Die Geschichte von Lot

A. Das biblische Original

Genesis Kapitel 18, 16 bis Kapitel 19, 28   (aus der Lutherbibel)

Kapitel 18,16 Und die Männer erhoben sich von dort und blickten auf die Fläche von Sodom hinab; und Abraham ging mit ihnen, sie zu begleiten. 17 Der HERR aber sprach [bei sich]: Sollte ich vor Abraham verbergen, was ich tun will? 18 Abraham soll doch zu einer grossen und mächtigen Nation werden, und in ihm sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde! 19 Denn ich habe ihn erkannt, damit er seinen Söhnen und seinem Haus nach ihm befehle, dass sie den Weg des HERRN bewahren, Gerechtigkeit und Recht zu üben, damit der HERR auf Abraham kommen lasse, was er über ihn geredet hat. 20 Und der HERR sprach: Das Klagegeschrei über Sodom und Gomorra, wahrlich, es ist gross, und ihre Sünde, wahrlich, sie ist sehr schwer. 21 Ich will doch hinabgehen und sehen, ob sie ganz nach ihrem Geschrei, das vor mich gekommen ist, getan haben; und wenn nicht, so will ich es wissen.

22 Und die Männer wandten sich von dort und gingen nach Sodom; Abraham aber blieb noch vor dem HERRN stehen. 23 Und Abraham trat hinzu und sagte: Willst du wirklich den Gerechten mit dem Ungerechten wegraffen? 24 Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte innerhalb der Stadt. Willst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht vergeben um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? 25 Fern sei es von dir, so etwas zu tun, den Gerechten mit dem Ungerechten zu töten, so dass der Ungerechte wäre wie der Gerechte; fern sei es von dir! Sollte der Richter der ganzen Erde nicht Recht üben? 26 Da sprach der HERR: Wenn ich in Sodom fünfzig Gerechte in der Stadt finde, so will ich um ihretwillen dem ganzen Ort vergeben. 27 Und Abraham antwortete und sagte: Siehe doch, ich habe mich erdreistet, zu dem Herrn zu reden, obwohl ich Staub und Asche bin. 28 Vielleicht fehlen an den fünfzig Gerechten [nur] fünf. Willst du wegen der fünf die ganze Stadt vernichten? Da sprach er: Ich will [sie] nicht vernichten, wenn ich dort 45 finde. 29 Und er fuhr fort, weiter zu ihm zu reden, und sagte: Vielleicht werden dort vierzig gefunden. Und er sprach: Ich will es nicht tun um der Vierzig willen. 30 Und er sagte: Der Herr möge doch nicht zürnen, dass ich [noch einmal] rede! Vielleicht werden dort dreissig gefunden. Und er sprach: 31 Ich will es nicht tun, wenn ich dort dreissig finde. Da sagte er: Siehe doch, ich habe mich erdreistet, zu dem Herrn zu reden; vielleicht werden dort zwanzig gefunden. Und er sprach: Ich will nicht vernichten um der Zwanzig willen. 32 Da sagte er: Der Herr möge doch nicht zürnen, ich will nur [noch] dieses Mal reden. Vielleicht werden dort zehn gefunden. Und er sprach: Ich will nicht vernichten um der Zehn willen. 33 Und der HERR ging weg, als er mit Abraham ausgeredet hatte; und Abraham kehrte zurück an seinen Ort.

Kapitel 19,1 Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, als Lot [gerade] im Tor von Sodom sass. Und als Lot sie sah, stand er auf, [ging] ihnen entgegen und verneigte sich mit dem Gesicht zur Erde; 2 und er sprach: Ach siehe, meine Herren! Kehrt doch ein in das Haus eures Knechtes, und übernachtet, und wascht eure Füsse; morgen früh mögt ihr [dann] eures Weges ziehen! Aber sie sagten: Nein, sondern wir wollen auf dem Platz übernachten. 3 Als er jedoch sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl, backte ungesäuertes Brot, und sie assen. 4 Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum Greis, das ganze Volk von allen Enden [der Stadt]. 5 Und sie riefen nach Lot und sagten zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, dass wir sie erkennen! 6 Da trat Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu; 7 und er sagte: Tut doch nichts Böses, meine Brüder! 8 Seht doch, ich habe zwei Töchter, die keinen Mann erkannt haben; die will ich zu euch herausbringen. Tut ihnen, wie es gut ist in euren Augen! Nur diesen Männern tut nichts, da sie nun einmal unter den Schatten meines Daches gekommen sind! 9 Aber sie sagten: Zurück da! Und sie sagten: Da ist einer allein gekommen, sich als Fremder [hier] aufzuhalten, und will sich [schon] als Richter aufspielen! Nun, wir wollen dir Schlimmeres antun als jenen. Und sie drangen hart ein auf den Mann, auf Lot, und machten sich daran, die Tür aufzubrechen. 10 Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Lot zu sich herein ins Haus; und die Tür verschlossen sie. 11 Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom kleinsten bis zum grössten, so dass sie sich vergeblich mühten, den Eingang zu finden.

