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  • jihad im Islam

    jihad im Islam

    Abul Ala Maududi: "Jegliche Regierung und Autorität, welche sich der Ideologie und Umsetzungsstrategie des Islam - wo immer und wer immer - entgegenstellt wird vom Islam eliminiert werden." ...  

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  • Mourad Wahba über Revolution und islamisches Bewusstsein

    Mourad Wahba über Revolution und islamisches Bewusstsein

    Europa brauchte für seine Entwicklung aus feudalen Strukturen 400 Jahre. Dabei spielten die Philosophen eine wichtige Rolle. Sie wurden verschmäht und der Häresie bezichtigt. Mourad Wahba wurde gefragt, wie man – in Analogie zur europäischen Entwicklung ...

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  • Affen, die steinigen und andere Perlen islamischer Erkenntnis

    Affen, die steinigen und andere Perlen islamischer Erkenntnis

    Affen, die steinigen; die Sonne, die unter dem Thron Allahs darauf wartet, wieder aufgehen zu dürfen; Muslime, die auf Musikinstrumenten spielen und deshalb von Bergen erdrückt werden – islamische Erkenntnis ist ein echter Zugewinn an ...

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  • Norwegische muslime befürworten schwere Körperstrafen

    Norwegische muslime befürworten schwere Körperstrafen

    In folgender Botschaft, welche am 19. Mai 2013  ins Internet gestellt wurde, wendet sich Fahad Qureshi, Gründer der norwegischen Organisation islamnet.no an norwegische muslime und befragt sie betreffend den schweren Körperstrafen im Islam.  

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  • Ist Terrorismus jihad?

    Ist Terrorismus jihad?

    Kürzlich erschien in der ägyptischen Al Ahram Zeitung ein Artikel zum Thema „Ist Terrorismus jihad?“. Er wurde von Dr. Abdul Fatah Idris verfasst, einem Experten für islamisches Recht.

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Wir sind täglich mit einer Vielzahl von Informationen zum Thema „Islam“ konfrontiert und mit ebenso vielen Meinungen über seine Lehre. Was die meisten Publikationen, Fernsehsendungen und Zeitungsartikel aber nicht tun, ist dem Leser fundiertes Wissen zum islamischen Dogma zu vermitteln. Diese eklatante Lücke wollen wir mit unserem Internet-Projekt schließen.

Wenden wir uns zuerst einer Grundlage der islamischen Heilslehre zu. Es ist das islamische Glaubensbekenntnis, die erste und wichtigste der fünf Säulen des Islam. Sein einfaches Nachsprechen macht jeden Menschen – per sofort – zu einem Muslim; für den Rest seines irdischen und jenseitigen Lebens.

Quelle

Wie sind die drei Formulierungen aus diesem Glaubensbekenntnis:

” … alle Götzen mit sammt seinen Gesetzen, die von Menschenhand erdichtet worden sind ableugne.”
” … im Koran, den ich als einzige Quelle in meinem Leben zu akzeptieren und nach deren Vorschrift ich zu gehen habe.”
” … Moslems, die seine Hadise (Hadis = Tun und Handeln des Propheten) befolgen … “

zu verstehen?

Es werden zwei dogmatische Grundlagenwerke angegeben: Koran und Hadise (ahadith)

Alle großen Religionen stützen sich auf dogmatische Schriften. Als Basis der spirituellen Philosophie des Taoismus kann vor allem das Tao Te King von Lao Tse und das I Ging angesehen werden. Auch die verschiedenen religiösen Strömungen des indischen Subkontinents (vereinfachend unter „Hinduismus“ zusammengefaßt) berufen sich auf grundlegende Schriften (Veden ab 2000 v.Chr. / Upanischaden ab 800 v.Chr. / Ramayana und Mahabharata (wichtigstes Lehrgedicht: Bhagavad Gita) ab 200 v.Chr.) Im Judentum sind Tora (Altes Testament) und Talmud die verbindlichen Schriften. Das Christentum stützt seine Glaubenslehre auf die Bibel ab. Im Islam finden wir nebst den oben erwähnten beiden dogmatischen Quellen ein weiteres Buch, das zum Fundament der islamischen Doktrin gehört. Es ist die Biographie des Propheten. Damit erhalten wir drei Textsammlungen – gemeinsam bilden sie die so genannte “Trilogie”:

