Masken vor dem Gesicht trugen – Masken, in denen Muslime das Abbild Mohammeds erkennen könnten …

vergleiche:
► Die Geschichte von Lot
Homosexualität

 

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