12 Und die Männer sagten zu Lot: Hast du hier noch jemanden? Einen Schwiegersohn, und deine Söhne und deine Töchter oder einen, der sonst [noch] in der Stadt zu dir gehört? Führe [sie] hinaus aus diesem Ort! 13 Denn wir werden diesen Ort vernichten, weil das Geschrei über sie gross geworden ist vor dem HERRN; und der HERR hat uns gesandt, die Stadt zu vernichten. 14 Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sagte: Macht euch auf, geht aus diesem Ort! Denn der HERR wird die Stadt vernichten. Aber er war in den Augen seiner Schwiegersöhne wie einer, der Scherz treibt. 15 Und sobald die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht weggerafft wirst durch die Schuld der Stadt! 16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der HERR ihn verschonen wollte, und führten ihn hinaus und liessen ihn ausserhalb der Stadt. 17 Und es geschah, als sie sie ins Freie hinausgeführt hatten, da sprach er: Rette dich, [es geht] um dein Leben! Sieh nicht hinter dich, und bleib nicht stehen in der ganzen Ebene [des Jordan]; rette dich auf das Gebirge, damit du nicht weggerafft wirst! 18 Da sagte Lot zu ihnen: Ach, nein, Herr! 19 Siehe doch, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, und du hast deine Gnade, die du an mir erwiesen hast, gross gemacht, meine Seele am Leben zu erhalten. Aber ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es könnte das Unheil mich ereilen, dass ich sterbe. 20 Siehe doch, diese Stadt da ist nahe, dahin zu fliehen, sie ist ja [nur] klein; ich könnte mich doch dahin retten – ist sie nicht klein? -, damit meine Seele am Leben bleibt. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, auch darin habe ich Rücksicht auf dich genommen, dass ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast. 22 Schnell, rette dich dorthin! Denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Daher nennt man die Stadt Zoar.

23 Die Sonne ging über der Erde auf, als Lot nach Zoar kam. 24 Da liess der HERR auf Sodom und auf Gomorra Schwefel und Feuer regnen von dem HERRN aus dem Himmel 25 und kehrte diese Städte um und die ganze Ebene [des Jordan] und alle Bewohner der Städte und das Gewächs des Erdbodens. 26 Aber seine Frau sah sich hinter ihm um; da wurde sie zu einer Salzsäule.

27 Und Abraham machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem HERRN gestanden hatte. 28 Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gormorra und auf die ganze Fläche des Landes [in] der Ebene [des Jordan], und er sah: und siehe, Rauch stieg vom Land auf, wie der Rauch eines Schmelzofens.

B. Die sieben koranischen Versionen  (in der Übersetzung nach R. Paret)

Allah hat die biblische Geschichte von Lot sieben Mal offenbart, jedes Mal in einer leicht veränderten Version. Aus dieser Tatsache ergeben sich bezüglich Verlässlichkeit der Urschrift natürlich eine ganze Reihe von Fragen, die an diesem Ort nicht diskutiert werden sollen. Die für die Beurteilung des Themas der Homosexualität wichtigen Stellen sind rot gedruckt.

Sure 7, Vers 80: Und wir haben den Lot als unseren Boten gesandt. Damals als er zu seinen Leuten sagte: ‚Wollt ihr denn etwas Abscheuliches begehen, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt vor euch begangen hat?
Sure 7, Vers 81: Ihr gebt euch in eurer Sinnenlust wahrhaftig mit Männern ab, statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das nicht maßhält.
Sure 7, Vers 82: Seine Leute wußten nichts anderes (darauf) zu erwidern, als daß sie (zueinander) sagten: ‚Vertreibt sie (d.h. den Lot und seine Angehörigen) aus eurer Stadt! Das sind (ja) Menschen, die sich rein halten (oder: die sich für rein halten?)!‘
Sure 7, Vers 83: Und wir erretteten ihn und seine Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrechen sollte) mit Ausnahme seiner Frau. Sie gehörte zu denen, die zurückblieben (?).
Sure 7, Vers 84: Und wir ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schau nur, wie das Ende der Sünder war!