Der Koran
Die hadith - Sammlungen (Plural: ahadith)
Die Biographie Mohammeds nach Ibn Ishaq (Sirat Rasul Allah)

Menschenrechte, scharia und jihad – weltweit

Scheich Omar Bakri Mohammed gibt im Interview mit Dr. Wafa Sultan, ausgestrahlt auf dem Aramaic Broadcasting Network (ABN) am 28. April 2012 in seltener Offenheit einen Einblick in die islamische Eroberungsdoktrin zur Unterwerfung der ganzen Welt unter die scharia. Handelt es sich um extreme Ansichten eines Fundamentalisten? Deutet er die dogmatischen Texte des Islam in unsachgemäßer Art und Weise um?


Hier einige Statements von Scheich Omar Bakri Mohammed:

„Aber Muslime leben mit Ungläubigen zusammen entweder durch einen Friedens-Pakt, einen dhimmi-Pakt oder im Krieg. Das ist die grundlegende Beziehung zwischen einem Muslim und einem Ungläubigen.“

 jihad
► dhimmitude und Schutzgelderpressung
► Nichtmuslimische Untertanen des islamischen Staates
► scharia
► Die scharia als parafaschistische Ordnung

„Die allgemeine Regel besagt, dass uns das Blut und das Eigentum von Nicht-Muslimen erlaubt sind.“

► razzia und Kriegsbeute
► 
Allahs Bestimmungen über die Kriegsgefangenen
► 
Sexueller Mißbrauch von Sklavinnen und ungläubigen weiblichen Kriegsgefangenen
 Schrecken in die Herzen werfen 

„Ich lade sie ein, und wenn sie den Befehl Allahs annehmen, dann dürfen sie das. Und wenn sie das nicht akzeptieren, und mich aus dem Land rauswerfen, dann werden wir gegen sie kämpfen.“

► Das Studium des politischen Islam
► Kämpfen bis zum endgültigen Triumph
► Der Islam will die Welteroberung

Der jihad, der „Heilige Krieg“ ist auch in den islamischen Rechtsschulen umfangreich abgehandelt worden:

► Auszüge aus islamischen Gesetzeswerken zum jihad

Scheich Omar Bakri Mohammed zitiert auch einen Ausspruch des Propheten:

„Mir wurde geboten, die Menschen zu bekämpfen bis sie sagen:
‚Es gibt keinen Gott ausser Allah’, und dass ich der Gesandte von Allah bin.“

► Auswahl von Textstellen zum „Heiligen Krieg“ in den ahadith

Nur der Koran ist als vollständiges Dokument in die deutsche Sprache übertragen worden. Die umfangreichen hadith-Sammlungen und die Biographie Mohammeds sind entweder nur sehr bruchstückhaft verfügbar, oder die Übersetzungen wurden schon lange erstellt und sind vergriffen.

Wir haben die relevanten Dokumente verfügbar gemacht. (Die Biographie Mohammeds finden Sie on-line in der rechten Spalte) Gerade für das Verständnis des heutigen weltpolitischen Geschehens und der vielen bedenklichen Meldungen im Zusammenhang mit dem Islam sind sie unerläßlich und werden Ihnen auf dieser Internetseite vorgestellt.

Dieses Bild wurden anläßlich der muslimischen Protestaktionen gegen die Mohammed-Karikaturen in einer dänischen Zeitung im Frühjahr 2006 in London aufgenommen. Woher kommt die Gewaltbereitschaft der hier abgebildeten Muslime? Wie ist es möglich, daß man sich zu solchen Entgleisungen hinreißen lassen kann? Hat das Denken und Handeln dieser Leute System?

Transcription in Anhang 16

Nicht nur Karikaturen – jede kritische Bemerkung über den Islam und den Propheten werden von der islamischen Welt als Frontalangriff auf die Religion Allahs empfunden – Blasphemie:

 Tod im Falle von Blasphemie
► Blasphemie

Das Schwergewicht dieser Einführung liegt auf der Darstellung des islamischen Konzeptes des “Heiligen Krieges” zur weltweiten Durchsetzung des Islam, so wie es Mohammed gemäß dem Willen Allahs entworfen hat und das in seiner Art in der Welt der Religionen einmalig ist.