Sure 11, Vers 77: Und als unsere Gesandten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in Bedrängnis und wußte nicht, was er mit ihnen machen sollte. Er sagte: ‚Das ist ein schlimmer Tag.‘
Sure 11, Vers 78: Und seine Leute kamen zu ihm gelaufen – und vorher begingen sie (fortwährend) Schlechtigkeiten. Er sagte: ‚Ihr Leute! Da habt ihr meine Töchter (w. Das sind meine Töchter). Die sind reiner für euch (als meine Gäste). Fürchtet Gott und bringt mich nicht hinsichtlich meiner Gäste in Schande! Ist denn kein rechtlicher Mann unter euch?‘
Sure 11, Vers 79: Sie sagten: ‚Du weißt doch, wir haben kein Recht auf deine Töchter. Und du weißt (wohl), was wir wollen.‘
Sure 11, Vers 80: Er sagte: ‚Wenn ich nur gegen euch aufkommen oder (aber) mich auf einen festen Stützpunkt zurückziehen könnte!‘
Sure 11, Vers 81: Sie (d.h. die Gäste) sagten: ‚Lot! Wir sind die Gesandten deines Herrn. Sie (d.h. deine Volksgenossen) werden dir nicht beikommen. Zieh nun mit deiner Familie zu nächtlicher Stunde los, und keiner von euch soll sich umwenden mit Ausnahme deiner Frau! Sie wird dasselbe Schicksal erleiden wie deine Volksgenossen (w. Sie (Einzahl) wird treffen, was sie (Mehrzahl) getroffen hat). Die Zeit, die ihnen gesetzt ist, ist der Morgen. Ist der Morgen nicht (schon) nahe?‘
Sure 11, Vers 82: Und als dann unsere Entscheidung eintraf, kehrten wir das Oberste ihrer Stadt (w. ihr Oberstes) zuunterst und ließen Steine von übereinander geschichtetem (?) Ton auf sie regnen,
Sure 11, Vers 83: (Steine) bei deinem Herrn gezeichnet (?) (w. mit Marken versehen?). Und sie (d.h. die zerstörte Stadt Lots) liegt den Frevlern nicht fern. (Auch diese können einmal einem solchen Strafgericht zum Opfer fallen.)

Sure 15, Vers 57: Und weiter sagte Abraham (w. Er sagte): ‚Was ist nun mit euch, ihr Gesandten?‘
Sure 15, Vers 58: Sie sagten: ‚Wir sind zu einem Volk gesandt, das sündigt,
Sure 15, Vers 59: außer der Familie Lots. Sie (d.h. Lot und seine Angehörigen) alle werden wir (von dem Strafgericht, das über das Volk hereinbrechen wird) erretten,
Sure 15, Vers 60: mit Ausnahme seiner Frau. Wir haben es (so) bestimmt. Sie gehört zu denen, die zurückbleiben (?).‘
Sure 15, Vers 61: Als nun die Gesandten zur Familie Lots kamen,
Sure 15, Vers 62: sagte dieser (w. er): ‚Ihr seid verdächtige Leute.‘
Sure 15, Vers 63: Sie sagten: ‚Nein! Wir bringen dir vielmehr das, was sie (d.h. deine Volksgenossen) (immer) bezweifelt haben (nämlich ein vernichtendes Strafgericht).
Sure 15, Vers 64: Wir bringen dir die (volle) Wahrheit und lügen nicht.
Sure 15, Vers 65: Zieh nun mit deiner Familie zu nächtlicher Stunde los und folge (als Letzter) hintendrein! Und keiner von euch soll sich umwenden. Geht, wohin (zu gehen) euch befohlen wird!‘
Sure 15, Vers 66: Wir hatten diese Angelegenheit für ihn entschieden: Am (nächsten) Morgen sollten jene (Sünder) ausgerottet sein.