Das Gewaltmonopol – bei Gott oder beim Menschen?
► 
Gesamteinsatz zur Erlangung des Heils

Eine sehr klare Zusammenstellung des muslimischen Konzeptes des jihad, und seiner Prozeßhaftigkeit findet sich unter dem folgenden Link:

Das Dilemma der jihad Doktrin

Dieses Video zeigt, was aktuelle islamische Ideologieentwicklung zu Themen wie Unglauben, “Heiliger Krieg”, globaler Herrschaftsanspruch, ethnische Säuberung, Toleranz, Christen und Juden zu sagen hat. Es wurde undercover in einer britischen Moschee aufgenommen:

Transcription in Anhang 15

Gibt es in den Schriften des Islam überhaupt ideologische Grundlagen für die Aussagen dieses Predigers? Verwendet er falsche Quellen? Leitet er daraus ungerechtfertigte Lehren ab? Mißbraucht er die Religion des Islam?

Einzigartig ist nicht nur das islamische Gewaltkonzept zur Erzwingung der Rechtleitung aller Menschen durch das Schwert sondern auch die Behauptung, daß der Koran die letzte Willensbekundung Allahs sei. Gemäß islamischer Erkenntnis enthält dieses Buch den Willen des einen Gottes, der früher schon anderen Völkern überbracht wurde. Anscheinend wurden jedoch alle diese vorgängigen Anweisungen zu einem gottgefälligen Leben verfälscht, weshalb Allah mit Seiner letzten (koranischen) Offenbarung endlich Ordnung schaffen will.

Die Botschaften an alle Nationen und der Koran: die letzte Botschaft

Wer war Mohammed? Muß jeder Muslim am jihad teilnehmen? Was gehört zur Kriegsbeute und wie wird sie verteilt? Was sagt der Koran zu Sklaverei? Was ist dhimmitude und Schutzgelderpressung? Sind alle Menschen in einem islamischen Staat gleichberechtigt? Was versteht man unter der scharia?

Die Antworten auf diese Fragen finden wir in den grundlegenden Schriften des islamischen Dogmas.

Diese Islamrecherche ist lexikalisch aufgebaut und mit einer Vielzahl interner und externer Links versehen, mit welchen Sie weitergehende Informationen einholen können. Für Besucher, die sich schnell mit dem Thema vertraut machen wollen empfehlen wir die folgenden Kapitel:

Das Bild des Ungläubigen (kafir) im Islam
Das Tötungsverbot im Islam
dhimmitude und Schutzgelderpressung
Der „wirkliche“ Mohammed, islamische Dualität und die absolute Unterwerfung
scharia
taqiyya: Krieg, Frieden und Täuschung im Islam
Der jihad im Spiegel der islamischen Rechtswissenschaft (fiqh)
Das Ziel des „Heiligen Krieges“
Zusammenfassung

Wollen Sie wissen, wie islamische Rechtsgelehrte (mujtahedin) die dogmatischen Grundlagen zum „Heiligen Krieg“ umgesetzt haben, lesen Sie aus dem Kapitel

Auszüge aus islamischen Gesetzeswerken zum jihad

die drei Zusammenstellungen:

Ibn Rushd (Averroes): JIHAD (aus: Bidayat al-Mudjtahid)
► Majid Khadduri: TYPES OF JIHAD
 Malik ibn Anas: al-Muwatta: Kapitel 21: jihad

Was wir über den Islam wissen müssen

Eine hervorragende Einführung in das islamische Dogma gibt der Dokumentarfilm

Islam: What the West needs to know  98 Min. (Englisch mit deutschen Untertiteln)

Der Film belegt die gefährliche Ignoranz der westlichen Eliten über den Islam sowie die dramatische Verkennung der Andersartigkeit seines Verständnisses von Religion. Er dauert 1 Stunde und 40 Minuten und ist eine prägnante Zusammenfassung der Inhalte, welche auf dieser Internetseite dargestellt werden.

 

Im Film kommen folgende Experten zu Wort:

Robert Spencer
Direktor von: www.jihadwatch.org  /  www.islam-watch.org
Autor mehrerer Bücher wie z.B.:
“Islam Unveiled”
“The Truth about Muhammad”
“Religion of Peace?”
“The Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades)”
“Stealth Jihad”
“Did Mohammed exist?”

Serge Trivkovic
Foreign Affairs Editor, Chronicles Magazine
Autor von: “The Sword of the Prophet”

Bat Ye’Or
Privatgelehrte
 und Autorin von:
“Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam”
“Eurabia: The Euro-Arab Axis”
“Islam und Dhimmitude”

Walid Shoebat
ehemaliges Mitglied der PLO Fatah Brigade
Direktor von: www.shoebat.com
Autor von: “Why I left Jihad”

Abdullah Al-Araby
Direktor von: “The Pen versus the Sword Publications”

Im Folgenden werden die drei Elemente der „Trilogie“ kurz vorgestellt:

1. Der Koran

Die wichtigste Schrift des Islam ist der Koran (“die Rezitation”, “der Vortrag”), der gemäß dem Glauben der Muslime die wörtliche Offenbarung Allahs an den Propheten Mohammed enthält – vermittelt durch den Engel Gabriel. Hier sind auch alle Verse zu finden, die sich mit dem Thema der gewalttätigen Expansion beschäftigen. Sie finden sie vollständig zusammengestellt in:

Koranverse zum „Heiligen Krieg“ mit Exegese

Untersucht werden in dieser Arbeit hauptsächlich die Verse, welche sich auf den “Heiligen Krieg” beziehen:

jihad
Heiliger Krieg

das heißt, Offenbarungen, die der Prophet laufend und bei Bedarf während des Kriegsgeschehens in seiner Zeit in Medina (622 – 632 n. Chr.) erhielt. Wie in dieser Publikation herausgearbeitet wird, beinhaltet das islamische Dogma der Glaubensverbreitung  allerdings weit mehr Konzepte als nur die Anweisungen zur direkten Gewaltanwendung.

Der Koran ist die Zusammenstellung aller Offenbarungen, welche Mohammed in seiner 23-jährigen Prophetenkarriere von Allah empfangen hat. Er ist nicht nur die Textsammlung eines religiösen Dogmas, sondern er beinhaltet auch den Lebensverlauf des Propheten. Anders als in der Bibel kann der geschichtliche Bezug der göttlichen Offenbarungen aber aus dem Koran nicht direkt abgeleitet werden. Die einzelnen Koranverse sind also oft gar nicht auf Anhieb verständlich. Ihr Sinn erschließt sich erst, wenn sie in einen historischen Kontext gestellt werden:

Einleitung
► Über diese Seite

2. Sirat Rasul Allah  (= Biographie des Propheten Allahs)

Um eine größtmögliche Authentizität im geschichtlichen Abriß des Lebens von Mohammed zu erreichen, werden zentrale Passagen aus der Chronik des islamischen Gelehrten Ibn Ishaq (704 -773) zitiert. Es ist dies eine detaillierte Geschichtsschreibung (750 Seiten) über das Leben des Propheten welche 120 Jahre nach dessen Tod, im Jahre 750, weitgehend auf Grund von mündlichem Zeugnis, von Ibn Ishaq schriftlich niedergelegt wurde. Im Jahre 810, d.h. sechzig Jahre nach der Erstveröffentlichung wurde dieses Werk von einem anderen islamischen Gelehrten, Ibn Hischam, redigiert und verkürzt. Die ursprüngliche Version von Ibn Ishaq ist verschollen. 1864 wurde diese Biographie vom Orientalisten Dr. Gustav Weil ins Deutsche übertragen.