Sure 21, Vers 71: Und wir retteten ihn und Lot in das Land, das wir für die Menschen in aller Welt gesegnet haben.
Sure 21, Vers 74: Und dem Lot haben wir Urteilskraft und Wissen gegeben. Und wir erretteten ihn aus der Stadt mit dem schlechten Lebenswandel. Sie (d.h. die Bewohner der Stadt) waren böse Menschen und Frevler.

Sure 26, Vers 160: Die Leute Lots ziehen (seinerzeit) die Gesandten (Gottes) der Lüge.
Sure 26, Vers 161: (Damals) als ihr Bruder Lot zu ihnen sagte: ‚Wollt ihr (denn) nicht gottesfürchtig sein?
Sure 26, Vers 162: In mir habt ihr einen zuverlässigen Gesandten.
Sure 26, Vers 163: Daher fürchtet Gott und gehorchet mir!
Sure 26, Vers 164: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür (daß ich euch die Offenbarung verkünde). Der Herr der Menschen in aller Welt kommt allein für meinen Lohn auf.
Sure 26, Vers 165: Wollt ihr euch denn mit Menschen männlichen Geschlechts abgeben
Sure 26, Vers 166und (darüber) vernachlässigen (w.(unbeachtet liegen) lassen), was euer Herr euch in euren Gattinnen (als Ehepartner) geschaffen hat? Nein, ihr seid verbrecherische Leute (w. Leute, die sich einer Übertretung schuldig machen).‘
Sure 26, Vers 167: Sie sagten: ‚Lot! Wenn du (mit deinem Gerede) nicht aufhörst, wird man dich bestimmt (von hier) vertreiben.‘
Sure 26, Vers 168: Er sagte: ‚Ich verabscheue, was ihr tut.
Sure 26, Vers 169: Herr! Errette mich und meine Familie von dem, was sie tun!‘
Sure 26, Vers 170: Da erretteten wir ihn und seine ganze Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrechen sollte),
Sure 26, Vers 171: mit Ausnahme einer alten Frau (die) unter denen (war), die zurückblieben (?).
Sure 26, Vers 172: Hierauf rotteten wir die anderen aus
Sure 26, Vers 173: und ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schlimm hat es auf diejenigen geregnet, die gewarnt worden waren (und die Warnung in den Wind geschlagen hatten).
Sure 26, Vers 174: Darin liegt ein Zeichen (das den Menschen zur Warnung dienen müßte). Doch die meisten von ihnen sind (eben) nicht gläubig.
Sure 26, Vers 175: Dein Herr aber ist der Mächtige und Barmherzige.

Sure 27, Vers 54: Und den Lot haben wir als unseren Boten gesandt. Damals als er zu seinen Leuten sagte: ‚Wollt ihr denn gegen eure bessere Einsicht etwas so Abscheuliches begehen?
Sure 27, Vers 55: Wollt ihr euch in eurer Sinnenlust wirklich mit Männern abgeben, statt mit Frauen? Nein, ihr seid ein törichtes Volk.
Sure 27, Vers 56: Seine Leute wußten aber nichts anderes (darauf) zu erwidern, als daß sie (zueinander) sagten: ‚Vertreibt die Familie Lots aus eurer Stadt! Das sind (ja) Menschen, die sich rein halten (oder: die sich für rein halten).‘
Sure 27, Vers 57:Und wir erretteten ihn und seine Familie (von dem Strafgericht, das über sein Volk hereinbrach) mit Ausnahme seiner Frau. Wir bestimmten, daß sie zu denen gehören würde, die zurückblieben(?)
Sure 27, Vers 58: Und wir ließen einen (vernichtenden) Regen auf sie niedergehen. Schlimm hat es auf diejenigen geregnet, die gewarnt worden waren (und die Warnung in den Wind geschlagen hatten).