Wie die Genesis dieses Werkes zeigt, muß man seinen Anspruch auf Übereinstimmung mit der geschichtlichen Wirklichkeit des Lebens von Mohammed bezweifeln. Zur Zeit seines Todes existierten nur wenige schriftlichen Aufzeichnungen über sein Leben. 120 Jahre weitgehend orale Übertragung sowie die Überarbeitung und Verkürzung des ursprünglichen Werkes nach weiteren 60 Jahren schließen eine gesicherte Kongruenz dieser Chronik mit dem tatsächlichen Leben des Propheten aus. So schreibt Ibn Hischam am Anfang seiner Erzählung: “Desgleichen werde ich Manches weglassen, was Ibn Ishak in diesem Buche erwähnt hat, wenn dabei von Mohammed keine Erwähnung geschieht, nichts davon im Koran zu finden ist, und wenn es in keinem Zusammenhange mit diesem Buche steht, und weder als Beweis noch als Erklärung dienen kann, ferner auch die von ihm angeführten Verse, welche anderen in der poetischen Literatur Bewanderten unbekannt sind, so wie endlich andre Dinge, welche hässlich zu erzählen sind, oder Manchen wehe thun, oder deren Glaubwürdigkeit von Albakkaij nicht bestätigt wird, alles Uebrige aber werde ich, nach dem vollen Masse der Tradition und der Sachkenntnis, ausführlich behandeln.” (Ibn Ishaq, Seite 2)

Da es sich aber um die älteste Biographie Mohammeds handelt und sie zum offiziellen islamischen Dogma gehört, wurde sie als zweite islamische Quelle unserer Arbeit zugrunde gelegt. Folgendes Zitat aus der Vorrede der Übersetzung hat an Aktualität nichts eingebüßt:

“Als ich im Herbst 1862 in Badenweiler war, äußerte ein Freund und Beförderer arabischer Studien den Wunsch, es möchte das Leben Mohammeds von Ibn Ishak durch eine Übersetzung auch Nicht-Orientalisten zugänglich gemacht werden. Ich unterzog mich dieser Arbeit, weil die älteste uns erhaltene, von einem Mohammedaner verfaßte ausführliche Biographie Mohammeds gewiß verdient, Gemeingut auch derjenigen Historiker und Theologen zu werden, die der arabischen Sprache nicht kundig sind, und gerade in unserer Zeit, in welcher Mohammed ein Gegenstand ernster Studien geworden ist, dürfte es angemessen sein, die älteste arabische Quelle über denselben zu allgemeinem Verständnis zu bringen … Dem Verlangen des gelehrten Freundes gemäß, welcher den Anstoß zu dieser Arbeit gegeben, habe ich den Text vollständig und so wörtlich als möglich übersetzt, und muß daher Nichtorientalisten um Nachsicht mit mancher Härte im Ausdruck, so wie mit manchen ihnen vielleicht als überflüssig erscheinenden Stellen bitten.”

Das Werk von Dr. Gustav Weil ist leider im Buchhandel nicht mehr erhältlich; Sie finden es womöglich in einer Universitätsbibliothek oder on-line hier in der rechten Spalte.

Über diese Seite

Eine geschönte Version der Biographie Mohammeds ist in einem muslimischen Verlag in neuerer Zeit erschienen. Sie umfaßt allerdings nur etwa ein Drittel der vollständigen Biographie des Propheten:

Ibn Ishaq 
Das Leben des Propheten
übersetzt von Gernot Rotter
SPOHR Verlag, Kandern, 2004

Der Übersetzer Gernot Rotter spricht davon, daß er bei der Übersetzung der Biographie Ibn Ishaqs auf einen Teil seines Werkes verzichtet hat. So werden einige Vorkommnisse in seinem Buch noch nicht einmal erwähnt. Es fehlen z.B. die Hinweise auf die Hinrichtungen, die Mohammed an seinen Kritikern vornehmen liess. siehe:

► Auftragsmorde an politischen Gegnern
► Ka’b ibn al-Aschraf

Jeder der Mohammed den geforderten Respekt schuldig blieb, wurde getötet. Hierzu schreibt Prof. Dr. Tilman Nagel in seiner Mohammed-Biographie auf Seite 185: „In Sure 33,61 kündigt Mohammed ein hartes Einschreiten gegen seine verbliebenen Kritiker an: „Sie werden dort nur noch kurze Zeit deine Nachbarn sein.“ Mit dem Vertreiben soll es diesmal nicht abgetan sein, denn Vers 61 sagt, „sie sind verflucht und wo immer sie angetroffen werden, ergreift man sie und tötet sie auf grausame Weise.“ Dass Sure 33,61 nicht erst vom Qadi Iyad (dem islamischen Gericht) als Beleg für solch eine Bestrafung herangezogen wurde, zeigt die vorhin erwähnte widerwärtige Art der Hinrichtung des Dichters Ibrahim al-Fazari, der kopfüber an ein Holz genagelt wurde.