Sure 29, Vers 28: Und Lot haben wir als unseren Boten gesandt. Damals als er zu seinen Leuten sagte: ‚Ihr begeht ja etwas so Abscheuliches, wie es noch keiner von den Menschen in aller Welt begangen hat.
Sure 29, Vers 29: Wollt ihr euch denn mit Männern abgeben statt mit Frauen, Wegelagerei treiben und in eurer Ratsversammlung begehen, was verwerflich ist?‘ Seine Leute wußten nichts anderes darauf zu erwidern, als dass sie sagten: ‚Bring uns die Strafe Gottes die du uns androhst her, wenn anders du die Wahrheit sagst!‘
Sure 29, Vers 30: Er sagte: ‚Herr! Hilf mir gegen die Leute, die Unheil anrichten!‘
Sure 29, Vers 31: Und als unsere Boten zu Abraham mit der frohen Botschaft kamen (daß er Nachkommenschaft haben werde), sagten sie (im Hinblick auf die Stadt Lots): ‚Wir werden die Einwohner dieser Stadt zugrunde gehen lassen. Sie haben gefrevelt (oder: Sie sind Frevler).‘
Sure 29, Vers 32: Er sagte: ‚Aber Lot befindet sich in ihr.‘ Sie sagten: ‚Wir wissen (selber) sehr wohl, wer sich in ihr befindet. Wir werden ihn und seine Familie bestimmt (von dem Strafgericht) erretten (das über sein Volk hereinbrechen wird), mit Ausnahme seiner Frau. Sie gehört zu denen, die zurückbleiben(?).‘
Sure 29, Vers 33: Und als unsere Boten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in Bedrängnis und wußte nicht, was er mit ihnen machen sollte. Sie sagten: ‚Hab keine Angst und sei nicht traurig! Wir werden dich und deine Familie retten, mit Ausnahme deiner Frau. Sie gehört zu denen, die zurückbleiben(?).

Sure 37, Vers 133: Auch Lot war (oder: ist) wirklich einer der (von Gott) Gesandten.
Sure 37, Vers 134: (Damals) als wir ihn und seine ganze Familie (von dem Strafgericht) erretteten (das über sein Volk hereinbrechen sollte),
Sure 37, Vers 135: mit Ausnahme einer alten Frau (die) unter denen (war), die zurückblieben (?)!
Sure 37, Vers 136: Hierauf rotteten wir die anderen aus.
Sure 37, Vers 137: Ihr kommt nun (auf euren Reisen immer wieder) an ihnen (d.h. an den Überresten ihrer früheren Wohnungen) vorbei, morgens
Sure 37, Vers 138: und abends (w. nachts). Habt ihr denn keinen Verstand?

Sure 51, Vers 31: Abraham (w. Er) sagte: ‚Was ist nun mit euch, ihr Gesandten?‘
Sure 51, Vers 32: Sie sagten: ‚Wir sind zu einem Volk gesandt, das sündigt,
Sure 51, Vers 33: damit wir Steine aus (gebranntem) Lehm über sie schicken,
Sure 51, Vers 34: (Steine) bei deinem Herrn für diejenigen gezeichnet (w. mit Marken versehen?), die nicht maßhalten.‘
Sure 51, Vers 35: Und wir brachten (ehe das Strafgericht einsetzte) diejenigen, die in der Stadt (Lots) (w. in ihr) gläubig waren, (aus ihr) hinaus.
Sure 51, Vers 36: Aber wir fanden in ihr nur ein (einziges) Haus von (Gott)ergebenen.
Sure 51, Vers 37: Und wir ließen in ihr ein Zeichen zurück (zur Beherzigung) für diejenigen, die sich vor der schmerzhaften Strafe (der Hölle?) fürchten.

Sure 54, Vers 33: Die Leute Lots haben die Warnungen als Lüge erklärt.
Sure 54, Vers 34: Wir schickten einen Sandsturm über sie, mit Ausnahme der Familie Lots. Die erretteten wir zur Zeit der Morgendämmerung (von dem Strafgericht),
Sure 54, Vers 35: indem wir Gnade walten ließen (w. aus Gnade von uns). So vergelten wir dem, der (uns) dankbar ist.
Sure 54, Vers 36: Er (d.h. Lot) hatte sie doch davor gewarnt, daß wir zupacken würden. Aber sie begegneten den Warnungen mit Zweifeln.
Sure 54, Vers 37: Sie hatten ja das Ansinnen an ihn gestellt, er solle ihnen seine Gäste ausliefern. Aber wir nahmen ihnen das Augenlicht (w. wischten ihre Augen aus). Sie sollten meine Strafe und meine Warnungen zu spüren bekommen.
Sure 54, Vers 38: Und am Morgen kam ja dann eine Strafe über sie, gegen die nicht anzukommen war(?) (w. eine feste Strafe).
Sure 54, Vers 39:  Sie sollten meine Strafe und meine Warnungen zu spüren bekommen.

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