Es fehlt in der Prophetenbiographie Gernot Rotters ebenso die Geschichte Kinana ibn al-Rabi’s, dem jüdischen Stammesoberhaupt der Banu Nadir, den Mohammed zunächst foltern und dann töten ließ, damit dieser das Geheimnis preisgab, wo der Schatz des Stammes versteckt war.

► Kinana ibn al-Rabi

Die vollständige Biographie nach Ibn Ishaq wurde ins Englische übersetzt:

A. Guillaume:
The Life of Muhammad
Oxford University Press, USA, 2002

Eine weitere Biographie Mohammeds, die sich stark auf Ibn Ishaq abstützt, wurde von William Muir verfaßt und ist als Reprint erhältlich:

Sir William Muir:
The Life of Mahomet
Smith, Elder & CO, London, 1878  
www.kessinger.net

 

3. hadith – Sammlungen

Ferner wird auf die sehr umfangreichen Berichte der Belehrungen, Taten und Anweisungen des Propheten hingewiesen, welche in Textsammlungen zusammengestellt sind. In dieser Arbeit werden Stellen der beiden wichtigsten Traditionssammler Muslim und Bukhari verwendet.

sunnah und hadith

Eine vollständige Sammlung dieser hadith-Texte finden Sie in Englisch unter:

hadithcollection
http://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/

Bei Muslim ist im Zusammenhang mit jihad von Interesse:
Kapital 19: The book of jihad and Expedition

Bei Bukhari ist im Zusammenhang mit jihad von Interesse:
Kapitel 52: Fighting for the Cause of Allaht (Jihaad)
Kapitel 53: One-fifth of the booty to the Cause of Allah
Kapitel 58: Merits of the Helpers in madinah (Ansaar)
Kapitel 59: Military Expeditions led by the Prophet
Kapitel 82: Punishment of Disbelievers at War with Allah and His Apostle

Es lohnt sich, auch in anderen Kapiteln der hadith-Sammlungen zu lesen um einen vertieften Einblick in islamisches Denken zu erhalten.

Einige Beispiele aus den erwähnten hadith-Textbüchern finden Sie in deutscher Übersetzung in

Auswahl von Textstellen zum „Heiligen Krieg“ in den ahadith
 Das Vorbild aus der sunnah hat absoluten Gesetzescharakter

 

Exegetische Schriften: tafsir

Exegetische Erläuterungen sind für das Verständnis des Korans sehr hilfreich, wenn nicht sogar oft unerläßlich. Das arabische Fachwort dafür ist: tafsir. Es ist die „Erläuterung“ oder der „Kommentar“ des Korans und gehört zu den wichtigsten islamischen Wissenschaftsdisziplinen. Die klassischen Kommentare zum Korantext folgen überwiegend dem Aufbau des Korans nach Sure und Vers.

Wir verwenden den sehr populären Tafsir al-Jalalayn (ausgesprochen: Tafsir al-Dschalalain). Es ist das Werk der beiden Dschalal, und eine klassische sunnitische Koran-Auslegung. Er wurde von Dschalal ad-Din al-Mahalli (*1389; †1459 in Kairo) begonnen und von seinem Schüler As Suyuti (*1445; †1505 in Kairo) abgeschlossen.

Sie finden den Tafsir al-Jalalain hier: http://www.altafsir.com/index.asp

 

Das Leben Mohammeds und die Entwicklung des islamischen Gewaltdogmas

Im Hauptteil dieser Internetseite werden viele der koranischen Offenbarungen zum „Heiligen Krieg“ und eine Auswahl der relevanten Stellen aus den ahadith (Plural von hadith) mit dem Leben des Propheten verwoben, so daß eine hohe Plastizität der Entstehungsgeschichte des islamischen Gewaltdogmas erreicht wird. Sie lesen hier eine authentische Biographie Mohammeds, die sich in größtmöglichem Maße auf islamische Quellen stützt.

Das Leben Mohammeds und die Entwicklung des islamischen Gewaltdogmas

Im zweiten Teil dieser Arbeit wird die Biographie Mohammeds im Sinne einer Textanalyse untersucht und es werden aus den dort zur Darstellung gebrachten Taten, Anweisungen und Offenbarungen Begriffe des islamischen Dogmas herausgearbeitet. Diese sind in diversen Modulen zusammengestellt und erläutert.

Der Autor Robert Spencer hat in seinem empfehlenswerten Buch

The Truth about Muhammad
Regnery Publishing, Washington, 2006

eine sehr ähnliche Auslegeordnung in der Darstellung des Lebens von Mohammed gewählt. Offenbar transportiert ein solches Buch gefährliches Wissen, denn es wurde in Pakistan umgehend verboten.

 

The Muslim Brotherhood „Project“

Ein hochaktuelles Dokument der Muslimbruderschaft über die Kunst der Unterwanderung des Westens ist erstmals in deutscher Sprache verfügbar:

The Muslim Brotherhood „Projekt“

 

Ex – Muslime

In mehreren europäischen Ländern haben sich Ex-Muslime zusammengeschlossen, so auch in Deutschland, Österreich und Belgien:

 http://belgien.exmuslim.org
www.ex-muslime.de
► http://www.exmuslime.at/

Es ist sehr erhellend, deren Gründe zum Austritt aus dieser polit-religiösen Ideologie zu lesen:

10 Gründe, den Islam zu verlassen

 

Was der Islam will

Jamaat-e-Islami ist heute eine große und einflußreiche Partei in Pakistan. Ideologisch geht sie zurück auf Sayyid Abul Ala Maududi. In folgendem Anhang

Was der Islam will

stellen wir ein Interview über aktuelle muslimische Ideologieentwicklung dieser Organisation vor. Das Dokument ist nicht deshalb ausgewählt worden, um auf dort enthaltene absurde Behauptungen des islamischen Dogmas (die Erde ist flach, Fernsehen und Musik sind Erfindungen Satans etc.) hinzuweisen. Es geht um etwas anderes: Totalitäre Ideologien sind immer politisch und sie beinhalten immer Gewalt sowie den Aufruf zur Gleichschaltung oder Vernichtung des Gegners. Es fragt sich, ob die Ideologen von Jamaat-e-Islami die islamischen Schriften mißbrauchen.

Es muß also untersucht werden, ob

– immerwährende – wenn nötig gewalttätige Expansion (jihad)
– Legitimation zu Sklaverei
– Schutzgelderpressung (giziya)
– Raub und Kriegsbeute (faj)
– Ethnische Säuberungen
– Terror Schrecken in die Herzen werfen
 Zweiklassengesellschaft (dhimmitude)
– Auftragsmord / Lynchjustiz
– Blutrache 
– ideologische und religiöse Einheit
– Untrennbare Einheit von Staat und Religion
– Das Töten von Apostaten (vom Islam abgefallene Muslime)
– Täuschung der Ungläubigen taqiyya
– Sexueller Mißbrauch von im Krieg gefangenen Frauen
– Anspruch auf Weltherrschaft
– Todesstrafe bei Blasphemie
– Entrechtung der Frau in zentralen Belangen
– Auspeitschung und Steinigung von Ehebrechern
– Tötung der Homosexuellen
– Zeitehe (mu’ta)
– Polygamie
– drakonische Strafen wie:
    – Abhacken der Hand bei Diebstahl
    – Abhacken von Extremitäten wechselseitig bei  Verderben stiften auf Erden

Teile des islamischen Dogmas – und damit der scharia – sind oder nicht.

(Übrigens hat uns die Geschichte schon eingeholt: Der im Interview erwähnte Chefideologe von Jamaat-e-Islami, Raschid Ghazi, ist bei der im Sommer 2007 erfolgten Erstürmung der Roten Moschee als Märtyrer für die Sache des Islam gestorben.)

Die Koranverse werden, wenn nicht anders angegeben, zitiert aus:
Der Koran, 
übersetzt von Max Henning, Reclam, Stuttgart, 2002

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Arbeitskreis Religion und Menschenrechte